Christian Vock

Freier Autor

Christian Vock ist freier Journalist in Leipzig. Er studierte Sozialwissenschaften in Göttingen und bildete sich in Frankfurt zum Fachjournalisten für Medien- und in Lüneburg für Nachhaltigkeitsthemen weiter. Beides Bereiche, die ihm reichlich Gelegenheit geben, sich in der Kunst der Skepsis und des Staunens über das menschliche Dasein zu üben. Für 1&1 schreibt er vor allem übers Fernsehen und über Nachhaltigkeit.

Artikel von Christian Vock

Die Tschetschenienkriege waren schon brutal genug. Nun greift der aktuelle "Tatort" eine fast vergessene Grausamkeit wieder auf. Die Mutter von Nura und Nurali soll als sogenannte "Schwarze Witwe" in den Tod geschickt worden sein.

Kriegsflüchtlinge und Kriegsverbrecher: Im heutigen "Tatort: Kriegssplitter" steht der Tschetschenienkrieg im Mittelpunkt. Genauer gesagt: die beiden Tschetschenienkriege. Aber worum ging es bei den Kriegen? Der Kurzcheck.

Der "Tatort" steht diese Mal voll im Zeichen des Mundarttheaters. Tatort und Hauptschauplatz ist das kleine Theater Babbeldasch in Ludwigshafen. Ortsunkundige "Tatort"-Fans fragen sie da natürlich zu Recht: Gibt es das Theater Babbeldasch wirklich? Der Kurzcheck.

Not am Mann im "Tatort": Fallanalystin Johanna Stern muss arbeiten, aber ihre kleinen Kinder sind krank. Da nimmt sie die beiden einfach mit ins Kommissariat und lässt die Kollegen auf sie aufpassen. Aber wie sieht es in der Realität aus? Was macht man, wenn die Kinder krank sind? Der Kurzcheck.

Der "Tatort" ist ja bekannt dafür, dass er auch erzählerisch bisweilen ungewöhnliche Wege geht. Man denke nur an die Fälle des Wiesbadener Kommissars Murot. Auch beim "Tatort: Babbeldasch" hat man sich etwas Besonderes ausgedacht, das aber nicht jedem sofort auffallen dürfte. Der Kurzcheck.

Nun ist es ja nicht so, dass in Deutschland gute Comedy-Serien auf den Bäumen wachsen. Das Genre Sitcom ist hierzulande fest in US-Serien-Hand. Umso mutiger, dass RTL seit Anfang Februar mit "Triple Ex" einen neuen Versuch an der Comedy-Front wagt. Gestern Abend liefen die Folgen fünf und sechs – Zeit für ein kleines Zwischenfazit.

Der 11. November sorgt naturgemäss für Funkeln in den Augen jedes Karnevalisten. Denn dann startet die Karnevalssaison. Im "Tatort: Tanzmariechen" lässt eine Kölner Familie ihr Kind sogar extra am 11.11. per Kaiserschnitt zur Welt kommen. Aber warum startet Karneval überhaupt am 11. November?

Der "Tatort: Tanzmariechen" entführt den Zuschauer in die Welt des Kölner Karnevals. Und die ist gar nicht so lustig, wie man sie sich vielleicht vorstellt. Woher kommt eigentlich das Tanzmariechen? 

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön. Sagt man. Seit der gestrigen Folge "Germany's next Topmodel" wissen wir: ist sie nicht. Nicht für die Mädchen und erst recht nicht für den Zuschauer. Denn zwischen all den Geschichtchen und Shootings auf dem GNTM-Schiff geht irgendwann auch der letzte Funken Verstand über Bord.

Gut zwei Wochen sind seit Staffel 11 von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" vergangen und RTL presste gestern Nacht mit einem Dschungelcamp-"Nachspiel" noch ein paar letzte Marktanteile aus dem Format heraus. Zuvor jedoch drehte Oliver Kalkofe das Ekel-Fernsehen in einem "Dschungelbuch-Spezial" bei Tele 5 noch einmal durch die Mangel. Warum er das tat? Weil es bitter nötig ist.

Dschieäääääntieeeäääm ist wieder da. Wer bei einer solche Aussage noch Puls bekommt, der ist wahrscheinlich ungefähr siebzehn, weiblich und checkt noch vor dem Aufwachen seine Social-Media-Accounts. Der gestrige Auftakt von "Germany's next Topmodel" jedenfalls war so, als hätte ProSieben Instagram verfilmt.

Für sechs Folgen lässt Kabel eins in "Neues vom Hankenhof" den verstorbenen Knochen-Einrenker Tamme Hanken noch einmal auferstehen.

Der Weimarer "Tatort" "Der scheidende Schupo" war wieder einmal ein Fall mit ebenso witzigen wie skurrilen Einfällen. Ein kakaosüchtiger Polizist wird vergiftet, ein Schwesternpaar streitet ums Erbe, eine Kräuterhexe treibt ihr Unwesen und in all dem Chaos witzeln sich die Kommissare Dorn und Lessing durch einen Mordfall. Klar, dass da Fragen auftauchen. Zum Beispiel zu Rizin. Der Weimarer Fall im Faktencheck.

Im Wiener "Tatort" entführt ein Student seine Eltern und droht medienwirksam mit deren Ermordung und dem eigenen Suizid. Sein Motiv: Auf den ungeheuren Leistungsdruck an Unis und in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Doch wie sieht es an unseren Unis wirklich aus? Wir haben mit einem Experten über Leistungsdruck gesprochen.

Sechs Tage Dschungelcamp, sechs Tage "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" - das hat Spuren hinterlassen. Beim Zuschauer, bei der australischen Flora und Fauna, aber vor allem bei den Campern. Denn das alles bestimmende Thema ist in diesem Jahr: Angst.

Zweimal "Tatort", zweimal Flüchtlinge im Fokus: Nach "Land in dieser Zeit" zeigte das Erste Sonntagabend wieder einen "Tatort", bei dem Geflüchtete im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Und auch das ist gleich: In beiden Fällen versuchen die Autoren bewusst, jede einseitige Darstellung zu vermeiden.

Einmal Günther Jauch wie immer, bitte! Den "Wer wird Millionär?"-Quizmaster kennt man als den ewigen Schwiegermutter-Liebling: charmant, spitzbübisch, wohlerzogen. Doch eine Frage hätte ihn gestern Abend fast in heikle Fahrwasser geführt.

Von Biedermeiern und Brandstiftern: Der gestrige "Tatort" "Land in dieser Zeit" ist neben einem Krimi auch ein wilder Ritt durch ein gefühltes Deutschlandbild des Jahres 2016. Nur verständlich, dass bei einem solchen Galopp auch ein paar Fragen aus der Satteltasche fallen. Der Faktencheck zum Frankfurt-"Tatort".

Es ist vollbracht. Gestern Abend verabschiedete sich "Winnetou" zu seinen Ahnen und RTL die Neuauflage des Film-Klassikers. Dabei schafft das Finale der Neuverfilmung einen gelungenen Spagat zwischen spannendem Western und Völkerverständigungsbotschaft. Kurzum: ein würdiges Ende.

RTL holt "Winnetou" aus den ewigen Jagdgründen zurück und Teil eins erwies sich bereits als Glücksgriff. Auch der gestrige zweite Teil überzeugt. Dabei hat "Winnetou – Das Geheimnis vom Silbersee" mit dem Buch ebenso wenig gemeinsam wie mit dem Vorgängerfilm aus den 1960ern. Zum Glück.

Ein skrupelloses Brüder-Paar, das Menschen mit brutaler Gewalt zum Betteln in der Innenstadt zwingt: Der Fall des Münchener "Tatort: Klingelingeling" taucht ein in die Welt der "Bettelmafia". Doch gibt es eine solche Mafia wirklich? Wann ist Betteln verboten und wann erlaubt? Der "Tatort" im Faktencheck.

Über die Qualität der Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre kann man aus heutiger Sicht gut und gerne streiten. Keinen Streit dürfte es über die Tatsache geben, dass sich die "Winnetou"-Filme ins kollektive Gedächtnis gebrannt haben. Jetzt hat sich RTL an eine Neuverfilmung der Klassiker gewagt.

Er reitet wieder. Winnetou, der Häuptling der Apachen, erlebt am 25. Dezember eine TV-Wiedergeburt bei RTL. Als kleinen Appetizer servierte der Sender gestern Abend ein "Wer wird Millionär? Winnetou-Special". So weit, so gut - wenn es denn nur ein Winnetou-Special gewesen wäre.

Tote Katzen in der Tiefkühltruhe, manipulierte Laubbläser und der Elektrozaun als Todesfalle. Im gestrigen "Tatort: Wendehammer" macht ein Mann seinen Nachbarn das Leben zur Hölle. Am Ende ist der Störenfried tot. Aber wie sieht es in der deutschen Nachbarschaft wirklich aus? Gibt es tatsächlich auch Morde unter Nachbarn? Meldungen vom Tatort Gartenzaun.

Nadja Abd el Farrag bei "Raus aus den Schulden" - für Fernsehliebhaber sind das gleich zwei Probleme in einem. Tatsächlich lässt das gestrige Promispezial den Zuschauer etwas ratlos zurück. Immerhin ist am Ende zumindest Naddel um eine Diagnose reicher.