Volkswagen AG

Die deutsche Automobilindustrie steckt in der Krise. Vor allem beim Thema Elektromobilität drängt die Zeit, wenn sich die Autobauer nicht von der internationalen Konkurrenz völlig abhängen lassen wollen. Und der nächste Trend formt sich auch schon aus.

Stellvertretend für Dieselfahrer ziehen Verbraucherschützer gegen Volkswagen vor Gericht. Es könnte ein Mammutprozess werden, von dem am Ende Zehntausende profitieren.

Bei Maybrit Illner ging es um die Frage, wer für den Diesel-Skandal zahlt. VW-Vorstand Herbert Diess zeigte sich reumütig, wurde aber nicht konkret.

Audi zahlt in Dieselaffäre 800 Millionen Euro Bussgeld

Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnik bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Nun gerät auch Opel zunehmend in Visier der Behörden.

Daimler, Volkswagen und BMW können mit einer Rückzahlung aus dem Diesen-Fonds in zweistelliger Millionenhöhe rechnen. Das Geld stammt aus einem Fonds, der für Kommunen bestimmt ist, die besonders von Stickoxid-Emissionen betroffen sind.

Hinter den Kulissen verhandelt der Verkehrsminister mit den deutschen Autobauern, ob und wie stark sich diese am geplanten Diesel-Paket beteiligen. Nun soll es erste konkrete Angebote der Industrie geben.

Geht es jetzt einigen Autoherstellern an den Kragen? Die EU-Kommission hat VW, Daimler und BMW ins Visier genommen. Sie sollen gegen EU-Kartellvorschriften verstossen.

Damit gehört der VW Käfer endgültig der Geschichte an: Volkswagen hat bekannt gegeben, dass 2019 der letzte VW Beetle, das Nachfolgemodell des Käfers, vom Band rollen wird.

Es könnten einige Dutzend werden oder auch viele Tausend. Jedenfalls bedeutet ein weiterer Prozess zusätzlichen Ärger für Volkswagen. Verbraucherschützer ziehen in Deutschland stellvertretend für Dieselfahrer vor Gericht - und betreten damit juristisches Neuland.

Vor dem Oberlandesgericht Braunschweig beginnt am Montag ein Musterverfahren gegen Volkswagen. Nach dem Betrug fordern Aktionäre Schadenersatz in Milliardenhöhe. Musterklägerin ist die Sparkassen-Fondstochter Deka Investment.

Die Monterey Car Week erweist sich auch in diesem Jahr wieder als ein Fest für jeden Autofan. Natürlich lässt auch VW sich nicht lumpen und präsentiert mit dem Atlas Cross Sport und dem Atlas Tanoak Concept zwei deutsch-amerikanische Studien auf Basis des Atlas.

Weltweiter Rückruf bei VW: Das Unternehmen beordert 700.000 Autos zurück in die Werkstatt. Zwei Modelle sind betroffen.

Auch bei Elektroautos kann es Umweltprobleme geben. Das erlebt gerade VW. Wegen Cadmium in Ladegeräten droht ein massenhafter Rückruf. Ein Zulieferer hatte die Teile mit dem bei Autos nicht erlaubten Schwermetall geliefert.

Überraschender Fund in den Ermittlungsakten zum Diesel-Abgasskandal: Gegen Ex-VW-Chef Martin Winterkorn laufen Steuerermittlungen. Sein Anwalt ist empört, dass Winterkorns finanzielle Verhältnisse in den Akten auftauchen.

Gegen mehrere grosse deutsche Autohersteller wird wegen möglicherweise illegaler Absprachen ermittelt. Dabei geht es um teure Partikelfilter für Benziner. Ein "5er-Kreis" soll dabei eine gemeinsame Strategie abgestimmt haben.

Der neue Abgastest WLTP bringt Volkswagen in die Bredouille: Die gleiche Mannschaft, die nach dem "Dieselgate" aufräumen soll, muss sich auch mit neuen Abgastests befassen - das alles verzögert die Auslieferungen.

Die Wolfsburger setzen auf Elektroautos und andere E-Mobile.