Michael Zorc hat Meldungen über einen nahen Wechsel von Europameister Raphael Guerreiro aus Dortmund zum französischen Fussball-Meister Paris Saint-Germain dementiert.

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"Ich war überrascht, das entbehrt jeder Grundlage. Es hat keinerlei Gespräche gegeben", sagte BVB-Sportdirektor Zorc am Donnerstag der "WAZ".

Laut "Bild" will Guerreiro zum Club seines ehemaligen Dortmunder Trainers Thomas Tuchel wechseln. Demnach muss der Brasilianer Leonardo, der neue sportliche Leiter bei PSG, den Transfer noch absegnen und auch die Ablösesumme aushandeln.

Der BVB soll laut dem Bericht bereit sein, den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler für rund 15 Millionen Euro ziehen zu lassen. Bereits 2018 hatte Tuchel Interesse an seinem Lieblingsschüler aus Dortmunder Zeiten gezeigt.

Neun Tore bei 56 Einsätzen

Als Coach der Dortmunder hatte Tuchel den Portugiesen nach dessen Verpflichtung vom französischen Club FC Lorient für zwölf Millionen Euro in der Saison 2016/17 vom Linksverteidiger zum Mittelfeldspieler umgeschult und ihm stets grosses Vertrauen entgegen gebracht. In der Bundesliga brachte es Guerreiro bisher auf 56 Einsätze und erzielte neun Tore.

Weil der 25-Jährige seit Wochen wenig Anstalten machte, seinen bis 2020 datierten Vertrag zu verlängern, spricht derzeit viel für einen Abschied. Guerreiro war unter anderem auch mit dem FC Barcelona und dem FC Sevilla in Verbindung gebracht worden.

Mit einem goldenen Steak zog Franck Ribery Anfang 2019 viel Unmut auf sich. Jetzt das Steakhaus, in dem Ribery die teure Mahlzeit verspeiste, ein solches vergoldetes stück Fleisch nach ihm benannt. 


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