Eine brasilianische Fussball-Schiedsrichterin sorgt erst mit einer witzigen Aktion für Aufsehen. Ihr Scherz geht viral. Doch dann muss sie sich mit einer ekeligen Sex-Mail auseinandersetzen.

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Diese Schiedsrichterin hat Humor: Fernanda Colombo, eine brasilianische Schiedsrichterin und Journalistin, leitete ein gewöhnliches Benefiz-Spiel in Brasilien und sorgte mit einem angetäuschten Platzverweis für jede Menge Lacher.

Um einem Spieler einen Schrecken nach einem vermeintlichen Foul einzujagen, griff sie sich in die hintere Hosentasche - in der sich üblicherweise die Rote Karte befindet -, zupfte ein wenig an der Tasche herum und zückte ein Taschentuch, um sich anschliessend den Schweiss von der Stirn zu wischen.

Ihre Aktion ging viral. Tancredi Palmeri, ein italienischer Fussball-Journalist, teilte das Video bei Twitter.

Brasilien: Schiedsrichterin täuscht Platzverweis an - und bekommt Sex-Mail

Für die Südamerikanerin hatte die Aktion nun aber ein Nachspiel. Wie Colombo bei Instagram verriet, bekam sie nach Bekanntwerden des Videos ein ekeliges Angebot, das bei ihr für Entsetzen sorgte: Ein Fremder bat ihr per Mail einen Job als Escort-Dame an.

"Ich habe heute diese E-Mail bekommen, jetzt fühle ich mich wie Müll, weil sie ein unmoralisches sexuelles Angebot enthielt", schrieb Colombo dazu. "Ich möchte der Welt mitteilen, dass ich nur das tun möchte, was ich liebe, das ist die Arbeit im Fussball und dem Journalismus. Bitte respektiert das!"

Für Treffen mit "Kunden", die zwischen 30 und 40 Jahre alt sind und weder "alt", noch "komisch" oder "fett" würde die Blondine 7.000 pro Auftrag kassieren, schrieb der Fremde, ohne eine Währung zu nennen. 7.000 brasilianische Real entsprechen derzeit etwa 1.600 Euro.

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