• 19:33 Uhr: ➤ Kiew: Rückkehr zu Getreideabkommen ist Ende russischer Erpressung
  • 17:55 Uhr: USA werfen Nordkorea heimliche Lieferung von Artilleriemunition an Russland vor
  • 16:34 Uhr: Weisses Haus: USA "zunehmend besorgt" über möglichen russischen Atomwaffeneinsatz
  • 15:20 Uhr: Geschätzt 400.000 Russen wegen Mobilmachung ausser Landes geflohen
  • 13:33 Uhr: "Technologie im Dienst des Terrors": Selenska attackiert Russland bei Geheim-Auftritt
  • 11:44 Uhr: Russland steigt wieder in Getreideabkommen mit Ukraine ein
  • 11:14 Uhr: Briten: Russische Truppen in Ukraine kommen äusserst langsam voran

Mehr News zum Krieg in der Ukraine

➤ Kiew: Rückkehr zu Getreideabkommen ist Ende russischer Erpressung

  • 19:33 Uhr:

Im Präsidialamt der Ukraine wird die Rückkehr Russlands zum Getreideabkommen als «Ende der Erpressung» durch Moskau verstanden. «Aus geopolitischer Sicht setzt das, was an diesen Tag passiert ist, einen Punkt hinter die viele Jahre lange Diplomatie der Erpressung, die Russland betrieben hat», schrieb Andrij Jermak, der Stabschef von Präsident Wolodymyr Selenskyj, auf Telegram. «Eine andere Diplomatie kennen sie dort nicht, deshalb verlieren sie auch in der modernen Welt», schrieb er am Mittwoch.

Jermak äusserte sich nicht zu ukrainischen Zusagen, die Moskau nach eigenen Angaben erhalten hat. Nach russischen Angaben hat die Ukraine schriftlich zugesichert, die Häfen und den Seekorridor für die Getreideexporte über das Schwarze Meer nicht für militärische Zwecke zu nutzen. Russland hatte die Vereinbarung am Samstag ausgesetzt. Allerdings liessen die Vermittler UN und Türkei sowie die Ukraine die Schiffstransporte weiterlaufen. Zugleich wirkten die Vereinten Nationen und Ankara auf Moskau ein, so dass Russland am Mittwoch wieder seine Mitarbeit erklärte.

(dpa)

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Die Lage im Überblick:

Seit 24. Februar führt Russland aus der Luft und am Boden einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Kurz zuvor hatte Präsident Wladimir Putin das Existenzrecht der Ukraine als eigenständiger Staat in Zweifel gezogen und die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk in der Ostukraine anerkannt.

Die ukrainische Armee wehrt sich seitdem nach Kräften gegen die Invasoren. Auf beiden Seiten gibt es Berichten zufolge Tausende Tote, wie viele Soldaten und Zivilisten bereits starben, lässt sich jedoch nicht unabhängig überprüfen. Fakt ist: Die humanitäre Lage in der Ukraine spitzt sich mit jedem Tag zu.

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat inzwischen mehr als 14,8 Millionen Grenzübertritte aus der Ukraine registriert (Stand: 1. November). Die Flüchtenden sind vor allem Frauen und Kinder, da Männer zwischen 18 und 60 Jahren das Land nicht verlassen dürfen. Laut UNHCR sind in dieser Zeit knapp 7,3 Millionen Grenzübertritte zurück in die Ukraine registriert worden (Stand: 1. November).

Die EU und die USA reagierten mit Sanktionen. Ausserdem liefern sie der Ukraine Waffen, auch Deutschland unterstützt das Land mit Waffenlieferungen. Auch Panzer der Klasse Gepard soll die Ukraine aus Deutschland erhalten. (dpa)

Karte zur militärischen Lage in der Ukraine. (Achtung: Diese Infografik wird regelmässig aktualisiert)

Die weiteren Meldungen vom 2. November


USA werfen Nordkorea heimliche Lieferung von Artilleriemunition an Russland vor

  • 17:55 Uhr:

Die USA haben Nordkorea vorgeworfen, Russland heimlich mit Artilleriemunition für den Krieg gegen die Ukraine zu beliefern. Nordkorea habe eine "bedeutende" Menge Munition verschickt und versuche den Eindruck zu wecken, die Lieferungen seien für den Nahen Osten oder Nordafrika bestimmt, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, am Mittwoch. "Wir werden weiterhin überwachen, ob die Lieferungen empfangen werden", betonte er.

Es handle sich um eine "beträchtliche Zahl". Die US-Regierung gehe aber nicht davon aus, dass diese Lieferungen den Verlauf des Krieges beeinflussen könnten, so Kirby weiter. Die Lieferungen zeigten nicht nur, wie sehr Nordkorea bereit sei, Russland zu unterstützen. Es sei auch ein Zeichen für Russlands Mangel an militärischer Ausrüstung, so Kirby. "Ich habe bereits in der Vergangenheit darüber gesprochen, dass es Hinweise darauf gab, dass die Russen ihre Hand nach Nordkorea ausstrecken würden", sagte er weiter.

Angesichts der Wirksamkeit internationaler Sanktionen gegen Russland müsse sich die Führung in Moskau an Staaten wie Nordkorea und den Iran wenden, um ihren Angriffskrieg gegen die Ukraine fortzusetzen, sagte Kirby weiter. (dpa/AFP)

Weisses Haus: USA "zunehmend besorgt" über möglichen russischen Atomwaffeneinsatz

  • 16:34 Uhr

Die US-Regierung hat sich "zunehmend besorgt" über die Möglichkeit eines russischen Atomwaffeneinsatzes im Ukraine-Krieg gezeigt. Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, sagte am Mittwoch, die Sorgen seien im Verlauf der Monate gewachsen. "Wir beobachten das so gut wir können."

Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, ranghohe russische Militärs hätten kürzlich darüber gesprochen, wann und wie taktische Atomwaffen in der Ukraine eingesetzt werden könnten. Der russische Präsident Wladimir Putin nahm demnach nicht an den Diskussionen teil. Ausserdem gibt es laut der Zeitung keinen Hinweis dafür, dass eine Entscheidung für einen Atomwaffeneinsatz getroffen wurde.

Putin hatte in den vergangenen Monaten wiederholt die Möglichkeit eines russischen Einsatzes von Atomwaffen ins Spiel gebracht. Weitere Befürchtungen wurden zuletzt durch russische Vorwürfe geschürt, die Ukraine wolle eine "schmutzige Bombe" einsetzen. Der Westen befürchtet, Russland könnte das als Vorwand nutzen, um Atomwaffen einzusetzen.

Das russische Aussenministerium erklärte am Mittwoch, es müsse "oberste Priorität" haben, einen militärischen Konflikt zwischen Atommächten zu verhindern. Atommächte müssten "gefährliche Versuche aufgeben", zentrale Interessen anderer Atommächte zu verletzen. (AFP)

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Geschätzt 400.000 Russen wegen Mobilmachung ausser Landes geflohen

  • 15:20 Uhr:

Laut westlichen Regierungsquellen sind infolge der teilweisen Mobilmachung schätzungsweise 400.000 Russen aus ihrer Heimat geflohen. Bei der Zahl seien noch nicht diejenigen berücksichtigt, die wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine das Land schon vorher verlassen hätten.

Neben der Flucht ins Ausland seien auch viele Russen im eigenen Land untergetaucht, um der Einziehung in die Streitkräfte zu entgehen, so die Regierungsvertreter am Mittwoch im Gespräch mit Journalisten.

Wenn man das addiere mit der Zahl der Menschen, die tatsächlich eingezogen wurden, sei der Rückgang der berufstätigen Bevölkerung "eine erhebliche zusätzliche Last für Russlands Wirtschaft und seine öffentlichen Finanzen", erklärten sie weiter.

In der vergangenen Woche hatte Moskau mitgeteilt, dass die Ende September begonnene Teilmobilmachung von 300.000 Reservisten für den Krieg in der Ukraine inzwischen abgeschlossen wurde. Rund 82.000 der Männer seien bereits an der Front im Einsatz, die übrigen würden derzeit in Russland auf den Kampf vorbereitet. Neue Massnahmen der Mobilmachung seien nicht geplant. (dpa)

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"Technologie im Dienst des Terrors": Selenska attackiert Russland bei Geheim-Auftritt

  • 13:33 Uhr

Die Frau des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Olena Selenska, hat Russland vorgeworfen, moderne Technologien für die Verbreitung von Terror einzusetzen. "Russland nutzt solche Technologien - Drohnen, Internetspionage und Internetangriffe auf kritische Infrastrukturen - um Schrecken zu verbreiten", sagte Selenska am Dienstagabend auf der jährlichen Technologie-Konferenz Web Summit in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon vor Tausenden Zuhörern. Sie bat die Teilnehmer, ihr Wissen und Können für die Unterstützung der Ukraine einzusetzen.

Zu Videos der Schäden, die die russischen Luftangriffe unter anderem mit Drohnen in der Ukraine angerichtet haben, sagte Selenska, in ihrem Land falle jeden Tag das Licht, der Strom und das Internet aus. "Russland stellt Technologie in den Dienst des Terrors", klagte sie.

Der Auftritt der Frau des ukrainischen Präsidenten bei der Konferenz war aus Sicherheitsgründen bis zuletzt geheim gehalten worden.

Der Angreifer Russland hat nach Angaben Kiews mit Drohnen- und Raketenangriffen vor allem auf Anlagen zur Energieversorgung in der Ukraine in den vergangenen Wochen rund 40 Prozent des Energienetzes schwer beschädigt. Um eine Überlastung des Netzes zu vermeiden und Reparaturen zu ermöglichen, wird den Kunden zeitlich gestaffelt der Strom abgeschaltet. (dpa)

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Russland steigt wieder in Getreideabkommen mit Ukraine ein

  • 11:44 Uhr

Russland steigt wieder in das am Samstag ausgesetzte Abkommen zum Export von Getreide aus der Ukraine über das Schwarze Meer ein. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch in Moskau mit. Dank der Vermittlung der Türkei habe die Ukraine zugesichert, den Seekorridor nicht für Kampfhandlungen gegen Russland zu nutzen.

Moskau habe dafür von Kiew "schriftliche Garantien" erhalten. Das erklärte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch auf dem Onlinedienst Telegram.

Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bestätigte, dass die Getreideexporte über den Korridor im Schwarzen Meer wieder aufgenommen werden. "Nach meinem gestrigen Gespräch mit (dem russischen Präsidenten Wladimir) Putin werden die Getreidelieferungen ab heute Mittag fortgesetzt", sagte Erdogan am Mittwoch.

Moskau hatte das Abkommen am Samstag ausgesetzt und als Grund einen Angriff auf seine Schwarzmeerflotte angegeben. Trotz Russlands Rückzug aus dem Abkommen waren in den vergangenen Tagen mehrere Getreidefrachter durch das Schwarze Meer gefahren.

Das Getreideabkommen war am 22. Juli unter Vermittlung der Türkei und der UNO in Istanbul unterzeichnet worden. Es soll die sichere Durchfahrt ukrainischer Frachtschiffe auf festgelegten Routen durch das Schwarze Meer ermöglichen und galt als zentraler Beitrag zur Milderung der vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgelösten globalen Ernährungskrise. (dpa/AFP)

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Briten: Russische Truppen in Ukraine kommen äusserst langsam voran

  • 11:14 Uhr

Die russischen Truppen kommen bei ihren Angriffen in der Ukraine nach Einschätzung britischer Geheimdienste nur äusserst langsam voran. Das Verteidigungsministerium in London verwies am Mittwoch auf Aussagen des Chefs der Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, wonach seine Einheiten täglich 100 bis 200 Meter vorrückten. Prigoschin habe zwar gesagt, das sei in der modernen Kriegführung normal. Das britische Ministerium betonte aber, die russische Militärdoktrin sehe Vorstösse von 30 Kilometern pro Tag vor.

Zum Vergleich teilte die Behörde weiter mit: "Im Februar planten die russischen Streitkräfte einen 1.000 Kilometer weiten Vormarsch durch die Ukraine innerhalb eines Monats. Im September erzielten die ukrainischen Einheiten Vorstosse von mehr als 20 Kilometern pro Tag."

Prigoschin habe in den vergangenen zwei Monaten jeden Vorwand aufgegeben, wonach er keine Verbindungen zur Wagner-Gruppe habe, und sich öffentlich viel deutlicher geäussert, teilte das Ministerium weiter mit. "Er versucht wahrscheinlich, seine Glaubwürdigkeit innerhalb des gestressten russischen nationalen Sicherheitssystems aufzupolieren."

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskriegs Ende Februar unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Damit will London der russischen Darstellung des Geschehens entgegentreten und Verbündete bei der Stange halten. Moskau spricht von einer Desinformationskampagne. (dpa)

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Vor nahendem Winter: Kiew bereitet sich auf Totalausfall der Energieversorgung vor

  • 09:49 Uhr

Nach Angaben des Bürgermeisters von Kiew, Vitali Klitschko, ziehen die Behörden in der ukrainischen Hauptstadt wegen der russischen Angriffe auf ihre Energieinfrastruktur verschiedene Szenarien zur Versorgung der Bevölkerung im nahenden Winter in Betracht.

"Das Schlimmste wäre, wenn es überhaupt keinen Strom, kein Wasser und keine Fernwärme gäbe", schrieb Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram, wie unter anderem der BR berichtet. "Für diesen Fall bereiten wir über 1.000 Heizstellen in unserer Stadt vor." Die Standorte werden mit Generatoren ausgestattet und verfügen über einen Vorrat an lebensnotwendigen Dingen wie Wasser.

Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft noch vor Beginn des Winters auf Hilfe der EU bei der Wiederherstellung des durch russische Angriffe schwer angeschlagenen Energienetzes der Ukraine. Vierzig Prozent des Energiesystems seien "schwer beschädigt", sagte der Staatschef bei einem Treffen mit EU-Energiekommissarin Kadri Simson am Dienstag in Kiew. "Wir werden alles tun, um die Menschen in diesem Winter mit Strom und Wärme zu versorgen", versprach er am Abend in seiner täglichen Videoansprache.

"Die Position der Terroristen ist absolut transparent und diese Herausforderung sollte gerade als Herausforderung für ganz Europa gesehen werden", sagte Selenskyj weiter. Moskau werde die Schwierigkeiten des Winters propagandistisch als vermeintlichen Beweis für das Scheitern des vereinten Europas darstellen. "Deshalb müssen wir gemeinsam den Terroristen beweisen, dass 'Scheitern' ein Wort über sie ist und nicht über Europa", so der Präsident.

Russland werde alles tun, "um die Normalität des Lebens zu zerstören" und berücksichtige dabei nicht die Kosten dieses "Energieterrors". Selenskyj rechnete vor, dass der jüngste Raketen- und Drohnenangriff am Montag "den Gegenwert von 2,3 Millionen durchschnittlichen russischen Renten gekostet" habe. "Und das nur für einen Angriff."

Mittwoch ist der 252. Tag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. (pak/dpa)

Oleg Tinkow

Milliardär Oleg Tinkow gibt russische Staatsbürgerschaft auf

Oleg Tinkow gehört zu den bekanntesten Unternehmern Russlands. Der Milliardär hat nun die Nase voll von Kreml-Chef Wladimir Putin und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine: Er gibt seine Staatsbürgerschaft auf. (Bildcredit: Russian Look/imago stock&people)

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Selenskyj fordert langfristigen Schutz von Getreide-Korridor

  • 00:42 Uhr

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Dienstag langfristigen Schutz für die Getreideexporte seines Landes über das Schwarze Meer gefordert. "Der Getreide-Korridor braucht zuverlässigen und langfristigen Schutz", erklärte Selensky in seiner täglichen Online-Botschaft. Russland müsse verstehen, "dass es eine harte, umfassende Antwort auf alle Massnahmen erhalten wird, die unsere Nahrungsmittelexporte stören", fügte Selenskyj hinzu.

Russland hatte am Samstag seine Teilnahme am Abkommen zum Export von ukrainischem Getreide ausgesetzt und dies mit einem Drohnenangriff auf seine Schwarzmeerflotte auf der annektierten Halbinsel Krim begründet. Nach Angaben des russischen Militärs wurde der Angriff teilweise von dem für den Getreidetransport genutzten Schiffskorridor aus durchgeführt.

Laut dem Koordinationszentrum (JCC) in Istanbul, das die sichere Durchfahrt der Schiffe durch den humanitären Korridor überwacht, verliessen in den vergangenen Tagen mehrere mit Getreide beladene Frachtschiffe ukrainische Häfen, obwohl Russland das Abkommen ausgesetzt hat. Am Dienstag erklärte das JCC aber, dass am Mittwoch keine Frachtschiffe den humanitären Korridor durchfahren werden.

Das im Juli unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen und der Türkei unterzeichnete Abkommen hat seit Beginn des Angriffskriegs bereits die Ausfuhr von zehn Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine ermöglicht. (AFP)

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Scholz weist gegenüber Erdogan russische Vorwürfe zu "schmutziger Bombe" zurück

  • 00:09 Uhr

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat in einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erneut die Vorwürfe Russlands zurückgeworfen, die Ukraine bereite den Einsatz einer "schmutzigen Bombe" vor.

Scholz habe entsprechende "von Russland erhobene Anschuldigungen" als "haltlos" zurückgewiesen, erklärte das Bundeskanzleramt am späten Dienstagabend in einer Mitteilung über das Telefongespräch. Scholz habe gegenüber Erdogan zudem den türkischen Einsatz zur Fortsetzung ukrainischer Getreideexporte im Rahmen des Getreide-Abkommens gewürdigt.

Scholz und Erdogan seien sich "einig" gewesen, dass "Russlands nukleare Rhetorik" unverantwortlich sei. Der Bundeskanzler und der türkische Staatspräsident hätten überdies vereinbart, sich in der "aktuellen Sicherheitslage" weiterhin eng auszutauschen. (AFP)

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Mit Material von dpa, Reuters und AFP

Die Ticker der vergangenen Tage zum Nachlesen:

Grossbritanniens Ex-Premierminister Boris Johnson im Interview bei Sky News

Boris Johnson traut Wladimir Putin den Einsatz einer Atomwaffe nicht zu

Die Angst vor dem Einsatz von Atomwaffen im Krieg in der Ukraine erinnert die Menschen an ihre Ängste aus dem jahrzehntelang geführten Kalten Krieg. Dass Wladimir Putin zur Erreichung seiner Ziele zu diesem ultimativen Mittel greift, glaubt Grossbritanniens früherer Regierungschef Boris Johnson nicht - und sagt, warum.