Die Polizei in Rochester im US-Bundesstaat New Hampshire veröffentlichte das Fahndungsfoto eines Kriminellen auf Facebook. Nutzer sind sich einig, dass es sich bei dem Verdächtigen nur um einen handeln kann: Rapper Eminem.

Mehr Promi-News finden Sie hier

Auf der Suche nach einem Mann, der "Hausfriedensbruch" beging, fahndete die Polizei im US-Städtchen Rochester nach dem Übeltäter mit einer unscharfen Kamera-Aufzeichnung. Die Aufnahme veröffentlichten die Beamten auf Facebook. Dort ging der Post viral.

Mittlerweile wurde der Beitrag der Polizei über 44.000 Mal geliket, über 103.000 Mal kommentiert und 123.000 Mal geteilt (Stand 4. Oktober 6:30 Uhr).

Der Grund für diese unglaubliche Resonanz: Viele Facebook-User kamen nicht umhin eine gewisse Ähnlichkeit zu einem berühmten Rapper festzustellen - und zwar zu niemand geringerem als Eminem.

Eminem, Slim Shady oder doch Marshall Mathers?

Die Facebook-Nutzer scheinen sich einig zu sein, dass Marshall Mathers, wie Eminem mit bürgerlichem Namen heisst, hier am Werk war. So meint etwa eine Userin – auch in Anlehnung an Eminems Alter Ego Slim Shady - dass lediglich drei Personen infrage kommen würden.

Sie scherzt: "Update: Die Suche nach dem Verdächtigen wurde auf drei Personen beschränkt. 1. Slim Shady, 2. Marshall Mathers, 3. Eminem."

Natürlich lassen sich in den Kommentaren auch diverse Zeilen aus den Songs von Eminem finden. So zitiert beispielsweise ein User aus dem Hit "Loose Yourself", der als Soundtrack für seinen Film "8 Mile" bekannt ist: "But on the surface he looks calm and ready", was auf Deutsch so viel bedeutet wie: "Nach aussen hin wirkt er ruhig und bereit."

Vieler User erfreuen sich über solche Anspielungen im Zusammenhang mit dem Fahndungsfoto der Polizei. So meint einer etwa: "Ich habe sofort Slim-Shady-Witze erwartet, als ich das Bild gesehen habe. Amerika hat mich nicht enttäuscht. Es gibt immer noch Hoffnungen für unser Land."

Polizei gibt Entwarnung

Mittlerweile hat die Polizei übrigens ein Update gegeben. Auf Facebook schreiben die Ordnungshüter: "Der Verdächtige konnte identifiziert werden und wir können bestätigen, dass es sich NICHT um Marshall Mathers handelt."  © 1&1 Mail & Media / CF