2013 enttäuschte Mario Götze Borussia Dortmund und dessen Fans, als er sich dem Erzrivalen Bayern München anschloss. Nach drei durchwachsenen Jahren kehrte der Nationalspieler zum BVB zurück. Sein nächster Abschied aber zeichnet sich ab.

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Mario Götze hat vor den anstehenden Vertragsverhandlungen mit Fussball-Vizemeister Borussia Dortmund erneut einen Wechsel ins Ausland ins Spiel gebracht.

"Es ist natürlich ein Thema, weil es jetzt eben meine zehnte Bundesligasaison ist. Im Fussball kann alles passieren", sagte der WM-Held von 2014 im Interview mit DAZN und Spox.

Der BVB will Götze nicht dessen gefordertes Gehalt zahlen

Götzes Vertrag beim BVB läuft im Juni 2020 aus. Laut Medienberichten sollen beide Seiten bei den Gehaltsvorstellungen für einen neuen Kontrakt auseinanderliegen.

Götze sieht die Situation gelassen. "Momentan zählen für mich andere Dinge und ich habe ja noch ein Jahr Vertrag, weshalb ich da entspannt bin", sagte Götze und betonte: "Ich fühle mich in der Bundesliga wohl. Sonst hätte ich hier nicht schon so lange gespielt."

Der BVB will mit dem 27-Jährigen verlängern, das Gehalt aber reduzieren. "Wir werden in Kürze Gespräche führen. Es ist das Ziel, mit ihm zu verlängern", sagte Sportdirektor Michael Zorc im Trainingslager in Bad Ragaz im SID-Interview.

Götze: "Ich kann mit 37 noch spielen"

Götze kann sich derweil vorstellen, noch lange zu spielen. "Wenn ich noch Spass an der Sache habe und mein Körper und Geist noch fit genug sind, warum sollte ich dann nicht auch noch mit 36 oder 37 Jahren spielen?", so der Ex-Münchner. Die Zeit der Karriere aber sei für Profifussballer in der Regel auf 15 Jahre komprimiert. (hau/AFP)

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