RWE AG

Bei den Protesten im rheinischen Braunkohlerevier sind Aktivisten auf das Gelände des Tagebaus Garzweiler vorgedrungen. Sie protestieren für einen sofortigen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle. Dutzende blockieren zudem Bahngleise zum Kohletransport. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun.

Mit einer Grossdemonstration haben Klimaschützer am Tagebau Garzweiler im Rheinland ein Zeichen für einen schnelleren Kohleausstieg gesetzt. Das Bündnis "Ende Gelände" stürmt mit Hunderten das Abbaugebiet - und verletzt nach Angaben der Polizei mehrere Beamte. RWE legt den Abbau am Samstag weitgehend still.

Der Hambacher Forst ist für Klimaschützer ein Symbol gegen die Energiegewinnung durch Braunkohle. Der vom Gericht verhängte, vorläufige Rodungsstopp bringt die Pläne des Energieriesen durcheinander. Das wird wohl auch die Beschäftigten betreffen.

Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster für den vorläufigen Erhalt des Hambacher Forstes hat laut einem Medienbericht Folgen für den angrenzenden Braunkohletagebau. 

Gibt es ein Happy End für den Hambacher Forst? Die Öko-Suchmaschine Ecosia hat dem Energiekonzern RWE ein Angebot gemacht. Ob dieser darauf eingehen wird, ist mehr als fraglich.

Am Tag nach dem Etappensieg für den Hambacher Forst feiern Tausende. In den Stunden des Triumphs gibt es auch viel Wut über die nordrhein-westfälische Landesregierung.

Mit einer Mischung aus Demo und Happening feiern Braunkohle-Gegner den vorläufigen Rodungsstopp für den Hambacher Forst. Die Rettung des Waldes soll für sie aber nur der Anfang sein.

RWE geht von Rodungsstopp des Hambacher Forsts bis Ende 2020 aus – Gericht erlaubt Demonstration

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst verfügt.

Für Samstag ist eine Grossdemonstration gegen die Rodung des Hambacher Forsts geplant. Doch die Polizei spricht ein Verbot aus - wegen angeblicher Sicherheitsbedenken. Die Gegner wollen vor Gericht ziehen.

Die Polizei hat nach eigenen Angaben am Dienstag das letzte Baumhaus von Kohle- und Rodungsgegnern im Hambacher Forst geräumt. Jetzt bereitet der Energiekonzern RWE die heftig umstrittene Rodung des Gebietes vor.

Der Streit um die geplante Rodung eines uralten Waldstücks in NRW hält das Land in Atem. Während der federführende Energiekonzern die Gegner des Braunkohleabbaus brüskiert, giesst eine Oppositionspartei aus Sicht der Landesregierung gezielt "Öl ins Feuer".

Unbekannte haben die Internetseite des Energiekonzerns RWE lahmgelegt. Die Website war am Montag zeitweise gar nicht oder nur schwer zu erreichen. Zuvor wurde in einem Video mit einem Hackerangriff gedroht, sollte RWE die Rodung des Hambacher Forsts nicht einstellen.

Wenn es einmal nicht um Horst Seehofer geht, gibt es trotzdem genug Themen, über die man in Talkshows reden kann. Ganz im Gegenteil, es gibt sogar wichtigere. Deshalb diskutierte Maybrit Illner mit ihren Gästen diesmal über die Energiewende. Das wurde zwar bisweilen etwas technisch, vor allem aber wurde klar, worum es dabei eigentlich geht.

Die Räumung des Hambacher Forstes ist nach dem Tod eines Journalisten ausgesetzt. Doch Ruhe herrscht dort deshalb noch lange nicht. Die Aktivisten und die Regierung von Nordrhein-Westfalen überziehen sich gegenseitig mit Vorwürfen. Raum für Trauer bleibt wenig.

Mit einem Grosseinsatz räumt die Polizei seit Tagen den Hambacher Forst für den Braunkohleabbau. Nun hat es in dem Wald einen ersten schweren Unfall gegeben, ein Mann ist abgestürzt. Kurz darauf ist er verstorben.

Polizei setzt Räumung der Baumhäuser am Hambacher Forst fort.

Die Braunkohlegegner im Hambacher Forst leisten nicht nur hoch oben in den Baumwipfeln Widerstand. Sie verschanzen sich auch unter der Erde.