Grossbritannien

Auch wenn wir in Deutschland nur wenig davon mitbekommen, findet gerade eines der grössten Sportereignisse der Welt statt: die Rugby-Weltmeisterschaft in Japan. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu diesem Event.

Blicken die Briten im Brexit-Wirrwar eigentlich selbst noch durch? Was erwartet uns als Nächstes? Wohin steuert Boris Johnson das Vereinigte Königreich? Und was verbindet ihn mit US-Präsident Donald Trump? Wera Hobhouse, gebürtige Deutsche mit Sitz im House of Commons für die Liberal Democrats, klärt auf.

Finnland setzt Grossbritannien beim Thema Brexit unter Druck: Antti Rinne, der derzeit den EU-Ratsvorsitz inne hat, stellt Premierminister Boris Johnson ein Ultimatum. Lässt dieser die Frist verstreichen, ist laut Rinne der Ofen aus. Grossbritannien reagiert kühl.

Staunende Gesichter über ein wahrlich kurioses Stück aus England: Einzig Experte Detlev Kümmel konnte am Donnerstag bei "Bares für Rares" mit Fachwissen glänzen.

Finnlands Regierungschef will von Grossbritannien Antworten sehen: Bis Ende des Monats soll der britische Premier schriftliche Vorschläge vorlegen, wie ein Brexit-Deal aussehen könnte.

Als wäre das Brexit-Chaos an sich nicht kompliziert genug, müssen sich ausländische Beobachter auch in das ungewöhnliche politische System Grossbritanniens hineindenken. Eine Königin, die nichts darf – und um deren pro forma Handlungen dann doch gezankt wird, eine Verfassung, die nicht als eindeutiges Dokument existiert und rituelle Artefakte, die Rest-Europa in verständnisloses Staunen versetzen: Wie funktioniert die britische Politik eigentlich?

Die EU und Grossbritannien verhandeln nun auch offiziell wieder miteinander. Ob Brüssel und London eine Einigung zum EU-Austritt in sechs Wochen finden, ist aber völlig ungewiss.

Es war das erste Aufeinandertreffen des neuen britischen Premiers und des EU-Kommissionschefs - und es blieb ohne Erfolg. Bei einem Arbeitsessen in Luxemburg fanden die Politiker keine Lösung im Brexit-Chaos - vorerst.

Der britische Premierminister Boris Johnson und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker treffen sich erstmals, um über den Brexit zu sprechen. Da schauen die Wirtschaftsvertreter ganz genau hin.

Diese Kritik kommt von einem, der es wissen muss: Hulk-Darsteller Mark Ruffalo rüffelt den britischen Premier Boris Johnson, weil der Grossbritannien mit der Marvel-Comicfigur verglichen hat.

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich in einem Interview "sehr zuversichtlich" zu einem möglichen Brexit-Abkommen geäussert. Dabei verglich er Grossbritannien mit der Comicfigur "Hulk".

Lange hat der frühere britische Premierminister David Cameron geschwiegen. Ihm haben die Briten die Volksabstimmung über den EU-Austritt zu verdanken. Nun veröffentlicht er seine Memoiren - und kritisiert den aktuellen Regierungschef Boris Johnson.

Die Uhr tickt. In weniger als 50 Tagen könnte Grossbritannien die EU verlassen - ohne Abkommen. Was bedeutet das für Firmen? Der DIHK-Präsident schreibt einen Brandbrief.

So deutlich wird John Bercow selten: Der scheidende Parlamentspräsident hat Premier Boris Johnson eindringlich zur Einhaltung von Recht und Gesetz beim Austritt Grossbritanniens aus der EU aufgefordert. Es werde nur einen Brexit geben, "den das House of Commons" abgesegnet hat. Ansonsten lasse er "zusätzliche Kreativität in den Abläufen" durchaus zu, um den Premier vom Gesetzesbruch abzuhalten.

Damit hat Grossbritanniens Premierminister Boris Johnson im Rechtsstreit über die verlängerte Parlamentspause in Grossbritannien eine Niederlage erlitten.

Vier Boote mit 86 Migranten an Bord sind am Dienstag abgefangen worden. Die Migranten hatten versucht, von Frankreich aus über den Ärmelkanal nach Grossbritannien zu gelangen. 

Trotz des Gesetzes gegen einen No Deal schliesst der britische Premier Johnson eine Brexit-Verschiebung aus. Die letzte Sitzung vor der Parlamentsschliessung endet mit Tumulten. Der scheidende Parlamentspräsident Bercow macht deutlich, was er von der Pause hält.

Das Gesetz brechen, zurücktreten oder provozieren: Viele Optionen hat der britische Premierminister Boris Johnson nicht mehr, wenn er sein Versprechen einhalten will, Grossbritannien zum 31. Oktober aus der EU zu führen. Schliesst er am Ende doch noch einen Deal mit Brüssel?

Man könnte meinen, als Königin von England setzt Queen Elizabeth II. in Sachen Speisen auf edle Gerichte und kostbare Zutaten. Doch weit gefehlt! Zumindest hin und wieder kommt ein Klassiker der britischen Küche auf den Tisch.

Sie haben die Hochzeits-Tasse von Harry und Meghan noch nicht im Küchenschrank stehen? Dann wird's aber Zeit!

Erst Irland besuchen, dann eine Neuwahl durchsetzen: Der britische Premier Johnson hat am Montag einen vollen Terminkalender. Doch ob er bei seinen Vorhaben Erfolg haben wird, darf stark bezweifelt werden.

"Mr Speaker" - so wird der Präsident des Unterhauses angesprochen. Der klein gewachsene John Bercow übt sein Amt mit Wortwitz und Überzeugung aus. Unumstritten ist der Politiker aber nicht - nun hat er mitten im Brexit-Streit seinen Rückzug angekündigt.

In Grossbritannien steht am Montag das nächste Kapitel im grossen Brexit-Drama an: Nach einem Besuch in Irland wird Boris Johnson im Parlament erwartet. Dort will der Premier erneut über Neuwahlen abstimmen lassen, ansonsten müsste er sehr wahrscheinlich – gezwungen vom Parlament – in Brüssel erneut um eine Fristverlängerung bitten. Dort sähe man einer Verlängerung positiv entgegen.

Grossbritanniens Premierminister Boris Johnson betont bei Besuch in Irland, dass er einen No-Deal-Brexit vermeiden will. Irlands Premier Leo Varadkar will vor allem sein Land schützen.