Der Film "Rocketman" über Elton Johns Leben soll in Russland zensiert worden sein. Nun reagiert der Popstar selbst darauf.

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Elton John ist alles andere als begeistert, dass der Film "Rocketman" über sein Leben in Russland gekürzt und zensiert wird. Bei Instagram hat er seinem Ärger jetzt Luft gemacht.

"Es ist grausam"

Popstar Elton John zeigt sich entsetzt: "Dass die lokale Vertriebsfirma dem Publikum die Möglichkeit verweigert, den Film in der beabsichtigten Form zu sehen, ist ein trauriges Spiegelbild der gespaltenen Welt, in der wir noch immer leben."

Es sei grausam, die Liebe zwischen zwei Menschen nicht zu akzeptieren, heisst es in einem Statement bei Instagram.

Der Film schildert Elton Johns Aufstieg zum Superstar, seine Liebesbeziehungen und den exzessiven Drogenkonsum zu Beginn seiner Karriere. "Wir lehnen die Entscheidung nachdrücklich ab," heisst es in der Erklärung des Sängers und der Filmemacher, "Rocketman für den russischen Markt zu zensieren".

Auch Hauptdarsteller Taron Egerton erklärte bei Instagram, dass er enttäuscht von der Entscheidung der russischen Vertriebsfirma sei.

Abspann wurde verändert

"Rocketman" wird in der kommenden Woche in die russischen Kinos kommen. Laut "The Hollywood Reporter" war der Film bei einer ersten Vorführung in Moskau um etwa fünf Minuten gekürzt.

Der russische Filmkritiker Anton Dolin hatte auf Facebook berichtet, dass alle Kuss- und Sex-Szenen zwischen Männern aus dem Film herausgeschnitten wurden.

Auch der Abspann wurde angeblich geändert. Hinweise auf Elton Johns Leben mit seinem Ehepartner David Furnish und seinen beiden Kindern seien verschwunden. (hub)  © spot on news

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Zum Filmstart von "Rocketman": Das schillernde Leben des Elton John

Er hat jedes Brillenmodell und laut eigener Aussage auch die meisten Drogen ausprobiert, 250 Millionen Alben verkauft und mit Liedern wie "Your Song" und "Candle in the Wind" Geschichte geschrieben. Nun startet mit "Rocketman" der Film über Popikone Elton John. Zum Kinostart blicken wir auf die Geschichte eines aussergewöhnlichen Künstlers und Menschen zurück.