Libyen

Kanzlerin Merkel will beim Libyen-Gipfel in Berlin über die Zukunft des Landes verhandeln. Dabei spielt der General eine grosse Rolle.

Laut Bundesaussenminister Heiko Maas will sich der General Chalifa Haftar in Libyen an den Waffenstillstand der Bürgerkriegsparteien halten. Am Donnerstag waren die beiden in Bengasi zu einem Gespräch zusammengekommen.

Bundeskanzlerin Merkel lädt für Sonntag zu einem Libyen-Gipfeltreffen in Berlin ein. Erwartet wird unter anderem Russlands Präsident Putin - auch US-Präsident Trump könnte anreisen.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Heute mit Joe Kaesers PR-Gau, dem Stand der Digitalisierung in Deutschland und der Krisensitzung bei den britischen Royals.

Nun geht es doch ganz schnell: Die Türkei schickt erste Soldaten nach Libyen. Am Donnerstag hatte das Parlament Präsident Erdogan dafür grünes Licht gegeben.

Das türkische Parlament hat einer Entsendung von Truppen nach Libyen zugestimmt.

Die Teilnahme an der -Konferenz macht der türkische Präsident von den Gästen abhängig.

In Libyen müssen Migranten oft unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern der Miliz hausen. Als bislang einzig halbwegs sicherer Ort für Schutzsuchende gilt ein Zentrum des UN-Flüchtlingshilfswerks. Doch das ist inzwischen überfüllt. Gibt es eine alternative Lösung? 

Wer von Afrika nach Europa immigriert, ist zum grossen Teil besser gebildet als Altersgenossen in der Heimat. Das ergab eine Studie des UN-Entwicklungsprogramms.

13 Tage nach der Rettung der ersten Menschen im Mittelmeer vor Libyen schlugen die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée am Donnerstag Alarm.

Nach vier Tagen dürfen die Migranten von dem deutschen Rettungsschiff "Alan Kurdi". Deutschland hat bei der Lösung eine entscheidende Rolle gespielt. Malta jedoch stellt eines klar.

Mehrere Schiffe mit geretteten Migranten an Bord warten bisher vergebens auf dem Mittelmeer auf einen sicheren Hafen. Einige Menschen brauchen besonders schnell Hilfe. In Frankreich und in Italien stehen weitere Schiffe zum Ablegen bereit.

Die "Sea-Watch"-Kapitänin Carola Rackete hat eine Aufnahme aller Flüchtlinge aus Libyen gefordert. "Die, die in Libyen sind, müssen dort sofort raus in ein sicheres Land", sagte Rackete in einem Interview.

Kurz nach ihrer Rückkehr ins Einsatzgebiet im Mittelmeer vor Libyen hat die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye mit ihrem Schiff "Alan Kurdi" 44 Migranten gerettet.

Tausende afrikanische Migranten treibt es auf ihrem gefährlichen Weg in Richtung Europa nach Libyen. Nun werden sie Opfer einer tödlichen Attacke im Kampf zwischen General Haftar und der Regierung in Tripolis. Diese spricht bei dem Angriff von einem "Kriegsverbrechen".

Kapitänin Carola Rackete hat das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" in den Hafen von Lampedusa gesteuert. Dort wurde die Deutsche sofort festgenommen und das Schiff beschlagnahmt. Damit ist eine neue Eskalationsstufe im Streit um die Seenotrettung erreicht. Das Ende zeigt, dass beide Seiten bereit sind, bis zum Äussersten zu gehen.

Seit acht Jahren kommt Libyen nicht zur Ruhe. In den komplizierten Konflikt sind auch europäische Staaten verstrickt. Es geht um Öl, regionalen Einfluss – und Flüchtlinge.

Es war absehbar, dass das Rettungsschiff einer deutschen Hilfsorganisation erneut im Meer ausharren muss. Jetzt liegt es unmittelbar vor Italien. Doch die populistische Regierung in Rom sieht die Niederlande am Zug.

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, da ereignet sich das erste schlimme Bootsunglück mit Migranten. Das zeigt: Viele Menschen riskieren nach wie vor alles, um nach Europa zu gelangen. Und Hilfe war sogar schon unterwegs.

Zehntausende Migranten rettete die "Aquarius" aus dem Meer. Jetzt wurde der politische Druck zu gross. Die Hilfsorganisation beendet den Einsatz des Schiffes. Ein Zeichen der Zeit: Migranten will in Europa keiner haben. Sie sterben im Verborgenen.

Italien will sie partout nicht mehr auf dem Meer haben. Nun fordern Hilfsorganisationen die Regierung in Rom erneut heraus. Sie schicken ein neues Schiff aufs Meer.

Anfang September soll es im Mittelmeer zu einer schrecklichen Tragödie gekommen sein. Viele Flüchtlinge seien auf dem Weg von Libyen nach Europa gewesen, als ein Schlauchboot Luft verloren habe. Das Boot sank - viele Menschen starben.

Italiens Innenminister Matteo Salvini polarisiert mit einem drastischen Vorschlag, Österreichs Kanzler Sebastian Kurz legt nach: In der Debatte um die Aufnahme und Verteilung von Migranten verschärft sich der Ton.