Eine Glanzvorstellung war es nicht, die die Nati gegen Andorra ablieferte. Am Ende reichte es dennoch locker für drei weitere Punkte in der WM-Qualifikation. Die Pressestimmen zum Spiel.

"Ungenügend": So fasste Trainer Vladimir Petkovic die Leistung der Schweizer Nationalmannschaft zusammen. Zwar darf sich die Nati dank ihres 2:1-Arbeitssieges über drei Punkte und eine solide Führung in der Qualifikationsgruppe B freuen, eine überzeugende Leistung sieht allerdings anders aus. So beurteilen Schweizer Medien das Match:

  • Blick.ch: "Keine Gala gegen die Fussballzwerge"

    Peinlich. Die Nati besiegt Andorras Betonmischer nur mit 2:1, muss in der Schlussphase gar noch zittern. Aber die Schweizer Leader-Position in der WM-Quali Gruppe B bleibt zementiert. (Zum Artikel)
  • Neue Zürcher Zeitung: "Zittern nach der Belagerung"

    Das Spiel war schon beinahe vorbei, als etwas Unheimliches geschah, das nicht vorgesehen war: Es wurde aufregend, und dies in einer Partie, die die meiste Zeit mehr wie eine zähe Belagerung als ein Fussballspiel ausgesehen hatte – 21 Spieler standen dicht gedrängt in der Platzhälfte Andorras und machten sich das Leben schwer. Lange waren die Dutzenden Vögel, die sich im Scheinwerferlicht durch das Stadion stürzten, das Unterhaltsamste, das es zu sehen gab. (Zum Artikel)
  • Tages-Anzeiger: "Was für Spiel! Was für ein langweiliger Abend! Was für ein kümmerliches Ergebnis!"

    WM-Qualifikation stand drauf, und drin war ein Spiel von belangloser Qualität, wie es sie so oft gibt, wenn Nationen von der Qualität Andorras im Einsatz stehen. Am Ende gab es den einen Fakt, der zählt: das 2:1 gegen die Amateure aus den Bergen, drei weitere Punkte, der dritte Sieg im dritten Spiel. Pflicht erfüllt. Mehr auch nicht. Vladimir Petkovic brachte die Leistung auf den Punkt: "Ungenügend." (Zum Artikel)
  • 20min.ch: "Minimum war für einmal gut genug"

    Die Nati schlägt das kleine Andorra mühevoll 2:1. Das Beste an diesem Abend für den Leader der Gruppe B: die drei Punkte. (...) So enttäuschend knapp das Ergebnis war, so wenig drohte den uninspirierten, teilweise etwas zu schematischen Gästen ein blamabler Punktverlust. (Zum Artikel)
  • sda: "Nati knorzt sich in Andorra zum Mini-Sieg"

    Die Partie im kleinen Nationalstadion im gut 1.000 Metern über Meer gelegenen Andorra la Vella war zur befürchtet zähen Angelegenheit geworden. Sie hätten nichts zu gewinnen, hatte Nationaltrainer Vladimir Petkovic vor der Partie gesagt - und der Tessiner sollte recht behalten. (Zum Artikel)

(ank)