AfD - Alternative für Deutschland

Bei der Bundestagswahl 2017 ist die Alternative für Deutschland (AfD) erstmals in den Deutschen Bundestag eingezogen und stellt dort mit 92 Sitzen die grösste Oppositionspartei. Sie ist ausserdem im Europäischen Parlament und in 14 von 16 Länderparlamenten vertreten. Gegründet wurde die Partei 2013 als eine Partei für Euroskeptiker und mit rechtsliberaler Ausrichtung. Heute gibt es viele, teils widersprüchliche Tendenzen innerhalb der AfD, die mittlerweile als rechtspopulistisch gilt und teils rechtsextreme Tendenzen aufweist. Die AfD vertritt konservativ-antifeministische Positionen, fordert Obergrenzen für die Aufnahme von Flüchtlingen und die Abschaffung des Familiennachzugs, fordert Verbote von Minaretten und Vollverschleierung und lehnt Klimaschutzpolitik grundsätzlich ab. Parteivorsitzende sind Jörg Meuthen und Alexander Gauland. Die AfD hat etwa 30.000 Mitglieder.

Scharfe Attacke vom SPD-Chef: SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel wirft den Grünen Populismus wie bei der AfD vor.

Der Bundestag hat härtere Regeln für Abschiebungen beschlossen. Die Debatte wurde von Zwischenrufen und persönlichen Angriffen begleitet.

Social Influencer: Wie viel politischen Einfluss haben sie? Diese 6 YouTuber sollten Sie kennen.

Viele Sitze, zu wenig Kandidaten: Die AfD hat in vier ostdeutschen Bundesländern nach der Kommunalwahl nicht genügend Personal für die Mandate, die sie gewonnen hat. Um wie viele Fälle es sich genau handelt, ist noch nicht klar.

Ein 26 Jahre alter Student mit blauen Haaren macht seiner Wut über die Politik in einem Youtube-Video Luft. So simpel das klingt: Die Union hat genau dieser Clip vor der Europawahl kalt erwischt. Die anschliessende Debatte um das Rezo-Video und die Reaktion von Annegret Kramp-Karrenbauer werfen grundsätzliche Fragen zur Kommunikation mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf. 

Mit ihrer Äusserung zu vermeintlichen Regeln für "Meinungsmache" im Internet hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer eine Welle der Empörung ausgelöst. Unterstützung bekommt sie aus der eigenen Partei, doch die Kritik an den Aussagen reisst nicht ab. Sie selbst fühlt sich falsch verstanden.

Martin Sonneborn wollte im Europäischen Parlament weitermachen - und so wie es aussieht, wird er das auch können: Seine Satirepartei "Die Partei" hat im vergleich zu den letzten Wahlen 2014 sogar zugelegt.

Einen extremen Rechtsruck gab es bei den Europawahlen nicht - eine Schlüsselrolle im Parlament könnten in Zukunft dagegen Liberale und Grüne spielen. Und im offenen Rennen um den Chefposten der EU-Kommission hat erstmals eine Frau passable Chancen.

Heute endet die Wahl zum Europaparlament. Auch die Bürger in Deutschland haben gewählt - und dabei Union und SPD abgestraft. Alle Ergebnisse und Informationen zur Europawahl 2019 finden Sie bei uns im Live-Ticker.

Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel teilte nach den Wahlpleiten bei Anne Will gegen die eigene Parteispitze um Andrea Nahles aus – ohne direkt personelle Konsequenzen zu fordern. Als ihn eine Journalistin an seine Mitverantwortung für den Zustand der SPD erinnerte, reagiert Gabriel dünnhäutig.

Der Stimmenzuwachs bei der Europawahl verschafft der AfD Rückenwind. Die Partei von Jörg Meuthe bläst zur Attacke auf Brüssel.

Die Rechten gewinnen - wenn auch nicht so stark, wie sie es sich erhofft hatten. Sozial- und Christdemokraten verlieren - wohl deutlicher, als sie befürchtet hatten. Die neu gemischten Karten machen das Spiel im Europaparlament komplizierter.