• Zehn Treffer in drei Spielen durften die Zweitliga-Zuschauer am Samstagmittag bejubeln.
  • Besonders torreich ging es zwischen dem KSC und Sandhausen zu
  • Holstein Kiel lässt gegen Braunschweig nichts anbrennen.

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Arminia Bielefeld - Hamburger SV 0:2 (0:1)

Arminia Bielefeld rutscht in der 2. Bundesliga immer tiefer in die Krise. Der Erstliga-Absteiger unterlag gegen den Hamburger SV 0:2 (0:1) und wartet nach vier Spieltagen noch immer auf den ersten Punkt. Der HSV setzt sich dagegen nach dem dritten Sieg in der Spitzengruppe fest. Ransford-Yeboah Königsdörffer (28.) und der eingewechselte Laszlo Benes (74.) trafen zum verdienten HSV-Sieg.

Für Bielefelds neuen Trainer Uli Forte könnte es bald ungemütlich werden. Der Italiener hatte seiner Stammformation trotz der Niederlage in Rostock (1:2) eine weitere Chance gegeben, die Partie kontrollierten jedoch die Gäste. Königsdörffer belohnte den HSV.

Die Arminia blieb vor 26.875 Zuschauer lange ungefährlich und hatte Glück, dass Königsdörffer (34.) an Torwart Stefanos Kapino und Mario Vuskovic (43.) an der Latte scheiterten. Nach der Pause steigerten sich die Gastgeber, waren bei den Chancen von Masaya Okugawa (48.), Stefan Klos (53.) und Frederik Jäkel (72.) nicht zielstrebig genug.

Benes traf mitten in die Bielefelder Drangphase. Der Slowake, der im Sommer vom Erstligisten Borussia Mönchengladbach gekommen war, erzielte aus 20 Metern sein erstes Tor für Hamburg. HSV-Torjäger Robert Glatzel blieb dagegen diesmal ohne Treffer.

Holstein Kiel - Eintracht Braunschweig 3:0 (1:0)

Holstein Kiel bleibt in der 2. Bundesliga weiter auf dem Erfolgspfad. Die Störche kamen im Heimspiel gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig zu einem 3:0 (1:0). Steven Skrzybski (12./73.) und Benedikt Pichler (83.) erzielten die Treffer für die Gastgeber, die mit acht Punkten den fünften Tabellenplatz einnehmen und weiter ungeschlagen sind.

Die Braunschweiger sind hingegen nach vier Spieltagen weiterhin ohne Punktgewinn und Torerfolg. Die Eintracht hat damit weiter die Rote Laterne des Tabellenletzten inne.

In der 20. Minute hätte es schon 2:0 für den KSV Holstein stehen können. Finn Poraths Fernschuss konnte Torwart Jasmin Fejzic nicht festhalten, der Nachschuss von Skrzybski wurde allerdings geblockt. Im weiteren Verlauf liess der Braunschweiger Keeper einen weiteren Ball abprallen, den Fiete Arp aber freistehend über das Tor setzte.

In der 41. Minute hatte Luc Ihorst die grosse Chance zum Ausgleich, aber der Braunschweiger traf nur das Aussennetz. Drei Minuten nach Wiederbeginn hatte erneut Ihorst eine erstklassige Gelegenheit, scheiterte aber an Keeper Thomas Dähne. Immanuel Pherai konnte den Nachschuss ebenfalls nicht verwerten.

Karlsruher SC - SV Sandhausen 3:2 (1:1)

Der Karlsruher SC hat in der 2. Bundesliga den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Badener gewannen das Heimspiel gegen den SV Sandhausen trotz zweimaligen Rückstands mit 3:2 (1:1).

David Kinsombi (10.) hatte den SVS in Führung gebracht, Malik Batmaz (32.) gelang der verdiente Ausgleich für den KSC. Ahmed Kutucu (61.) schoss das 2:1 für die im Abschluss cleveren Gäste. Aber die Gastgeber gaben nicht auf, Simone Rapp (84.) traf zum verdienten Ausgleich für die Badener, und Lucas Cueto (87.) sicherte dem KSC sogar noch drei Punkte.

Die Hausherren wirkten trotz des 0:1 keineswegs verunsichert, sondern übernahmen die Spielkontrolle. Sandhausen versuchte zwar, mit geschickter Staffelung die Räume eng zu machen. Aber der KSC fand immer wieder Lücken und konnte Offensiv-Akzente setzen.

Der Ausgleich fiel verdient, auch danach blieben die Karlsruher am Drücker, gerieten aber erneut in Rückstand. Allerdings bewiesen die Badener Moral und kämpften Sandhausen nieder.

Für Sandhausens Coach Alois Schwartz war es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub, den er von 2017 bis 2020 betreute. Sein damaliger Assistent Christian Eichner ist jetzt Cheftrainer des KSC. (hub/afp)

Sadio Mané
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