• Die Memphis Grizzlies haben NBA-Geschichte geschrieben.
  • Sie deklassieren den Oklahoma City Thunder in noch nie dagewesener Art und Weise.
  • Der bisherige Rekordsieg hielt genau 30 Jahre.
  • Auch in Phoenix fällt eine Bestmarke.

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Die Memphis Grizzlies haben NBA-Geschichte geschrieben. Das Team aus dem US-Bundesstaat Tennessee setzte sich am Donnerstagabend (Ortszeit) mit 152:79 (72:36) gegen die Oklahoma City Thunder durch. Der 73-Punkte-Erfolg ist gleichbedeutend mit dem höchsten Sieg in der 75-jährigen Geschichte der nordamerikanischen Profiliga. Die bisherige Bestmarke hatten die Cleveland Cavaliers gehalten, die im Dezember 1991 einen 68-Punkte-Erfolg (148:80) gegen die Miami Heat verzeichnet hatten.

NBA, Memphis Grizzlies, Jarrett Culver, Oklahoma City Thunder, Mike Muscala, 2021/22
Jarrett Culver, Guard der Memphis Grizzlies, Mitte, geht gegen Oklahoma City Thunders Center Mike Muscala, rechts, im Zweikampf zum Korbleger hoch.

Neun der zwölf eingesetzten Spieler Memphis' punkteten zweistellig, Jaren Jackson Jr. avancierte mit 27 Zählern zum Topscorer.

Rekord auch für die Phoenix Suns

Einen neuen Klub-Rekord haben die Phoenix Suns aufgestellt. Durch einen 114:103 (69:51)-Heimerfolg gegen die Detroit Pistons fuhr das Team aus Arizona seinen 18. Sieg in Folge ein – die längste Erfolgsserie der Franchise-Geschichte. Dabei mussten die Suns auf ihren verletzten Topscorer Devin Booker verzichten. Dies fingen die Suns im Kollektiv auf: Sieben Spieler punkteten zweistellig.

Trainer Monty Williams lobte anschliessend genau diesen Teamgeist und die Geschlossenheit seiner Mannschaft. Die wiederum feierte ihn in der Kabine für die Auszeichnung zum "Trainer des Monats" in der NBA. Die hatte Williams in seiner Ansprache, die der Verein auf Twitter veröffentlichte, bescheidenerweise ausgelassen.

Erfolgsserie der Bucks endet in Toronto

Die Toronto Raptors stoppten die Lauf der Milwaukee Bucks: Mit 97:93 (48:40) gewann das Team aus Kanada, womit die Bucks zum ersten Mal nach acht Erfolgen hintereinander wieder eine Partie verloren. Bei den Bucks setzte MVP Giannis Antetokounmpo angeschlagen aus. Die Chicago Bulls bestätigten durch einen 119:115 (69:51)-Auswärtssieg ihre starke Form. DeMar DeRozan und Zach LaVine erzielten die letzten 14 Punkte Chicagos und führten die Bulls zum 15. Saisonerfolg. (dpa/hau)

Nach 50 Jahren: Milwaukee Bucks sind wieder NBA-Meister

50 Jahre mussten die Milwaukee Bucks auf den zweiten Titel in der NBA warten. Nach dem sechsten Final-Spiel gegen die Phoenix Suns werden sie mit der begehrten Trophäe belohnt - dank einer herausragenden Vorstellung ihres besten Spielers Giannis Antetokounmpo. (Teaserbild: GettyImages)