Im Oktober 2018 reichte eine Amerikanerin Zivilklage gegen Cristiano Ronaldo ein. Der Vorwurf: Vergewaltigung. Nun gibt es eine neue Entwicklung in dem Fall – die US-Polizei verlangt eine DNA-Probe des Fussballstars.

2009 soll es in Las Vegas zu dem Übergriff gekommen sein. Die Amerikanerin Kathryn Mayorga behauptet, sie habe Cristiano Ronaldo in einem Nachtklub kennengelernt und sei von ihm danach in seine Hotel-Suite eingeladen worden. Dort soll es zu der Vergewaltigung gekommen sein. Anschliessend habe sich der damals 24-Jährige bei ihr entschuldigt. Anschliessend soll Mayorga 375.000 US-Dollar bekommen haben, um über den Vorfall Stillschweigen zu bewahren.

Polizei sammelt Beweismittel

Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen Strafverfolger berichtet, hat die US-Polizei nun eine DNA-Probe des Portugiesen bei den Behörden in Italien angefordert. Dort spielt der Fussballer aktuell für den Verein Juventus Turin.

Die Probe soll mit Spuren auf einem Kleid von Kathryn Mayorga abgeglichen werden, das diese am fraglichen Abend trug. Sobald der Polizei alle Beweismittel vorliegen, kann diese den Fall der Staatsanwaltschaft vorlegen. Die wird dann über eine mögliche Anklage von Cristiano Ronaldo entscheiden.

Cristiano Ronaldo bestreitet die Vorwürfe. Sein Anwalt liess zudem verlauten, der Geschlechtsverkehr zwischen dem Sportler und Mayorga sei einvernehmlich gewesen.  © 1&1 Mail & Media / CF

Cristiano Ronaldo hat sich erstmals ausführlich zu den Vergewaltigungsvorwürfen geäussert. Am schlimmsten seien die Anschuldigungen für seine Mutter. Er sei sich jedoch sicher, die Wahrheit werde ans Licht kommen.