Wirtschaft

Wirtschaft – Nachrichten, Hintergründe und Analysen rund um die Themen Finanzen, Euro, Wirtschaftspolitik, aus Top-Unternehmen und Börse

Der japanische Renault-Partner Nissan streicht nach einem heftigen Gewinneinbruch im ersten Geschäftsquartal rund 12.500 Stellen.

Der Fahrradtaschen-Hersteller Ortlieb kann eine irreführende Verwendung seines Markennamens in Anzeigen des Internet-Händlers Amazon bei Google verbieten.

Mit schwarzen Zahlen von Tesla hatten ohnehin nur grosse Optimisten gerechnet, aber so viel Verlust kommt dann doch überraschend. Anleger zeigen wenig Verständnis und schicken die Aktie auf Talfahrt. Dabei hält Firmenchef Elon Musk an seinem ehrgeizigen Jahresziel fest.

Facebook gab an einem Tag eine Milliardenstrafe und neue Ermittlungen der US-Behörden bekannt - zugleich wächst das Geschäft des Online-Netzwerks weiter schnell und die Zahl der Nutzer steigt. Die Anleger zeigen sich vom Gegenwind entsprechend unbeeindruckt.

Mindestens acht deutsche Unternehmen, darunter wohl auch Siemens, sind in den vergangenen Jahren Opfer eines umfangreichen Hackerangriffs geworden.

Deutsche-Bank-Chef Sewing will die Dauerkrise des Instituts beenden - mit einem harten Sanierungskurs. Dabei sollen auch Tausende Jobs gestrichen werden. Der Umbau kostet allerdings erst einmal Milliarden. Im zweiten Quartal ist das Geldhaus tief in die Verlustzone gerutscht.

Diese Werbekampgange ging nach hinten los! Mit dem "Mampfiosi"-Spruch hat sich McDonald's keinen Gefallen getan und entschuldigt sich nun.

Seit März darf Boeings bestverkaufte Baureihe 737 Max nicht mehr abheben. Deswegen entfallen täglich Hunderte Flüge und Bestellungen können nicht ausgeliefert werden. Das verursacht milliardenschwere Sonderkosten. Anleger nehmen die Nachricht allerdings gelassen auf.

Vor zwei Wochen hat BMW-Chef Harald Krüger das Handtuch geworfen. Nun hat der Aufsichtsrat seinen Nachfolger benannt. Er ist schon seit Jahrzehnten im Haus und tritt schon zum zweiten Mal in Krügers Fussstapfen.

Die Mietpreise auf den Balearen schiessen immer weiter in die Höhe. Die Folgen spürt auch die Tourismusbranche - es fehlt zunehmend an Saisonarbeitern.

Die EU-Kommission ermittelt ab sofort gegen Amazon. Dabei geht es um unlauteren Wettbewerb: Der Konzern könnte sensible Daten von unabhängigen Händlern auf seiner Plattform nutzen, um seine Marktvorherrschaft zu stärken.

Wer bei Amazon Waren bestellt, bekommt sie nicht immer direkt von Amazon. Ein Grossteil stammt von Händlern, welche die Webseiten der US-Firma als Plattform nutzen. Einige dieser Händler waren unzufrieden - und bekommen nun eine gute Nachricht aus Bonn.

Der irische Billigflieger Ryanair muss sein Angebot einschränken und sogar vorübergehend einige Flughafen-Basen schliessen. Grund dafür sind die Probleme mit der Boeing 737 MAX.

Die meisten Kriegswaffen, die aus Deutschland exportiert werden gehen in die Türkei. Dabei sind die Lieferungen höchst umstritten.

Amazon ruft am 15. und 16. Juli wieder zum grossen "Prime Day" auf. Und während die Kunden sich zwei Tage lang über billige Preise freuen dürfen, fordern die Angestellten mehr Geld. An sieben Standorten in Deutschland sind sie in den Streik getreten, um bessere Löhne durchzusetzen. Die Arbeitsniederlegungen begannen in der Nacht auf Montag, wie Orhan Akman von der Dienstleistungsgesellschaft Verdi der Nachrichtenagentur AFP sagte. 

Der Handelskrieg macht Chinas Wirtschaft zu schaffen. Entspannung ist nicht in Sicht. Peking steuert mit Konjunkturmassnahmen gegen. Doch wächst die Verschuldung. Was bedeutet das für deutsche Exporteure?

Insbesondere in der Region Zürich kämpft die SBB in den Sommer- und Herbstmonaten mit personellem Notstand. Mit einer Prämie versucht sie, die Mitarbeiter zu locken, auch an freien Tagen an ihrem Arbeitsplatz zu erscheinen.

Die Verletzung der Privatsphäre im Zuge des Cambridge-Analytica-Skandal kommt Facebook teuer zu stehen. Mit der US-Handsbehörde einigte sich der Onlinekonzern auf eine milliardenhohe Rekordstrafe - doch sie dürfte dem Unternehmen kaum schaden. Auch an der Börse legt die Aktie zu.

"Das schlimmste Unternehmen der Welt" - aus Sicht der Umweltschutzorganisation "Mighty Earth" trifft das auf den US-Konzern Cargill zu. Nie gehört? So dürfte es vielen Verbrauchern in Deutschland gehen. Doch auch hiesige Supermärkte und weit verbreitete Marken vertreiben Produkte des Agrarriesen, der für Kinderarbeit und massive Umweltverschmutzung mitverantwortlich sein soll.

Gegen einen der grössten Milchviehbetriebe Bayerns wird wegen des Verdachts auf Tierquälerei ermittelt. Erste Unternehmen ziehen jetzt ihre Konsequenzen. Die Käserei "Champignon" hat die Zusammenarbeit mit dem Betrieb komplett beendet, ein Schlachtunternehmen hat die Lieferung vorläufig eingestellt.

In einem der grössten Milchviehbetriebe Bayerns herrschen offensichtlich grausame Zustände. Videoaufnahmen belegen, wie Kühe gequält werden. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet.

Knapp ein halbes Jahr nach dem verheerenden Dammbruch im ostbrasilianischen Brumadinho hat ein Gericht den Bergbauriesen Vale dazu verurteilt, für alle Schäden der Katastrophe aufzukommen.

In der Schweiz gibt es weniger Arbeitslose. Im Juni ist die Quote leicht zurückgegangen. Vor allem bei den älteren Arbeitenden hat sich die Lage verbessert.

Die EU-Wettbewerbshüter haben eine Millionenstrafe gegen den japanischen Hello-Kitty-Hersteller Sanrio verhängt. Wegen illegaler Praktiken müsse die Firma 6,2 Millionen Euro zahlen, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit.

Erstmals seit sieben Jahren sind die Reichen rund um den Globus in der Summe nicht mehr reicher geworden - im Gegenteil. Besonders deutlich trifft es die Superreichen.

Die zahl der Dollar-Millionäre sinkt, und auch das Vermögen der Superreichen schrumpft. Deutschland zählt trotzdem weiterhin zu den Ländern mit den meisten Dollar-Millionären.

Die Idee klingt gut: Banken lagern ihren Giftmüll aus, Bad Banks wickeln die Geschäfte ab, und der Steuerzahler ist fein raus. Aber die Praxis hat Kritiker.

Ein radikaler Konzernumbau soll die Krise der Deutschen Bank beenden. Das hat auch seine Tücken: Der Umbau mit dem Abbau Tausender Stellen wird teuer und schmerzhaft. An der Börse wurden die beschlossenen Massnahmen zunächst positiv aufgenommen.

Klimaaktivisten haben am Montag vor den Eingängen von Banken in der Schweiz für einen Ausstieg aus der Öl-, Kohle- und Gasförderung demonstriert.

Am Sonntag wählen die Griechen ein neues Parlament. Wichtigste Thema im Wahlkampf: die Wirtschaft - auch zehn Jahre nach Beginn der Schuldenkrise. Wir machen den Check: Wie geht es Griechenland heute und wie könnte es nach der Wahl weitergehen?

Die Deutsche Bank streicht im Zuge ihres umfassenden Konzernumbaus rund 18.000 Stellen. Bis 2022 soll die Belegschaft auf etwa 74 000 Vollzeitstellen sinken.

Der grosse Konzernumbau der Deutschen Bank hat Konsequenzen: Das Unternehmen streicht vorerst rund 18.000 Stellen. 

Eine Umfrage hat ergeben, dass zahlreiche Schweizer Betriebe nicht zufrieden mit ihren Lehrlingen sind. Diese seien interesselos, hätten wenig Ausdauer und würden von den Schulen nicht gut aufs Berufsleben vorbereitet.

Mitarbeiter sollen bei Hitze länger Pause machen dürfen, fordert der DGB von Arbeitgebern. Als Paradebeispiel gelte Südeuropa.

BMW-Chef Krüger wirft das Handtuch. Jetzt richten sich die Augen auf den Aufsichtsrat, der nächste Woche einen Nachfolger küren will.

Mit der globalen Währung Libra will Facebook das digitale Bezahlen deutlich vereinfachen: In Sekundenschnelle werden Beträge via Smartphone an andere geschickt. Aber wer kann die Kryptowährung nutzen – und für was? Wie sicher ist sie, und was passiert mit den Nutzerdaten?

Der beliebte Thermomix von Vorwerk hatte eine schlechte Bilanz im Jahr 2018. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen treffen vor allem den bisherigen Stammsitz Wuppertal.

Der Hype um den Thermomix scheint zumindest in Europa seinen Höhepunkt überwunden zu haben. Der sinkende Absatz des Hightech-Kochtopfs sorgt für das Ende von dessen Produktion am Stammsitz. Sie wird nach China verlagert.

Ein Zürcher Unternehmen hat eine Sekretärin fristlos entlassen, weil sie auf WhatsApp über den Geschäftsleiter gelästert hatte und die Nachrichten gelesen wurden. Das Obergericht des Kantons Zürich hat jetzt entschieden: Diese Kündigung ist illegal.

Nach jahrelanger Krise stellt der insolvente Fernsehhersteller Loewe am Montag den Betrieb ein. Der Grossteil der über 400 Mitarbeiter ist freigestellt und muss nicht zur Arbeit erscheinen.

Im Streit um ein neues Partnerschaftsabkommen erhöht die EU den Druck auf die Schweiz. Weil sich die Schweizer Regierung wegen innenpolitischer Widerstände weigert, dem bereits ausgehandelten Vertrag zuzustimmen, erkennt die EU ab diesem Montag die Schweizer Börsenregulierung nicht mehr als gleichwertig an.

Inmitten des ungelösten Handelsstreits der führenden Volkswirtschaften USA und China setzen Europäer und Südamerikaner ein Zeichen für Zusammenarbeit: Die grösste Freihandelszone der Welt ist beschlossene Sache.

Die Handelsgenossenschaft Migros will sich künftig mehr auf das Kerngeschäft und den Ausbau der Digitalisierung konzentrieren. Folglich werden nun vier Firmen verkauft. Was bedeutet das für die Mitarbeiter?

Die Deutsche Bank wird im Zuge der Integration der Postbank rund 750 weitere Vollzeitstellen abbauen. "Gestern Abend haben Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Seite den Interessenausgleich für die Zentrale unserer Bank für Deutschland abgeschlossen", heisst es in einem am Freitag verbreiteten Schreiben von Privatkundenvorstand Frank Strauss an die Mitarbeiter der DB Privat- und Firmenkundenbank.

Nach einem Gewinneinbruch soll der Chemiekonzern wieder auf Profitabilität getrimmt werden. Im Zuge des neues Sparprogramms und neuer Strukturen fallen auch tausende Jobs bei dem Dax-Konzern weg.

Die schlechten Nachrichten für den US-Flugzeugbauer Boeing reissen nicht ab: Für eine Wiederzulassung der Unglücksjets vom Typ 737 Max müssen zusätzliche Auflagen erfüllt werden. Grund ist ein mögliches neues Risiko, das die US-Aufsichtsbehörde FAA entdeckt hat.

Microsoft-Gründer und Milliardär Bill Gates hat in einem Interview freimütig über den grössten Fehler seiner Karriere gesprochen. Missmanagement in der eigenen Firma gibt er die Schuld daran, einen wichtigen Trend verpasst zu haben.

Bahlsen und dessen Produkte kennt fast jeder Verbraucher. Das einst als Bäckerei gegründete Snack-Imperium, dessen Keks jedes Kind kennt, stellt sich zum 130-jährigen Jubiläum nun seiner Vergangenheit. Forschen ersetzt Feiern.

Das Kabinenpersonal der Lufthansa will den Arbeitgeber zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Die Lufthansa verweist dagegen auf interne Machtkämpfe bei der Gewerkschaft Ufo. Aber auch Mallorca-Reisende von Eurowings müssen bangen, warnt eine spanische Pilotenvereinigung.

Eine Boeing 777 der Swiss ist momentan nicht flugtauglich. Es wurde Korrosion festgestellt. Seit Anfang Juni verspäteten sich deswegen schon Dutzende Flüge oder fielen aus.