• Nach dem harten Kampf müssen sich die Deutschen den Engländerinnen im EM-Finale geschlagen werden.
  • Bundeskanzler Olaf Scholz und Innenministerin Nancy Faeser spenden dem DFB-Team nach der Niederlage Trost.

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Bundeskanzler Olaf Scholz hat den deutschen Fussballerinnen beim Kabinenbesuch in Wembley nach dem verlorenen EM-Finale Trost gespendet.

"Die Ansprache von unserem Bundeskanzler war toll. Er hat versprochen, dass er den Frauenfussball auch in Zukunft unterstützen möchte, damit wir das Turnier nachhaltig mit nach Deutschland nehmen können", sagte Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften, nach dem 1:2 (1:1, 0:0) nach Verlängerung gegen England.

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg war ebenfalls vom Austausch angetan: "Olaf Scholz hat mir versprochen, dass wir uns treffen werden, für die Zukunft, um die Themen anzugehen und der feste Wille da ist, jetzt auch Nachhaltigkeit aus diesem Turnier mitzunehmen."

Hegering über Scholz: "Er hat gute Worte gefunden"

Auch die enttäuschten Spielerinnen freuten sich über den Besuch des Kanzlers in Begleitung von Innenministerin Nancy Faeser, stilecht mit Merle-Frohms-Trikot unter dem Blazer, und Bundestagspräsidentin Bärbel Bas.

"Er hat gute Worte gefunden. Das ist eine sehr respektvolle Geste, dass er den Weg auf sich genommen hat, um uns zu sehen", sagte Abwehrchefin Marina Hegering. "Er hat gesagt, wir können stolz auf uns sein und dass wir viele in Deutschland erreicht haben", berichtete Jule Brand.

Scholz hatte dem Rekordeuropameister nach der Final-Niederlage gegen die Lionesses schon via Twitter zu einer "Weltklasse-Leistung in einem engen Spiel" gratuliert. "Das war ein mitreissendes Turnier und ganz Deutschland ist stolz auf dieses Team", schrieb der SPD-Politiker weiter.

(afp/ank)

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