Markus Söder

Die geplante Koalition von CSU und Freien Wählern in Bayern will Familien massiv unterstützen, aber nicht auf Pump.

Keine Frage mehr des Ob, sondern nur noch des Wann und Wie: So oder so ähnlich äussern sich CSU-Politiker über einen möglichen Abgang von Parteichef Seehofer. Der übt sich in kämpferischen Andeutungen.

Fast täglich wächst der Druck auf Horst Seehofer. Weite Teile seiner Partei machen ihn für die Wahlpleite verantwortlich. Das will sich der CSU-Chef aber nicht gefallen lassen, sondern eher zurücktreten.

Seehofer, Söder & Co. wollen die Personaldiskussion nach dem Wahldebakel auf die Zeit nach der Regierungsbildung verschieben. Aber nicht alle in der Partei halten die Füsse still. Andere warnen.

Im Saal 2 des Landtags könnte ein neues Kapitel in der bayerischen Regierungsgeschichte seinen Anfang gefunden haben: Eine Koalition von Freien Wählern und CSU. 

CSU und SPD haben in Bayern massiv verloren. Die meisten Medien sehen darin ein neues Problem für die grosse Koalition in Berlin. Selbst einen Koalitionsbruch befürchten einige - vor allem wegen der Schwäche der SPD. Die internationale Presse beleuchtet hingegen vor allem die Stärke der Grünen.

Über 20 Prozent minus für CSU und SPD in Bayern - nur weil in zwei Wochen die Hessen-Wahl folgt, dürften grössere Eruptionen jetzt noch ausbleiben. Aber die Signale sind klar: Ruhiger wird es nicht.

Anne Will diskutierte mit ihren Gästen über das Ergebnis der Bayern-Wahl und was die Konsequenzen für die Grosse Koalition in Berlin sind.

Die Klatsche von München tut weh. Doch schon in zwei Wochen steht eine Entscheidung an, die noch grössere Wirkungen haben könnte. Noch halten sie bei Union und SPD halbwegs still. Aber es brodelt.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich nach der herben Wahlniederlage seiner CSU geäussert. Man nehme das Ergebnis "mit Demut" an. Seine Partei habe aber einen "klaren Regierungsauftrag" erhalten.

Die Wahllokale haben um 18:00 Uhr geschlossen, die Prognose zur Landtagswahl in Bayern steht - und es deutet sich eine herbe Niederlage für Ministerpräsident Markus Söder und seine CSU an.

Bayern wählt einen neuen Landtag. Das Ergebnis wird mit grosser Spannung erwartet. Denn die CSU muss nach allen Umfragen mit dem Verlust ihrer absoluten Mehrheit rechnen.

Auch wenn die Wähler im Freistaat zuallererst "nur" über die Zusammensetzung ihres Landtags abstimmen ist eines klar: Die Folgen könnten gewaltig sein. Nicht nur in München, nicht nur für die CSU.

Dem ZDF-"Politbarometer" zufolge wissen 42 Prozent der Wahlberechtigten noch nicht, für wen sie am Sonntag stimmen. Die Parteien unternehmen letzte Mobilisierungsversuche - mit prominenter Unterstützung.

CSU-Parteichef Horst Seehofer kämpft angesichts drohenden Debakels bei der Landtagswahl in Bayern um die Macht. Doch Abschreiben darf man den gewieften Strategen bis zum Schluss nicht.

Am Sonntag steht die Landtagswahl in Bayern an. Würde der Ministerpräsident per Direktmandat gewählt werden, so würde Markus Söder die Wahl gewinnen. Das ergibt eine Umfrage im Auftrag unserer Redaktion.

Rund ein Jahr nach der Bundestagswahl liefert die Landtagswahl in Bayern einen aktuellen Stand der Politik. Während der Platzhirsch CSU eine historische Niederlage befürchten muss, steigen die Grünen in der Gunst der Wähler. Welche Signalwirkung hat die Wahl für die Bundesregierung?

Die CSU in der Krise: Bei der Landtagswahl droht ihr eine herbe Wahlniederlage und sogar der Verlust der absoluten Mehrheit. Wie konnte das passieren - und muss Markus Söder jetzt um sein Amt als Ministerpräsident fürchten?

Noch nie war der Ausgang einer Landtagswahl in Bayern so offen wie jetzt. Eines aber ist klar: Bei einer CSU-Pleite droht eine Revolte gegen Parteichef Horst Seehofer. Der will sich das nicht gefallen lassen.