Fussballprofi Marcus Rashford wird für sein Engagement für Schulkinder in Grossbritannien mit der Ehrendoktorwürde der Universität von Manchester ausgezeichnet. Mit 22 Jahren ist er der jüngste Empfänger der Auszeichnung in der Geschichte der Hochschule.

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Der englische Nationalspieler Marcus Rashford erhält für seinen Kampf für Bedürftige in Grossbritannien die Ehrendoktorwürde der Universität von Manchester. Der 22 Jahre alte Stürmer ist der jüngste Empfänger dieser Auszeichnung.

Rashford werde für seine bemerkenswerte Kampagne gegen Kinderarmut und herausragende Leistungen auf dem Spielfeld ausgezeichnet, teilte die Universität am Mittwoch mit.

"Das ist ein stolzer Tag für mich und meine Familie", sagte der Stürmer vom englischen Rekordmeister Manchester United. Er empfinde Demut, wenn er an all die grossen Namen denke, die diese Auszeichnung in der Vergangenheit erhielten. Dazu zählen nach Angaben der Universität die Manchester-United-Legenden Sir Alex Ferguson und Sir Bobby Charlton.

Rashford: "Haben noch einen langen Weg vor uns"

"Wir haben im Kampf gegen die Kinderarmut in diesem Land noch einen langen Weg vor uns, aber die Anerkennung durch die Stadt bedeutet, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und das bedeutet viel", sagte Rashford.

Von seinem Teammanager Ole Gunnar Solskjaer wurde er in höchsten Tönen gelobt: "Wir sind so stolz auf Marcus", sagte er: "Ich habe es schon ein paar Mal gesagt, aber er ist eine grossartige Person und ein grossartiger Mensch. Er kümmert sich um so viel mehr als um sich selbst."

Regierung stellte Essensgutscheine zur Verfügung

Rashford hatte die nationale Regierung zum Handeln gebracht. Nach seiner Kampagne für kostenlose Mahlzeiten in Schulen hatte die Regierung mithilfe eines Fonds Gutscheine zur Verfügung gestellt, die die sechswöchigen Ferien abdecken werden, teilte ein Regierungssprecher vor knapp einem Monat mit.

Die Ausweitung des Programms, mit dem 1,3 Millionen Kinder weitere sechs Wochen kostenlose Mahlzeiten erhalten, hatte die Regierung zunächst abgelehnt. Rashford hatte sich daraufhin in einem offenen Brief an Premierminister Boris Johnson gerichtet.

Daraufhin lenkte die Regierung ein. Rashford selbst hatte zur Bereitstellung von drei Millionen Mahlzeiten insgesamt 20 Millionen Pfund (rund 22,3 Millionen Euro) gesammelt. (AFP/dpa/lh)

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