Erste Allgemeine Verunsicherung

Im September gab die Erste Allgemeine Verunsicherung ihr letztes Konzert. 42 Jahre lang war die österreichische Rock-Pop-Band im Geschäft – und mit der Welle des Erfolgs kamen auch die Drogen. EAV-Mitgründer Thomas Spitzer gibt nun offen zu, dass ihn sein Koks-Konsum fast umgebracht hätte.

Die EAV verabschiedet sich mit einem letzten Album, auf dem sie sich gemäss dem Titel alles erlaubt. In der Tat waren Themen und Musikstile selten so vielfältig. Die berüchtigten Nonsens-Lieder sucht man diesmal vergeblich.

Er gehörte zu den Begründern des Austropop: Wilfried Scheutz ist tot. Er starb im Alter von 69 Jahren. Seine grössten Erfolge feierte Wilfried in den 1970ern.

Die Erste Allgemeine Verunsicherung ist seit über 30 Jahren eine Institution, wenn es um dadaistischen, flachen oder auch politischen Humor geht. Im Interview blicken Sänger Klaus Eberhartinger und Gitarrist und Songschreiber Thomas Spitzer zurück auf eine bewegte Karriere mit einigen denkwürdigen Auseinandersetzungen.

Doofe Kommentare, patzige Antworten - ach, die ganze Art. Wenn es mit dem Kollegen nicht passt, macht der Job keinen Spass mehr. Was tun?

Beim Eurovision Song Contest 2015 geht es heute Abend ums Ganze: 27 Länder treten wieder zum musikalischen Wettstreit gegeneinander an. Doch was erwartet die Zuschauer im grossen Finale?

Die EAV spielt wieder in ausverkauften Hallen. Werwolf-Attacke - Monsterball ist überall" heisst das womöglich vorletzte Album von Österreichs Kultband. Sänger Klaus Eberhartinger schlüpft auf der Tour in diverse Rollen und Kostüme, um die Botschaften der mit bissigem Witz gespickten Lieder zu transportieren. Im Interview spricht das EAV-Mastermind über die Grenzen von Satire, seine Ängste und den IS.

Es herrscht eine neue Lust am österreichischen Pop – und das nicht nur in seinem Heimatland. Austro-Bands wie Wanda oder Bilderbuch sind auch im Ausland so erfolgreich, dass nicht einmal die ZDF-Nachrichten oder das Deutsche-Bahn-Magazin um sie herum kommen. Wie machen die das? Musikjournalist Michael Ternai vom Musik-Informationszentrum MICA weiss es.