Nach weit über 100 Jahren gelingt ein historischer Schritt in der Historie der olympischen Spiele. Erstmals ist bezüglich der Teilnehmer das Verhältnis zwischen Männern und Frauen ausgeglichen.

Mehr News zum Thema Sport

Bei den Olympischen Spielen in Paris (26. Juli bis 11. August) wird erstmals vollständige Geschlechterparität in Bezug auf die Anzahl der Athleten erreicht werden. Das bekräftigte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am 5. März und damit drei Tage vor dem Internationalen Frauentag am 8. März. "Wir stehen kurz davor, einen der wichtigsten Momente in der Geschichte der Frauen bei den Olympischen Spielen und im Sport insgesamt zu feiern", sagte IOC-Präsident Thomas Bach.

Die Anzahl der Teilnehmerinnen an Olympischen Spielen hatte sich im Laufe der Jahre kontinuierlich erhöht - während bei den Olympischen Spielen in der französischen Hauptstadt 1900 nur 2,2 Prozent der Teilnehmer weiblich waren, waren es bei den Wettkämpfen in Tokio 2021 schon 48 Prozent.

"Das ist unser Beitrag zu einer Welt mit mehr Gleichberechtigung der Geschlechter."

IOC-Chef Dr. Thomas Bach

"Wir freuen uns auf Paris 2024, wo wir die Ergebnisse der enormen Anstrengungen der olympischen Bewegung sehen und weibliche Vorreiterinnen zum Leben erwecken werden", fügte Bach hinzu: "Das ist unser Beitrag zu einer Welt mit mehr Gleichberechtigung der Geschlechter." (sid/hau)

Mission erfüllt: DFB-Frauen lösen Olympia-Ticket

Bonjour Paris! Horst Hrubesch hat seine Mission erfüllt und die deutschen Fussballerinnen zum ersehnten Olympia-Ticket geführt. Die Auswahl des Interimsbundestrainers setzte sich im "Endspiel" um das letzte Europa-Ticket für die Sommerspiele in Heerenveen gegen die Niederlande durch.
JTI zertifiziert JTI zertifiziert

"So arbeitet die Redaktion" informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.