Am ersten Spieltag nach der Coronapause wurden nicht alle Corona-Massnahmen wie von der DFL gewünscht, eingehalten. Deshalb appellierte die Liga nun noch einmal an die Bundesligisten.

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Die Deutsche Fussball Liga (DFL) hat die Bundesligisten nach "Bild"-Informationen eindringlich vor unzulässigem Torjubel gewarnt und noch einmal auf die strikten Anti-Corona-Massnahmen hingewiesen.

"Unter die positiven Reaktionen mischten sich auch einige kritische Rückmeldungen, die uns ein Gefühl dafür geben, dass die Medien und die Öffentlichkeit inklusive der Politik ihren Fokus auf die Einhaltung aller Vorgaben und Massnahmen durch die Clubs gerichtet haben", zitierte das Blatt aus einem dreiseitigen Brief, den die DFL in dieser Woche den Vereinen der 1. und 2. Bundesliga geschickt habe.

Hertha-Sieg gegen Hoffenheim im Corona-Fokus

Beim 3:0-Sieg von Hertha BSC bei 1899 Hoffenheim am ersten Spieltag nach der Corona-Pause hatten Jubeltrauben um Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic für öffentliche Diskussionen gesorgt. In ihrem Hygiene- und Sicherheitskonzept zur Fortsetzung der Saison hat die DFL empfohlen, auch beim Jubeln den Abstand einzuhalten.

Erlaubt sind nur Ellbogen- und Fusskontakte. Beim 4:0 im Stadt-Derby gegen Union am Freitagabend hielten sich die Hertha-Profis beim Jubeln deutlich zurück.

Weitere Mahnungen an die Profis betreffen das Verhalten in den Umkleideräumen.

DFL: Kontakt in Kabinen vermeidbar

"Beim Zutritt in die Kabinen in der Halbzeit und nach dem Spiel wären mit einem gestaffelten Eintritt nähere Kontakte noch besser vermeidbar", schreibt die DFL. Und macht erneut darauf aufmerksam, "dass im Fall eines positiven COVID-19-Falls das jeweilige Gesundheitsamt eine detaillierte Kontaktnachverfolgung vornimmt und dazu womöglich auch TV-Aufnahmen einbezieht, um das Ausmass von möglichen Quarantänemassnahmen festzulegen."  © dpa

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Die Bundesliga im Corona-Modus: "So haben wir früher als Kinder gespielt"

Freiburgs Trainer Christian Streich bekam angesichts der fehlenden Atmosphäre von den Rängen Angst, mit seinen lauten Anweisungen seine Spieler zu verwirren. Gemischte Gefühle beherrschen die Bundesliga nach dem Restart, der sich für manchen Profi nach Jugendfussball anfühlte.