Die spanische Sportzeitung "El Mundo Deportivo" berichtet, dass der Weltfussballverband Fifa Real Madrid mit einem zeitlichen Transferverbot belegen will.

Es wäre ein herber Schlag gegen die exklusive Personalpolitik der "Königlichen": Nach Informationen von "El Mundo Deportivo" droht Real Madrid ein Transferverbot von einem Jahr.

Grund dafür sind Verpflichtungen von minderjährigen Jugendspielern. Den Angaben der Zeitung zufolge geht es um mehr als 50 Vertragsabschlüsse, die genauer unter die Lupe genommen worden seien und gegen Artikel 19 der Fifa-Statuten verstossen sollen.

Spieler müssen 18 sein

Der Passus besagt, dass ein Spieler nur dann international transferiert werden darf, wenn er mindestens 18 Jahr alt ist.

Gegen dieses Reglement hatte zuvor schon Real Madrids Rivale FC Barcelona verstossen, woraufhin die Fifa den katalanischen Top-Klub ebenfalls mit einer Transfersperre belegt hatte.

Das Verbot für eine Verpflichtung von neuen Topspielern würde die Transferperioden im Sommer 2016 sowie im Winter 2017 betreffen.

Keine millionenschweren und namhaften Neuzugänge präsentieren zu können, würde direkt auf das Vereinscredo und Selbstverständnis von Real Madrid zielen.