• Der ehemalige Bayern-Vorstandsvorsitzende Karl Heinz Rummenigge berichtet von Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und Uli Hoeness.
  • Das Verhältnis sei trotzdem "völlig entspannt".
  • Rummenigge lobt zudem die Arbeit von Trainer Julian Nagelsmann.

Mehr aktuelle News zum FC Bayern finden Sie hier

Karl Heinz Rummenigge und Uli Hoeness haben den FC Bayern München gemeinsam zu einer Weltmarke gemacht. Heute nehmen sie am operativen Geschäft nicht mehr teil. Hoeness trat im Jahre 2019 als Präsident des Vereins und als Vorsitzender des Aufsichtsrats zurück. Nun ist er lediglich noch als Aufsichtsratsmitglied und Ehrenpräsident eingebunden. Rummenigge übergab seine Funktion als Vorstandsvorsitzender im vergangenen Sommer an seinen Nachfolger Oliver Kahn.

In einem Beitrag für die "Sport Bild" berichtet Rummenigge nun, dass das freundschaftliche Verhältnis zwischen ihm und Hoeness in der jahrzehntelangen Zusammenarbeit einige Härteproben durchstehen musste.

Meinungsverschiedenheiten mit "offenem Visier"

"Wir waren Doppelbett-Partner als Spieler in einem Hotelzimmer, dann war er mein Manager. Unsere gemeinsame Historie ist unglaublich lang, voller Anekdoten. Natürlich gab es auch ein paar 'Verkeilungen' im Laufe der Jahre. Solange wir beide Verantwortung für den FC Bayern trugen, hatten wir schon mal unterschiedliche Sichtweisen auf das eine oder andere Thema."
Rummenigge lobt allerdings, dass die Meinungsverschiedenheiten "immer mit offenem Visier" geführt wurden. Entscheidend sei dabei für ihn: "Uns ging es immer nur um das Wohl des FC Bayern. Wir haben alles dafür getan, dass es dem Verein gut geht." Das Verhältnis zu Hoeness beschreibt er grundsätzlich als "völlig entspannt."

Rummenigge würde es nun geniessen, mehr Zeit für seine Enkelkinder, Spaziergänge oder einen guten Krimi zu haben. Aus dem Tagesgeschäft des FC Bayern habe er sich komplett zurückgezogen. Dafür gab es ein Lob von Hoeness.

"Uli Hoeness meinte kürzlich zu mir: 'Karl-Heinz, ich bewundere dich, wie du loslassen kannst!' Meine Antwort war: 'Es geht nur so.' Wenn man noch einen Fuss in der Tür hat, ist es schwierig, diese zuzumachen."

Lob für Julian Nagelsmann

Dennoch verfolgt er die Spiele des FC Bayern weiterhin sehr interessiert und lobt den Fussball, den die Mannschaft unter Trainer Julian Nagelsmann spielt: "Es war die goldrichtige Entscheidung, ihn als Nachfolger von Hansi zu holen. Die Mannschaft spielt einen erstklassigen Fussball, steht in der Champions League genauso tadellos da wie in der Bundesliga, wo die insgesamt 56 Hinrundentreffer einen neuen Rekord markieren."

Verwendete Quellen:

  • Sport Bild (52/2021): Rummenigge schreibt in SPORT BILD

Kimmich will sich nun doch impfen lassen

Der Fussballer hatte zuerst Bedenken ob möglicher Langzeitfolgen einer Corona-Impfung als Grund dafür genannt, sich vorerst nicht impfen zu lassen.