Papst Franziskus

Ein australisches Gericht hat die Gefängnisstrafe gegen den Kurienkardinal und früheren Vatikan-Finanzchef George Pell wegen Kindesmissbrauchs bestätigt. 

Vor mehr als 35 Jahren ist die Tochter eines Vatikan-Dieners spurlos in Rom verschwunden. Um das Mädchen Emanuela Orlandi ranken sich seitdem viele wilde Geschichten. Nun lässt der Kirchenstaat zwei Gräber auf einem deutschen Friedhof öffnen. Was werden sie dort finden?

Der Kommandant der Päpstlichen Schweizergarde, Christoph Graf (57), wird regelmässig von der Unternehmungslust seines Chefs überrascht. Manchmal spaziert das Oberhaupt der katholischen Kirche allein durch die Strassen Roms.

Das Bild ist kaum zu ertragen, verdeutlicht es doch auf brutale Weise das Drama der Migranten an der Grenze zwischen Mexiko und den USA. Dort wird wieder härter gegen Menschen durchgegriffen, die auf der Flucht vor Elend und Gewalt in die Vereinigten Staaten wollen.

In der Kirche gibt es viele Tabus: Missbrauch an Kindern, Missbrauch an Nonnen - oder Kinder, die von Priestern stammen. Denn wenn Priester Väter werden, ist das bislang ein Verstoss gegen das Kirchenrecht. Einige der Priesterkinder versuchen nun, das Schweigen zu brechen.

Im Kampf gegen sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche hat Papst Franziskus eine Meldepflicht für Geistliche erlassen. Priester und andere Mitglieder des Klerus müssen demnach jeden Verdachtsfall und jede versuchte Vertuschung eines sexuellen Missbrauchs der Kirche melden.

Für die Sicherheit des Papstes zu sorgen, verliert zunehmend an Anziehungskraft. Die berühmte Schweizergarde des Vatikans schrumpft dramatisch. Dabei hat Papst Franziskus I. die strengen Vorschriften bereits gelockert.

Papst Franziskus feiert an diesem Sonntag mit Zehntausenden Gläubigen aus aller Welt auf dem Petersplatz in Rom die Ostermesse. Anschliessend spendet er von der Loggia des Petersdoms aus den apostolischen Segen "Urbi et Orbi".

Christen in aller Welt gedachten am Karfreitag der Passion Christi. Papst Franziskus erinnerte in einer Messe im Petersdom dabei auch an das aktuelle Leid in der Welt. In Jerusalem begaben sich Tausende Gläubige auf Prozessionen.

Die Umweltaktivistin Greta Thunberg hat Papst Franziskus in Rom getroffen. Beim Treffen zeigt sie ihm ein Schild mit der Aufschrift "Schliesse dich den Klimastreiks an". Das Treffen der beiden in Bildern.

Im Herzen von Paris hat eines der berühmtesten Wahrzeichen Frankreichs gebrannt: Notre-Dame stand am Montag in Flammen, über Stunden schlugen sie lichterloh aus dem Dachstuhl der Kathedrale. Am frühen Dienstagmorgen konnte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen. Das genaue Ausmass des Schadens ist noch nicht bekannt, doch schon jetzt ist abzusehen: Der Wiederaufbau dürfte aufwändig werden.

Die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg trifft am Mittwoch Papst Franziskus. Aus Deutschland erhält das "Friday for Future"-Vorbild bereits jetzt kirchlichen Zuspruch. 

Der frühere Papst Benedikt meldet sich aus dem Off zum heikelsten Thema für die katholische Kirche zurück. In einem Schreiben macht er die Liberalisierung der Sexualität für die Missbrauchskrise verantwortlich - und erntet Kritik.

Zwei Themen liegen Papst Franziskus besonders am Herzen: Der interreligiöse Dialog und Flüchtlinge. Beide Themen stehen im Zentrum seiner Reise nach Marokko. Das Königshaus steht immer wieder wegen seines Umgang mit Migranten in der Kritik.

Weil sie sich unter "direkter Kontrolle von Männern" sieht, ist die Führung des Vatikan-Frauenmagazins "Donne Chiesa Mondo" geschlossen zurückgetreten. In einem Brief an Papst Franziskus legte Gründerin Lucetta Scaraffia ihre Bedenken offen.

Mexikos Präsident hat den König Spaniens und den Papst in Briefen darum gebeten, sich für die spanische Eroberung und Unterwerfung indigener Völker im 16. Jahrhundert zu entschuldigen.

Anschläge in der neuseeländischen Stadt Christchurch: Ein Mann eröffnet das Feuer auf betende Muslime. Zahlreiche Menschen sterben, weitere werden verletzt. Wir halten Sie über die Situation in unserem Live-Blog auf dem Laufenden.

Als Finanzchef war Kardinal George Pell die Nummer drei im Vatikan. Er ist nun der hochrangigste Kirchenvertreter, der je wegen Missbrauchs verurteilt wurde. Die Strafe fällt jedoch vergleichsweise gering aus.

Papst-Audienz: Der Pontifex hat sich bei zwei Schweizer Opfern von sexuellen Missbrauchs entschuldigt.

Nach seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist der ehemalige Finanzchef des Vatikans, George Pell, verhaftet worden. Dem früherem Vertrauten von Papst Franziskus drohen bis zu 50 Jahre Haft.

Der australische Kardinal George Pell ist wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen worden. Das Gerichtsurteil war bereits im Dezember des vergangenen Jahres ergangen, war bis jetzt aber unter Verschluss gehalten worden.

Es war ein historisches Treffen. Entsprechend gross waren die Erwartungen an die Rede von Papst Franziskus zum Abschluss des Anti-Missbrauchsgipfels im Vatikan. Auszüge seiner Ansprache im Wortlaut.