Bayern-Spieler Mats Hummels schliesst ein Comeback in der deutschen National-Elf nicht aus. Der Abwehrspieler wurde erst jüngst von Trainer Joachim Löw ausgemustert.

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Eine Woche nach der Ausmusterung durch Bundestrainer Joachim Löw hat Bayern-Profi Mats Hummels über ein mögliches Comeback in der deutschen Fussball-Nationalmannschaft gesprochen.

"Das Spiel ist noch nicht aus"

"Ich würde es zumindest nicht ausschliessen. So schlecht sind wir alle drei immer noch nicht", sagte der 30 Jahre alte Abwehrspieler nach dem Aus des FC Bayern München am Mittwochabend in der Champions League gegen den FC Liverpool. Hummels sprach dabei auch für seine Teamkollegen Jérôme Boateng (30) und Thomas Müller (29). Angreifer Müller hatte nach Löws Entscheidung bereits erklärt: "Das Spiel ist noch nicht aus."

"Wir alle drei werden noch ein paar Jahre auf hohem Niveau spielen", sagte Hummels stellvertretend für das Weltmeister-Trio von 2014. "Und dann schauen wir einfach mal, was da in der Angelegenheit noch passiert. Vielleicht gibt es mal Verletzungsprobleme. Vielleicht sind wir doch noch gut genug, wenn dann eine EM vor der Tür steht. Es ist alles möglich", erklärte Hummels.

Die nächste Europameisterschaft findet im kommenden Jahr statt. Auf die Frage, ob er weiterhin für das Nationalteam bereitstünde, antwortete Hummels, der 70 Länderspiele bestritten hat: "Wenn es darum geht, für Deutschland zu spielen, steht das über allem."  © dpa

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Diese Nationalspieler dienten unter Joachim Löw aus

Vor diesem Moment graut jedem Trainer: Einem Spieler sagen zu müssen, dass es für ihn nicht mehr reicht. Jede Kadernominierung für eine WM oder eine EM bringt für Bundestrainer Joachim Löw schlaflose Nächte mit sich, weil er Turnier-Kandidaten aussortieren und daheim lassen muss. Schlimmer ist nur noch, Nationalspieler gänzlich auszusortieren. Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller sind in dieser Reihe nur die jüngsten "Opfer".