PEGIDA

Der Streit um die schwarz geschminkten Helfer des Nikolaus hat sich in den Niederlanden zu einem Kulturkampf ausgewachsen. Dieses Jahr gibt es nun eine Neuerung.

Manchmal reicht ein einziges Wort, um eine Flut von Häme, Spott oder Hass auszulösen. In Dresden hat es der Stadtrat mit dem Begriff "Nazinotstand?" geschafft - auch wenn das Wort mit einem Fragezeichen versehen ist.

Mehrere Tausend Menschen haben am Sonntag in Dresden gegen die islam- und ausländerfeindliche Pegida-Bewegung demonstriert. Offenbar kam es dort auch zu Übergriffen auf Gegendemonstranten: Demnach sollen Pegida-Anhänger mit übelriechenden Flüssigkeitenen geworfen haben.

Anti-Atomkraft-Bewegung, Frauenbewegung, Pegida, Fridays for Future – das sind nur ein paar Beispiele für soziale Bewegungen. Sie sind meist eine Zeit lang populär, verschwinden dann aber oft wieder in der Versenkung. Am 20. Oktober 2014, vor exakt fünf Jahren, fand die erste Pegida-Demonstration in Deutschland statt - schnell wuchs diese von ein Paar Dutzend auf Tausende Teilnehmer an - nur um heute (fast) wieder ganz zu verschwinden. Woran liegt das?

Für sein Video "Die Demokratie ist weiblich" konnte Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel zahlreiche Promis gewinnen. Ob alle sofort zugesagt haben, was die Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg über den Zustand der Demokratie im Osten des Landes aussagen und ob eine "Ossi"-Quote in der Politik sinnvoll wäre, verrät er uns im Interview. 

Nach den rechtfertigenden Äusserungen von Teilnehmern einer Pegida-Demonstration über die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat sich die Justiz eingeschaltet.

Politiker mehrerer Parteien haben sich entsetzt gezeigt über Aussagen von Demonstranten einer Pegida-Demonstration zum Mord an dem Kasseler CDU-Politiker Walter Lübcke.

"Die nächsten zwölf bis 18 Monate werden besonders gefährlich": Nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke warnt ein Experte für Rechtsextremismus vor einer erhöhten Terrorgefahr. Als Grund dafür nennt er eine von Frust geprägte rechte Szene.

Mit der Werbekampagne "Unser Land – Deine Zukunft" will die Band Banda Comunale Menschen dazu bewegen, nach Sachsen zu ziehen. Kommenden September finden in Sachsen die Landtagswahlen statt.

Chemnitz kommt nicht zur Ruhe: Die festgenommenen mutmasslichen Rechtsterroristen planten wohl nicht nur für den Tag der Einheit Anschläge - die Terrorzelle mit dem Namen "Revolution Chemnitz" soll gleich den Umsturz von rechts gewollt haben.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will verstärkt gegen die AfD vorgehen. Der Verfassungsschutz in Bayern soll künftig noch genauer hinschauen.

Sammeln kann auch spalten: Das hat Sahra Wagenknecht mit ihrer neuen linken Bewegung bereits zu spüren bekommen. Von den Parteiführungen der SPD, der Grünen und der Linken bekommt sie Gegenwind. Von anderer Seite gibt es dagegen Applaus - unerwünschten.

Kaum ist die eine Grossveranstaltung vorbei, erwartet Chemnitz schon die nächste. Nach einem kurzen Durchschnaufen am Sonntag findet zu Wochenbeginn ein Gratis-Konzert gegen Rassismus statt.

Erneut ist es in Chemnitz zu Demonstrationen gekommen. Vorläufige Bilanz der Serie von Kundgebungen: 25 Straftaten und mindestens neun Verletzte. Ein Grossaufgebot der Polizei verhinderte Schlimmeres.

Wieder gehen tausende Menschen in Chemnitz auf die Strasse. Während die einen gegen Fremdenhass demonstrieren, schimpfen die anderen gegen die Flüchtlingspolitik. Die Polizei zeigt starke Präsenz.

Die DFL hat auf Weisung des sächsischen Innenministeriums die Zweitliga-Partie Dynamo Dresden - Hamburger SV abgesagt. Das teilte die DFL am Freitagabend mit. Hintergrund ist eine Vorgabe des Ministeriums, die auf die angekündigten Demonstrationen in Chemnitz zurückgeht.

Ein Vorfall aus Sachsen führt zu einer deutschlandweiten Diskussion:Ein Pegida-Anhänger fordert Polizisten auf, ein Fernsehteam zu kontrollieren, das daraufhin eine Dreiviertelstunde festgehalten wird. Dann wird klar: Der Mann ist Mitarbeiter des Landeskriminalamts.

Nach dem umstrittenen Einsatz gegen ZDF-Journalisten bei einer Pegida-Demonstration in Sachsen setzte es viel Kritik und Spott. Nun kommen neue Details ans Licht: Ein gefilmter Pegida-Sympathisant ist Mitarbeiter des Landeskriminalamts. Die Justizministerin fordert dringende Aufklärung.

An der Konferenz der Auslandschweizer-Organisation ASO in Dresden beleuchteten vier Referenten aktuelle Fragen ...

Die AfD will nicht mehr mit Lutz Bachmann kooperieren. Das berichtet der "Spiegel". Vom Pegida-Bündnis distanzieren möchte sich die Partei aber nicht.