Das Thema "Künstliche Intelligenz" beschäftigt die heutige Gesellschaft wie kaum ein zweites aus dem Bereich der Digitalisierung. Eine Frankfurter Forschergruppe hat nun gezeigt, dass auch Bücher künftig von Maschinen geschrieben werden könnten.

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Ein Buch über aktuelle Forschungspublikationen zum Thema Lithium-Ionen-Batterien klingt vielleicht nicht bestsellerverdächtig. Als maschinengeneriertes Buch ist die Veröffentlichung beim Wissenschaftsverlag Springer Nature aber etwas Besonderes.

Hinter dem Autorennamen "Beta Writer" verbirgt sich ein Algorithmus, der von Forschern der Angewandten Computerlinguistik an der Frankfurter Goethe-Universität entwickelt wurde. Das Buch ist als kostenloser Download erhältlich, wie die Uni am Montag mitteilte.

Automatisch generierte Zusammenfassung

Textinhalte werden bei dem Verfahren mit Hilfe von Computern analysiert, relevante Publikationen werden ausgewählt und verarbeitet.

Das so zusammengestellte Buch ist den Angaben zufolge eine automatisch generierte Zusammenfassung einer grossen Zahl aktueller Forschungsartikel.

"Mit dieser Publikation wollen wir zeigen, zu welchem Grad die Herausforderungen der maschinengenerierten Publikation inzwischen gelöst werden können, wenn Fachleute aus wissenschaftlichen Verlagen mit Computerlinguisten zusammenarbeiten", erklärte Christian Chiarcos, Leiter des Wissenschaftlerteams. (dpa/hub)

Riesen-Biene Wallace's Giant Bee taucht in Indonesien nach 38 Jahren wieder auf

Forscher haben in Indonesien die weltgrösste Biene wiederentdeckt. Die Insektenart war 1981 das letzte Mal gesehen worden. Es gab Befürchtungen, dass die Wallace's Giant Bee bereits ausgestorben sei.