• Regisseur Pedro Almodóvar hat seinen neuen Film "Madres paralelas" mit einem Plakat beworben, das eine weibliche Brustwarze zeigt.
  • Instagram zensierte mehrere Posts mit dem Poster.
  • Jetzt hat sich das Unternehmen für den Schritt entschuldigt.

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Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar versteht es seit jeher, mit seinen Werken zu polarisieren. Sein neuer Film "Madres paralelas" sorgte aber bereits vor der Veröffentlichung für einen Eklat. Da auf dem Filmplakat die Grossaufnahme einer Brustwarze zu sehen ist, von der Milch tropft, wurde es auf Instagram kurzerhand entfernt. Es verstosse gegen die Richtlinien gegen Nacktheit, so die Begründung. Weil daraufhin jedoch ein Sturm der Entrüstung losbrach, machte der Mutterkonzern Facebook seine Entscheidung inzwischen wieder rückgängig - und entschuldigte sich beim Filmemacher.

Man bereue die Entscheidung und habe die gelöschten Posts, die das Filmplakat zeigten, inzwischen wiederhergestellt. Den Beleg dafür gibt es unter anderem auf dem offiziellen Account von Hauptdarstellerin Penélope Cruz zu sehen. Dort findet sich wieder das Poster zum Film, der am 1. September die Filmfestspiele von Venedig eröffnen wird.

Almodóvar: "Es ist ein grosser Sieg"

Und auch ein Statement von Almodóvar postete die Schauspielerin. Darin bedankt er sich nicht etwa für die späte Einsicht im Hause Facebook, sondern bei all den Menschen, die gar keine andere Konsequenz zugelassen hätten. So schreibt er unter anderem: "Vielen Dank an alle, die das Poster zu 'Madres paralelas' unterstützt haben, es mehr als einmal gepostet haben, und an diejenigen, die über (...) ein bisschen mehr Vernunft beim Anblick einer weiblichen Brustwarze debattiert haben."

Und weiter: "Ihr habt die Köpfe hinter dem Algorithmus, der entscheidet, was obszön und anstössig ist oder nicht, dazu gebracht, einen Rückzieher zu machen und dem Poster freien Lauf zu lassen. Es ist euer Sieg, ein grosser Sieg."  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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