Diese Szene ging viral: Prinz Charles hat bei einer Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz einige geladene Gäste begrüsst. Als Mike Pence an der Reihe war, ging er jedoch am US-Vizepräsidenten vorbei. Volle Absicht oder bloss ein Versehen?

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Nachdem aktuell vor allem Prinz Harry und Herzogin Meghan mit ihrem "Megxit" die Aufmerksamkeit auf sich gezogen habe, steht nun ein anderer britischer Royal im Kreuzfeuer. Prinz Charles hat sich bei einer Veranstaltung in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen kleinen Fauxpas geleistet.

Prinz Charles ignoriert Mike Pence

Ein kurzes Video hat ihn dabei ertappt, wie er dem US-amerikanischen Vizepräsidenten Mike Pence den Handschlag verweigerte. In dem Clip geht der britische Thronfolge nach einer Rede eine Stuhlreihe entlang und schüttelt zuerst Moshe Kantor, dem Präsidenten des Europäischen Jüdischen Kongresses, die Hand.

Dann steht er vor dem republikanischen Politiker und dessen Frau Karen Pence – und geht schnell weiter, ohne die beiden zu begrüssen. Dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dahinter gibt er jedoch wieder die Hand.

Buckingham Palace: Keine böse Absicht

Das Video von Prinz Charles' diplomatischem Fehltritt ging schnell viral. Der Buckingham Palace bestreitet jedoch böse Absichten und teilt auf Twitter einen Retweet, in dem steht, dass Pence und der Prince of Wales zuvor bereits ein "herzliches und freundliches Gespräch" geführt hätten.

Auch Katie Waldman, die Pressesprecherin des US-Vizepräsidentin, meldete sich zu Wort und teilte auf Twitter ein Bild, auf dem Pence und Charles sich lachend miteinander unterhalten. In einer Mail an "USA TODAY" schreibt sie ausserdem, dass sich die beiden nach der Rede des Republikaners die Hände geschüttelt hätten.  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet

Rückzug von Harry und Meghan: König Edward VIII machte es ähnlich

Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen sich von ihren royalen Verpflichtungen zurückziehen. Um einen ähnlichen Fall in der Geschichte des britischen Königshauses zu finden, muss man einige Jahrzehnte zurückgehen.
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