Diego Simeone könnte ein Nachspiel drohen. Der Trainer von Atlético Madrid flippte im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Bayern mehrmals aus. Einen Teamkollegen schlägt er sogar.

Atlético Madrid hat den FC Bayern aus der Champions League gekickt. Doch bevor Madrids Trainer Diego Simeone trotz 1:2-Niederlage das Weiterkommen ins Finale feiern durfte, sorgte er mehrmals für Wirbel.

In der 38. Minute checkte Juanfran Robert Lewandowski mit dem Ellbogen. Der Bayern-Stürmer ging zu Boden - und Simeone rastete an der Aussenlinie aus. Er sah in der Aktion Lewandowskis wohl Schauspielerei.

Der Argentinier wütete, mit Bayerns Co-Trainer Hermann Gerland lieferte er sich ein hitziges Wortgefecht. Es kam zur Rudelbildung, an der auch Bayern-Trainer Pep Guardiola und Ersatzspieler Rafinha beteiligt waren.

Erst Franck Ribéry, der vom Platz in die Coaching Zone eilte, konnte Simeone beruhigen.

Diego Simeone fällt mehrmals negativ aus

Auch sonst machte sich der Atlético-Trainer in München nur wenige Freunde. Bei vielen Foulspielen forderte er wild gestikulierend Gelbe Karten für die Bayern-Spieler.

In der Nachspielzeit schlug er sogar einem Atlético-Verantwortlichen hart auf die Schulter, weil ihm ein Wechsel wohl zu langsam ging.

Ob diese Szene für Simeone ein Nachspiel hat und die Uefa ermittelt, steht noch nicht fest.