Die besten Bilder der Rallye Dakar 2019: Stunts, verrückte Autos und jede Menge Sand

Bemerkenswerte Aufnahmen der Rallye Dakar 2019 in Peru: Hier finden Sie die Highlights der selbst ernannten "härtesten Rallye der Welt".

Im südamerikanischen Peru findet im Januar 2019 die 41. Auflage der Rallye Dakar statt – ausschliesslich in Peru muss betont werden, ein Negativrekord. Denn noch nie zuvor wurde die selbst ernannte "härteste Rallye der Welt" in nur einem Land ausgerichtet.
Den bisherigen südamerikanischen Gastgebern Argentinien, Chile, Bolivien und Paraguay waren die geforderten Antrittsgelder zu hoch. Sie verzichten auf eine Teilnahme.
Lediglich zehn Etappen stehen für das Teilnehmerfeld auf dem Programm. Ebenfalls Negativrekord. 70 Prozent der Strecke führen die Piloten dabei durch Sand. Zu bewältigen haben die Teilnehmer rund 5.600 Kilometer.
Das deutsche Team X-raid mit dem 13-maligen Sieger Stéphane Peterhansel und Titelverteidiger Carlos Sainz, das mit Buggys aus dem Hause Mini antritt, zählt bei der 41. Rallye zu den Favoriten. Auch der langjährige deutsche Dakar-Teilnehmer Dirk von Zitzewitz geht wieder an den Start - als Co-Pilot des Südafrikaners Giniel de Villiers für Toyota.
Von Zitzewitz sagt: "Das wird sicher keine leichte Dakar und wir werden zehn Etappen lang hart arbeiten müssen. Dabei werden wir viel Sand in den Schuhen haben und auch jede Menge Staub schlucken." Die Sieger der fünf Klassen (Auto, Solo-Buggy, Truck, Motorrad, Quad) werden am 17. Januar in der Hauptstadt Perus, Lima, wo die Rallye auch startet, gekürt.
Nasser Al-Attiyah aus Katar (mit Flagge) und sein französischer Co-Pilot Matthieu Baumel konnten die erste Etappe für sich entscheiden. Al-Attiyah war in seinem Toyota Hilux nach 84 Wertungskilometern zwischen der peruanischen Hauptstadt Lima und der Hafenstadt Pisco nicht zu schlagen.
Dirk von Zitzewitz hat mit seinem Kollegen Giniel de Villiers auf der zweiten Etappe die Gesamtführung erobert. Dem Toyota-Duo genügte dafür auf den 342 Kilometern zwischen Pisco und San Juan de Marcona der vierte Platz.
Beim Motorrad entschied Joan Barreda die erste Dakar-Etappe mit seiner Honda für sich. Es war der insgesamt 17. Etappensieg in der Karriere des Spaniers.
Nach einem schwierigen zweiten Tag schlug der Franzose Stephane Peterhansel im Mini-Buggy zurück und sicherte sich den Tagessieg auf der dritten Etappe. Weniger gut lief es für seinen X-raid-Teamkollegen Carlos Sainz, dem ...
... bereits nach 39 Kilometern eine Radaufhängung brach. Der Spanier stand über drei Stunden im Gelände, bevor er weiterfahren konnte.
Am vierten Tag in Peru mussten insgesamt 511 Kilometer von Arequipa nach Tacna zurückgelegt werden. Den (zweiten) Tagessieg sicherte sich im Nassar Al-Attiyah im Toyota.
Sebastien Loeb. Der Franzose gewann die fünfte Etappe und feierte gleichzeitig seinen zweiten Etappensieg. An Toyota-Pilot Nasser Al-Attiyah kam er in der Gesamtwertung trotzdem nicht vorbei.
Unschöner Vorfall am fünften Etappen-Tag: Andrey Karginov wurde vom Dakar-Veranstalter ASO disqualifiziert, weil er mit seinem Kamaz-Truck einen 60-jährigen Südafrikaner erwischte und nicht anhielt, um dem Zuschauer zu helfen. Für Karginovs Team-Kollegen Dmitry Sotnikov, hier im Bild, geht es dagegen weiter.
Zweite Woche, neuer Führender: Pablo Quintanilla fährt zu Beginn der zweiten Woche mit seiner Husqvarna an die Spitze. Nach sechs Etappen liegt er vor Ricky Brabec (Honda).
Nasser Al-Attiyah liegt auch nach der sechsten Etappe an der Spitze des Gesamtklassements. Daran änderte auch der dritte Tagessieg von Sebastien Loeb nichts.
Für Stephane Peterhansel ist die Rallye Dakar 2019 am vorletzten Tag vorbei. Der Franzose hatte kurz nach dem Start der neunten Etappe einen Zwischenfall. Sein Beifahrer klagte anschliessend über Rückenschmerzen. Es ging nicht weiter. Das Duo ist ausgeschieden.
Achte Etappe und neue Wendung in der Motorrad-Gesamtwertung: Neuer Spitzenreiter ist Toby Price, der bereits 2016 die Dakar gewonnen hat. Der Österreicher Matthias Walkner, hier im Bild und KTM-Teamkollege von Price, verbessert sich derweil mit seinem zweiten Tagessieg auf Rang drei.
Toby Price (rechts) gewinnt die Dakar 2019 bei den Motorradfahrern. Der KTM-Mann ist am Ende neun Minuten schneller als sein Teamkollege Matthias Walkner. Der österreichische Motorradbauer KTM feiert damit den 18. Rallye-Erfolg hintereinander. Seit 2001 hält die Siegesserie bereits an.
Nasser Al-Attiyah (links) und sein Co-Pilot Matthieu Baumel bescheren Toyota den ersten Dakar-Sieg überhaupt. Nach zehn Etappen hat das Duo souveräne 46 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Bester Deutscher im Endergebnis war Timo Gottschalk, Beifahrer von Yazeed Al-Rajhi, auf Platz sieben.