Der HSV steht nach dem dritten Saisonsieg zumindest bis Sonntag an der Spitze der 2. Liga. Braunschweig und Karlsruhe gelingen die ersten Saisonsiege.

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Der Hamburger SV hat die Tabellenführung in der 2. Bundesliga übernommen. Der ehemalige Erstligist gewann am Samstag trotz mehr als 30 Minuten in Unterzahl bei der SpVgg Greuther Fürth mit 1:0 (1:0) und feierte damit den dritten Sieg im dritten Saisonspiel.

Der bisherige Spitzenreiter Holstein Kiel tritt erst am Sonntag beim Aufsteiger aus Würzburg an und kann mit einem Dreier wieder an die Spitze rücken. Die ersten Saisonsiege am 4. Spieltag gelangen dem Aufsteiger Eintracht Braunschweig (2:1 gegen Bochum) und dem Karlsruher SC (3:0 gegen SV Sandhausen).

Toni Leistner steht vor der nächsten Zwangspause

Khaled Narey erzielte beim Debüt von HSV-Torwartneuzugang Sven Ulreich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den entscheidenden Treffer vor 3.325 Zuschauern in Fürth. Kurz nach der Pause musste Hamburgs Aushilfskapitän Toni Leistner mit Rot vom Platz.

Er war nach seinem Tribünenvorfall im DFB-Pokal in Dresden und einer Sperre erstmals in der Liga-Saison aufgelaufen und steht nun vor der nächsten Zwangspause. Leistner hatte Havard Nielsen gefoult; der Schiedsrichter wertete das als Notbremse.

KSC darf endlich wieder jubeln

Auch der Aufsteiger aus Braunschweig gewann trotz einer halben Stunde in Unterzahl. Daheim schaffte die Eintracht mit dem 2:1 (1:1) gegen den favorisierten VfL Bochum den ersten Saisonerfolg.

Simon Zoller (5. Minute) brachte das Team von Trainer Thomas Reis früh in Führung. Fabio Kaufmann (23.) und Nick Proschwitz (67.) sorgten vor 4.650 Fans jedoch für die erste Saisonniederlage des favorisierten Revierclubs.

Zwar freute sich die Mannschaft von Eintracht-Coach Daniel Meyer über die ersten drei Punkte, verlor nach einer Stunde aber Torhüter Felix Dornebusch durch eine Rote Karte, nachdem der ehemalige VfL-Keeper den Ball bei einer Rettungsaktion gegen Silvere Ganvoula ausserhalb des Strafraums mit dem Unterarm berührt hatte.

Nach drei Niederlagen ohne eigenes Tor durfte auch der KSC endlich wieder jubeln. Durch Treffer von Philipp Hofmann (3. Minute), Dominik Kother (30.) und Christoph Kobald (46.) siegte das Team von Trainer Christian Eichner vor 1.200 zugelassenen Fans klar mit 3:0 (2:0) im Baden-Derby gegen die Sandhausener.  © dpa

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