Rechtsextremismus

Der mutmasslich rassistische Anschlag in Hanau am Mittwochabend, bei dem ein 43 Jahre alter Deutscher zehn Menschen erschoss, hat ein grosses internationales Medienecho hervorgerufen. Eine Auswahl der Pressestimmen.

Politiker haben bereits seit Monaten ein Verbot von Combat 18 gefordert, nun hat Innenminister Horst Seehofer durchgegriffen. Wer steckt hinter dem rechtsextremen Netzwerk gewaltbereiter Neonazis?

Die Stars aus "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" beziehen klar Stellung: In einem neuen Spot sagen Wolfgang Bahro, Valentina Pahde und mehr "Nein zu Rassismus" und Diskriminierung.

Das Bundeskabinett hat kürzlich ein "Massnahmenpaket zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität" beschlossen – und die ersten beiden Punkte drehen sich explizit um Hetze im Internet: Zum einen sollen die entsprechenden Täter*innen leichter identifiziert, zum anderen soll das Strafgesetzbuch angepasst werden.

Nach dem Anschlag eines Rechtsextremen in Halle sind viele Fragen offen. Auch die Diskussionen über Konsequenzen halten an. Vizekanzler Olaf Scholz schliesst sich der Meinung von Politikerkollegen an: Die rassistisch motivierte Tat sei in einem Milieu entstanden, "das auch in Landtagen und im Bundestag Parolen von rechts ruft".

Der Attentäter von Halle war ein Videospiel-Junkie. Horst Seehofer will deshalb die "Gamerszene" genauer beobachten, weil er dort viele potenzielle Täter vermutet. Die Kritik folgt prompt.

Am Tag nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle an der Saale kommen immer mehr Details zu der schrecklichen Tat ans Licht. Ein Überblick über die Entwicklungen am Donnerstag.