Wenn am Wochenende nach langer Spielpause in der Bundesliga wieder der Ball rollt, dürfen Fans zwar nicht ins Stadion, können die Partien aber, je nach Bundesland, in der Sports Bar oder zu Hause mit Freunden verfolgen – dabei gelten allerdings bestimmte Corona-Regeln.

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Die erfreuliche Nachricht für alle Fussball-Fans: In der 1. und 2. Bundesliga darf ab Samstag wieder gespielt werden – trotz Corona. Die Partien des 26. Spieltags, darunter auch das prestigeträchtige Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04, finden dabei als Geisterspiele statt.

Da Bars und Kneipen dafür in manchen Bundesländern - unter anderem in NRW, Hessen, Thüringen - wieder rechtzeitig öffnen, kann man die Begegnungen immerhin vor dem TV beim Public Viewing oder aber zu Hause mit Freunden geniessen. Das müssen Fans beim Fussballschauen in Corona-Zeiten beachten.

Fussball schauen in Corona-Zeiten: Privat Viewing

Da der Pay-TV-Sender "Sky" die Konferenz am Samstag um 15:30 Uhr im Free-TV überträgt, lässt sie sich bequem von zu Hause aus erleben – auch ohne Abo. Wer die Bundesliga-Konferenz oder aber die Einzelspiele von seinem Wohnzimmer aus verfolgen will, kann dies ohne Probleme alleine vor dem Fernseher machen.

Privat Public Viewing

Eine andere Möglichkeit in beinahe allen Bundesländern ist: Die Bundesliga-Spiele mit Personen aus dem eigenen Haushalt und mit maximal einem weiteren Haushalt zu verfolgen. Angenommen, zwei befreundete Paare schauen Fussball, dann muss das Gastgeber-Paar mindestens 1,5 Meter Abstand von seinen Gästen halten.

Hinweis: Für aktuelle Kontaktbeschränkungen und Corona-Regeln können Sie sich auf der jeweiligen Innenministeriums-Webseite Ihres Bundeslandes informieren.

Eine Ausnahme bildet unter anderem Sachsen-Anhalt. Dort dürfen sich fünf Personen aus verschiedenen Haushalten treffen. Trotzdem sollte auch hier der Corona-Abstand von 1,5 Metern gewahrt werden. In Hamburg dürfen sich zehn Mitglieder zweier Haushalte treffen, ohne den Mindestabstand einhalten zu müssen.

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Das Corona-Sicherheitskonzept der Deutschen Fussball-Liga hat Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten überzeugt. Fussballfans sind zwar vorläufig auf Übertragungen aus den Stadien angewiesen. Doch die Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Bundesligen ist essenziell für die 36 Vereine. © ProSiebenSat.1

Public Viewing nur in bestimmten Bundesländern möglich

Vorausgesetzt, im jeweiligen Bundesland sind Restaurants und Kneipen wieder geöffnet, gelten dabei zusätzliche Bestimmungen. In Hessen zum Beispiel muss jedem Gast eine Fläche von fünf Quadratmetern zur Verfügung stehen. Zwischen Personen, die nicht aus demselben Haushalt stammen, gilt während des Kneipenbesuchs weiterhin der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern.

Das bedeutet: Kein Gruppen-Jubeln oder geselliges Anstossen bei einem Tor. Zusätzlich ist es untersagt, Dinge wie die Getränke- und Speisekarte, Salzstreuer oder Ketchup-Flaschen gemeinsam zu benutzen. Je nach Bundesland müssen die Gäste ihre Kontaktdaten hinterlassen, um eine mögliche Infektionskette nachverfolgen zu können. (dms)

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