• Der Weltcup-Slalom in Zagreb musste wegen kaum befahrbarer Pistenverhältnisse abgebrochen werden.
  • Für Frankreichs Olympia-Dritten Victor Muffat-Jeandet kam die Entscheidung zu spät. Er zog sich bei einem Sport eine schwere Verletzung zu.

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Der Weltcup-Slalom in Zagreb ist wegen irregulärer Pistenverhältnisse im ersten Durchgang nach 19 Startern und chaotischem Rennverlauf abgebrochen worden. Der französische Olympia-Dritte Victor Muffat-Jeandet brach sich bei einem Sturz auf der kaum fahrbaren Piste den Knöchel, wie sein Team am Nachmittag mitteilte.

Der Münchner Linus Strasser lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz neun (+2,16 Sekunden) und damit auf Olympiakurs. Dem 29-Jährigen fehlt noch die halbe Norm und damit eine Platzierung unter den Top 15 zur Teilnahme an den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar).

Strasser zeigt sich angefressen

"Ich mag normalerweise solche Bedingungen, aber heute war ich mir nicht mehr sicher, ob ich wirklich im Weltcup am Start bin", sagte Strasser im ORF. Die 14 habe sich für ihn angefühlt "wie Startnummer 60", meinte er.

Die schlechten Schneeverhältnisse liessen kein faires Rennen zu, auch nicht nach mehrfachen Unterbrechungen und Nachbesserungen. Der Slalom war wegen der jüngsten Wetterkapriolen in der kroatischen Hauptstadt bereits von Mittwoch auf Donnerstag verschoben worden. Am Dienstag hatten die Frauen am "Bärenberg" einen kompletten Slalom in zwei Läufen trotz widrigster Bedingungen absolviert. (afp/ska)

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