Edmund Stoiber

"Jetzt ist die Katze aus dem Sack", schreibt der Sport-Informations-Dienst (SID) und will damit sagen: Der frühere Ministerpräsident Edmund Stoiber hat beiläufig bestätigt, was eh alle wussten. Uli Hoeness gibt heute sein Präsidentenamt beim FC Bayern offiziell ab und tritt im Aufsichtsrat ins zweite Glied.

Mehr als jeder zweite Deutsche verbindet die EU mit "wuchernder Bürokratie". Diesen Verdruss nutzen die Parteien im Europawahlkampf. Aber ist es wirklich so schlimm? Und was hat Edmund Stoiber damit zu tun?

Neue Autos für die FCB-Profis und doppelt so viel Einnahmen für den Verein aus der neuen Partnerschaft, wie bisher mit Audi: BMW kauft sich für 800 Millionen Euro beim FCB ein.

Seehofer, Söder & Co. wollen die Personaldiskussion nach dem Wahldebakel auf die Zeit nach der Regierungsbildung verschieben. Aber nicht alle in der Partei halten die Füsse still. Andere warnen.

Die Spitzenkandidaten zur Landtagswahl 2018 in Bayern finden Sie hier im Überblick.

In der CSU-Zentrale überschlagen sich in der Nacht auf Montag die Ereignisse. Horst Seehofer will als Konsequenz aus dem Asylstreit mit der Kanzlerin zurücktreten, verbindet den Rücktritt aber mit einem finalen Entscheidungstreffen mit Merkel am Montag

Ausgerechnet Russland. Nur noch wenige Tage, dann wird dort die Fussball-Weltmeisterschaft angepfiffen. Für viele ein Freudentag, aber zugleich ein moralisches Dilemma. Soll man die WM boykottieren? Das Nein von Gregor Gysi am Sonntagabend bei "Anne Will" überrascht kaum. Umso mehr dafür die Stimme eines "ehemaligen kalten Kriegers".

Maybrit Illner zieht Bilanz und fragt, was 2017 verloren ging. Da dürfen natürlich die Themen des Jahres wie der G20-Gipfel, Trumps Isolationismus, das Insektensterben oder die Nordkorea-Krise nicht fehlen. Taten sie aber. Stattdessen bestimmte gestern Abend wieder einmal ein Thema das ganze Geschehen.

Noch ist unklar, ob Horst Seehofer das Amt des Ministerpräsidenten wirklich an seinen Erzfeind Markus Söder abgibt. Doch die CSU steht vor einer Aufgabe, die sich ohnehin nicht allein mit einer Personalrochade lösen lässt.

Selten wird eine politische Talkshow mit so viel Herzblut geführt wie "Hart aber fair". Es geht um Lerneffekte nach den Wahl-Schlappen für Kanzlerin Angela Merkel.

Die Europäische Union feiert 60 Jahre Römische Verträge und damit ihre Anfänge. Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen, ob es in der Krise wirklich Grund zu feiern gibt und anhand von Zuschauerfragen, wofür die EU noch steht. Edmund Stoiber ist einer der Gäste. Der CSU-Politiker benennt die Flüchtlingsfrage als Krisensymptom - und tritt eine hitzige Debatte los.

Sportlich durchwachsene Leistungen, die Hoeness-Rückkehr, die Rummenigge-Boateng-Saga und ein Trainer in der Kritik: Es ist gerade ein bisschen zu viel los beim FC Bayern München. Das alles erinnert in Ansätzen an die längst vergessene Zeit des FC Hollywood.

Europa-kritische Politiker befinden sich auf dem aufsteigenden Ast, die Briten stimmen in einigen Wochen über den EU-Austritt ab: Europa steckt in einer grossen Krise. Woran das liegt und ob die EU noch zu retten ist, darüber diskutierten die Gäste bei Maischberger.

Vor der Sendung von Maybrit Illner stellte sich die Frage, wie viele dieser Talkshows über Merkel und ihre Flüchtlingspolitik dieses Land noch braucht und ob es nicht vielleicht sogar bereits genug waren. Die illustre Runde mit einem äusserst emotionalen Edmund Stoiber und einem durchweg relaxten Sigmar Gabriel machte deutlich: Diese Sendung war sicherlich nicht überflüssig – ein Polit-Talk der Kategorien "wertvoll" und "unterhaltsam".

Er liest der Kanzlerin auf dem CSU-Parteitag die Leviten, droht mit Verfassungsklage - und besucht nun Wladimir Putin. Tut Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer das, um Angela Merkel zu schaden? Zumindest in diesem Fall nicht, sagt Politologe Heinrich Oberreuter. Der CSU-Experte erklärt auch, warum die Kanzlerin nicht mit Seehofer brechen kann.

Der Druck auf Angela Merkel wegen ihrer umstrittenen Flüchtlingspolitik wird immer grösser. Wird die Regierungschefin Ende des Jahres noch im Amt sein? Der Politologe Carsten Koschmieder blickt auf die nahe Zukunft der Kanzlerin.

Der Ton in der Debatte um die Flüchtlingspolitik wird deutlich rauer. CSU und SPD erhöhen den Druck auf Kanzlerin Angela Merkel. Doch auch zwischen SPD und CDU gibt es keine Einigkeit bei der Frage nach dem Umgang mit Flüchtlingen. Ein Vorschlag aus Bayern wird sogar als "illusorisch" bezeichnet.

Der Jahresrückblick bei "Hart aber fair" sollte eine Debatte über die grossen Krisen von 2015 werden, um Flucht, Terror und die Skandale bei VW und beim DFB.  Doch natürlich ging es fast ausschliesslich um Flüchtlinge. Bei Frank Plasberg polarisiert das Thema mal wieder – insbesondere zwischen zwei Urgesteinen der bayerischen Politik.