20 Jahre ist es her, dass die erste "Big Brother"-Staffel gelaufen ist. Nun geht das Reality-Format in eine neue Runde - wieder 100 Tage lang und wieder mit ganz normalen Menschen. In unserem Live-Blog bleiben Sie auf dem Laufenden.

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Zahnbürste mit Chilipulver und Lästereien im Badezimmer

14. Februar: Am fünften Tag gibt es erste Spannungen zwischen den Bewohnern: Im Glashaus wird Mac gleich am Morgen ein Streich gespielt. Michelle hat in der Nacht seine Zahnpasta mit Knoblauch verfeinert und seine Zahnbürste mit Chilipulver bestäubt. Seine Reaktion? "Die Spiele der Pranks sind somit eröffnet", kündigt der 33-Jährige an.

Später streiten sich Mac und Michelle über Nichtigkeiten und auch Denny ist von seinen Mitbewohnern genervt: Er lästert, dass er den anderen immer alles hinterherräumen muss. Dabei legt er Wert auf Sauberkeit. Am Abend folgt im Badezimmer die Retourkutsche: Maria und Gina reden darüber, welchen Mitbewohner sie für den Auszug vorschlagen würden. Die Wahl fällt auf Denny.

Auch im Blockhaus kommt es immer öfter zu Diskussionen: Es wird über das Wochenbudget diskutiert. Ausserdem machen die Essenswünsche der einzelnen Bewohner Probleme – eine Einigung kann nicht erzielt werden.

Mareike gibt im Blockhaus besonders häufig den Ton an und eckt damit immer wieder an. Sie ist sich jedoch sicher, dass Pat und Vanessa ihre Verbündeten sind. Wenn sie sich da mal nicht getäuscht hat: Im Badezimmer lästern die beiden über ihr dominantes Verhalten.

Die erste Woche haben die "Big Brother"-Kandidaten somit erfolgreich hinter sich gebracht. Bald steht die erste Nominierung an: Wird Denny rausfliegen?

Bauarbeiten und Freudentränen am vierten Tag bei "Big Brother"

13. Februar: Gleich zu Beginn der vierten Folge erzählte Österreicher Mac im Haus von einem schrecklichen Erlebnis: Als er einer Frau dabei helfen wollte, ihr gestohlenes Handy wiederzubekommen, wurde er von einer Gruppe Männer übel zusammengeschlagen. Später beichtete er allerdings auch, selbst schon einmal straffällig geworden zu sein und im Gefängnis gesessen zu haben - wegen Schwarzfahrens.

Bei allen Bewohnern war die Überraschung gross, als Maria im Spiegel plötzlich eine Anzeige mit ihren Vitaldaten entdeckt – inklusive Gewicht. Die einhellige Meinung war allerdings: Gute Idee vom "grossen Bruder".

Unterdessen wurde die Wochenaufgabe verkündet. Die Bewohner müssen einen Holzunterstand bauen. Bedingung: Es muss mindestens eine Frau mithelfen. Das einhellige Fazit der Hobby-Bauarbeiter: Es macht Spass!

Später ging die Angst vor den Bewertungen der Zuschauer bei den "Big Brother"-Teilnehmern um. Die Nachrichten, die direkt an die Bewohner gesendet wurden, fielen durchwachsen aus. Insbesondere Ginas Aussehen wurde mehrmals thematisiert, was der 19-Jährigen durchaus nahe ging.

Tag 4 endete dann mit einer Überraschung: "Big Brother" öffnete den Zaun zwischen dem Glashaus und dem Blockhaus. Die Bewohner der unterschiedlichen Behausungen standen sich zum ersten Mal wahrhaftig gegenüber und lagen sich vor Freude in den Armen.

Tim spricht über seine Sexualität, Philipp findet alles "geil"

12. Februar: Tim belegte am ersten Tag bei der Abstimmung in der App den letzten Platz. Was macht den 21-jährigen Studenten so unbeliebt? Vermutlich solche Aussagen wie, dass er gerne studiere, aber nur, wenn es "nicht zu hart" sei. 2,6 Sterne erlangte er. Dabei haben sich die Bewohner von Glashaus und Blockhaus gerade erst einmal kennengelernt am ersten ganzen Tag.

Tim, Bewohner des Blockhauses, sprach auch gleich relativ offen über seine Sexualität. Er meinte, dass er gerne bisexuell wäre, es aber einfach nicht sei.

Philipp war der erste Bewohner im Glashaus. Er bewunderte Massage-Sessel und bilanzierte das Schlafzimmer: "Geil, sieht aus wie im Aquarium." Da kann man doch gleich mal einen Sekt aufmachen und auf sich selbst anstossen. "Geil" findet Philipp auch, dass sie nicht selber mähen müssen - übernimmt der Mähroboter - und spülen müssen - übernimmt die Spülmaschine. Auch die Dusche ist "geil". Das gefällt Friedrich Liechtenstein.

Moderator Jochen Schropp disst den Wendler

11. Februar: Besonders stark ist "Big Brother" nicht in die neue Staffel gestartet. Weder die Einschaltquoten dürften mit 1,60 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 6,1 Prozent) bei Sat.1 Euphorie ausgelöst haben, noch die Reaktionen auf Twitter. Dort lautete das Urteil zur Show: langweilig.

Lediglich eine Szene sorgte in der Twitter-Gemeinde für Erheiterung. Kandidat Pat stellt sich im Studio vor mit dem Satz: "Big Brother hat mich schwul gemacht." Als Moderator Jochen Schropp nachhakt, kommt heraus, dass Pat damals in BB-Kandidat Walter verliebt war. "Der Walter hat dann Kinder mit einer Freundin von mir gemacht, das tut mir leid!", klärt Schropp über die Präferenzen besagten Walters auf. Nicht so schlimm, findet Pat. "Ich war ja damals erst zwölf, das wär' ja nicht gegangen."

Diesen Satz nutzt der Moderator spontan als Vorlage für einen wirklich fiesen Witz: "Na, frag mal den Wendler, das hätte der schon irgendwie möglich gemacht!" (Die Szene sehen Sie unten im Video.) Hintergrund dieser Gemeinheit ist das Alter von Wendlers Neu-Freundin Laura Müller. Als die beiden ein Paar wurden, war sie gerade 18 Jahre alt – eine Tatsache, über der immer wieder Häme ausgebreitet wird.

Häme kommt bei der Twitter-Gemeinde immer gut an - doch für das Prädikat "Gute Unterhaltung" ist ein Gag auf Kosten des Schlagersängers sicher zu wenig. Aber die Realityshow hat ja noch 99 Tage Zeit, um abzuliefern. (jwo)

"Big Brother" 2020: Kandidat Pat liefert Steilvorlage für Wendler-Diss

Kandidat Pat sagt, "Big Brother" habe ihn schwul gemacht. Im Alter von 12 Jahren schwärmte er für BB-Kandidat Walter - das nutzt Moderator Jochen Schropp als Steilvorlage für einen Diss gegen Michael Wendler. © ProSiebenSat.1

Das passierte in Folge 1 beim Einzug bei "Big Brother"

Sat.1 sucht den Wert des Menschen: Das klingt philosophisch, ist es aber nicht. 20 Jahre nach der ersten Staffel kommt "Big Brother" zurück - und bezieht die Zuschauer ein. Die können die 13 neuen Kandidaten und Kandidatinnen rund um die Uhr bewerten - per App.

Wie sich das beim Einzug in Folge 1 auswirkte, lesen Sie hier.

"Big Brother": Zuschauer können per App Teilnehmer bewerten

In der neuen Staffel der Reality-Show "Big Brother" werden die Kandidaten in zwei Häusern leben - einem rustikalen Blockhaus und einem futuristischen Glashaus. Der Sender Sat.1 hat bereits erste Eindrücke von den Behausungen veröffentlich, die in Köln errichtet wurden.

Das Glashaus steht demnach stellvertretend für die Online-Welt - es bietet allerlei digitale Annehmlichkeiten. Zugleich sind die Bewohner dort aber auch dem "permanenten und teils gnadenlosen Feedback der Zuschauer ausgesetzt", wie Sat.1 erklärte. Es gibt grosse Fenster, einen Whirlpool, einen Fitnessraum und gigantische Leinwände.

Der Wohnbereich im "Blockhaus" der neuen "Big Brother"-Staffel.

"Big Brother": Wie viel ist ein Mensch wert?

Anders sieht es im Blockhaus aus, das den gemütlichen Charme einer Skihütte versprüht. Im Garten picken Hühner, es gibt eine Stelle zum Holzhacken. Dort lebt man einfacher, aber auch zurückgezogener.

Sat.1 bewirbt die Show mit Sätzen wie "Wie viel ein Mensch wert ist, bestimmst du". Hintergrund ist, dass Zuschauer per App gute oder schlechte Bewertungen für die 14 Bewohner abgeben können. Diese wurden aus 14.000 Bewerbern ausgewählt.

Die neue Staffel des Reality-Formats startet am Montag (10. Februar) um 20.15 Uhr auf Sat.1 (pak/dpa).

Bunte Mischung: Sie wagen das Experiment "Big Brother 2020"

Ab Montag, dem 10. Februar 2020, geben 14 Bewohner die Kontrolle über das, was die Welt von ihnen sieht, wieder in die Hände von "Big Brother". Wir stellen euch vier interessante Bewohner vor. © ProSiebenSat.1