• Regisseur Michael Winterbottom plant eine Serie über die erste Corona-Welle.
  • Eine erste Rolle sei dabei bereits besetzt.
  • "Tenet"-Star Kenneth Branagh soll zu Premierminister Boris Johnson werden.

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Als russischer Schurke begeisterte der britische Schauspieler Kenneth Branagh zuletzt im Kino in Christopher Nolans "Tenet". Für die geplante Sky-Serie "This Sceptred Isle" soll der britische Charaktermime hingegen eine reale Figur spielen - Grossbritanniens amtierenden Premierminister Boris Johnson. Das berichte die US-amerikanische Branchenseite "Variety".

Die Serie von Michael Winterbottom soll sich um die Zeit der ersten Welle der Corona-Pandemie drehen, die neben den USA vor allem Grossbritannien hart getroffen hat und in der sich Johnson selbst lebensbedrohend mit dem Virus ansteckte.

Titel von "The Sceptred Isle" von Shakespeare inspiriert

Passend zu der dramatischen Thematik ist für den Titel der Serie ein Zitat von William Shakespeare aus dem Theaterstück "Richard II" gewählt worden. Mit "The Sceptred Isle", also "die hoheitliche Insel" ist selbstverständlich Grossbritannien gemeint.

Schauspieler Branagh wurde selbst durch sein Mitwirken in zahlreichen Shakespeare-Adaptionen bekannt. So war er etwa 1989 in "Heinrich V.", 1993 in "Viel Lärm um nichts" und 2000 in "Verlorene Liebesmüh" zu sehen. In "All is True" verkörperte er sogar den Dramatiker selbst.

Miniserie erzählt Corona-Geschichten von Politikern, Ärzten und Pflegern

"Unsere Serie verwebt unzählige Geschichten miteinander", so Winterbottom. "Von Johnson in Nummer 10 zu den Arbeitern in der vordersten Front im ganzen Land." Somit erzähle die Miniserie "eine Chronik der Bemühungen von Wissenschaftlern, Ärzten, Pflegekräften und Politikern, uns vor dem Virus zu beschützen".

"This Sceptred Isle" werde aus fünf Teilen bestehen und sei laut des Berichts für den Herbst 2022 vorgesehen. Die Dreharbeiten sollen zeitnah beginnen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Grossbritannien will neue Medikamente gegen Covid-19 einsetzen

Über 80.000 Corona-Tote und über 50.000 Neuinfektionen täglich: Die Infektions-Lage in Grossbritannien ist deutlich "schlimmer als in der ersten Welle". Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will das Land bei schwer an COVID-19 erkrankten Patienten jetzt neue Medikamente einsetzen. (Teaserbild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Neil Hall)