Vielen Fans fehlt trotz oder gerade wegen der Sorgen rund um die Coronakrise die Ablenkung durch den Fussball. Die Liga hält an ihrem Vorhaben fest, die Saison zu Ende spielen zu wollen. Die Pläne werden dabei scheinbar konkreter.

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Nach der Empfehlung für eine verlängerte Aussetzung des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga hofft die Deutsche Fussball Liga nach Informationen der "Bild"-Zeitung auf eine Wiederaufnahme Mitte Mai.

Für den 16. Mai war eigentlich der letzte Bundesliga-Spieltag in dieser Saison terminiert. Bis zum 30. Juni solle die Saison dann mit Geisterspielen zu Ende gebracht werden.

Fredi Bobic: "Wir bleiben optimistisch"

Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte das Präsidium der DFL am Dienstag eine Pause bis mindestens zum 30. April empfohlen.

Die Zustimmung der 36 Profivereine auf der Mitgliederversammlung am 31. März zu diesem Schritt gilt als sicher.

"Alle Klubs wollen die Saison zu Ende spielen und wir bleiben optimistisch. Es wird auch die Zeit kommen, in der die Menschen sich auch wieder nach der Bundesliga sehnen und wir helfen können von den Alltagssorgen abzulenken", wurde Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic am Mittwoch von der "Bild" zitiert. Die Pause bis Ende April nannte er "sinnvoll".

Wehrle: "Haben uns eine Atempause gegeben"

RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff sagte: "Die Empfehlung des DFL-Präsidiums ist folgerichtig und wird von uns vollumfänglich mitgetragen."

FC-Köln-Geschäftsführer Alexander Wehrle betonte: "Wir haben uns eine Atempause gegeben, in der wir nicht ständig nach aktueller Nachrichtenlage reagieren müssen."

Wie die Zeitung weiter berichtet, soll die Champions League in abgespeckter Version im Juli zu Ende gespielt werden, ohne Rückspiele bei Viertel- und Halbfinale. (dpa/fte)

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