Erst kürzlich machte der FC Bayern seine achte Meisterschaft in Folge perfekt. Für Thomas Müller könnte es durchaus ein wenig spannender zugehen.

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Thomas Müller würde sich "aus neutraler Sicht" auch spannendere Titel-Entscheidungen in der Fussball-Bundesliga wünschen. "Die hart umkämpften Last-Minute-Meisterschaften vermisst man schon. Aber ich bin halt dafür zuständig, dass es nicht spannend wird", sagte Bayern Münchens Weltmeister von 2014 der "Bild"-Zeitung.

Dass sein früherer Teamkollege Mats Hummels eine Kampfansage für die kommende Saison gemacht hat, findet Müller gut. "Die Dortmunder haben einen Kader, der uns gefährlich werden kann."

Der Konkurrenzkampf in den letzten beiden Jahren sei deutlich positiver zu bewerten. "Ich kann die Ansage von Mats verstehen. Wir wollen beim FC Bayern einen Konkurrenten, der sich hinstellt: Hey, wir wollen übrigens auch Deutscher Meister werden. Das macht es ja erst aus, dass wir uns in Dortmund nach einem 1:0-Sieg abgekämpft richtig, richtig freuen können", sagte der 30-Jährige", sagte Bayerns zweiter Kapitän.

Mats Hummels sendet Kampfansage für die kommende Saison

Verteidiger Hummels, der mit dem BVB die Vizemeisterschaft holte, hatte am Samstag mit Blick auf die kommende Saison angekündigt: "Nächste Spielzeit wollen wir noch einen Platz nach oben rutschen."

Die Bayern gewannen in dieser Saison zum achten Mal in Folge den Meistertitel in der Bundesliga. Geht es nach Müller, soll sich diese Serie möglichst noch weiter fortsetzen: "Ich kann nur für die nächsten drei Jahre geradestehen. So lange läuft mein Vertrag. Ich werde alles tun, damit das so kommen wird." (lh/dpa)

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Die seltsame Meisterfeier des FC Bayern: ohne Bier, ohne Frauen, ohne Fans

Der FC Bayern hat die achte Meisterschaft in Folge eingetütet. Es wird eine unvergessliche Feier, aber nicht weil sie besonders ausgelassen wäre. Sondern eher, weil man die seltsamen Bilder des leeren Stadions nie vergessen wird. Einer kommt aber auch ohne Bier in Bierlaune: Thomas Müller.