Brüssel

In zähen Verhandlungen haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin geeinigt. Nach Brüssel wird jetzt in Berlin gestritten: Die Nominierung sorgt für mächtig Zoff in der Groko. Sigmar Gabriel denkt gar an Koalitionsbruch. 

Die Staats- und Regierungschefs haben sich auf ein Personaltableau für die künftigen EU-Spitzenposten  geeinigt, doch die Vorschläge des Europäischen Rates sind keineswegs Selbstläufer. Vor allem Ursula von der Leyen ist umstritten.

Die EU-Staaten haben Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) offiziell als Präsidentin der Europäischen Kommission nominiert.

Wie muss man sich die nächtlichen Diskussionen bei Gipfeln wie dem der EU-Chefs in Brüssel vorstellen? Wie halten die Teilnehmer das durch? Wie wichtig sind zwischenmenschliche Beziehungen? Ex-Umweltminister Jürgen Trittin verrät einige Interna solcher Mammutverhandlungen.

Keine Einigung im Poker um den Posten des EU-Kommissionspräsidenten. Die Verhandlungen sollen am Dienstag weitergehen.

Beobachtern zufolge deutet sich beim Postenpoker in Brüssel eine Einigung an. Demnach könnte der Niederländer Frans Timmermans von den Sozialdemokraten EU-Kommissionspräsident werden, die Konservativen dafür bei anderen Top-Jobs zum Zug kommen. 

Endlich gibt es einen Personalvorschlag für das Amt des EU-Kommissionschefs, mit dem Kanzlerin Merkel offenkundig leben kann. Doch dann kommt es wieder zu Streit. Wie das beim Bürger ankommt?

Nach wochenlangem Hin und Her gibt es endlich einen Personalvorschlag für das mächtige Amt des EU-Kommissionschefs, mit dem Kanzlerin Merkel offenkundig leben kann.

Die zuständige Kommissarin der EU-Kommission hat die Verkehrsminister von Deutschland, Österreich und Italien zu einem Krisengespräch nach Brüssel eingeladen. Die EU-Kommission möchte schlichten, nachdem gegen die Sperrung von Nebenstrassen für Durchreisende in Österreich Protest laut wurde.

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt die Kandidatur von Manfred Weber (CSU) für das Amt des Kommissionspräsidenten. Doch mit dieser Position steht sie im politischen Europa zunehmend allein auf weiter Flur. Steht das Spitzenkandidaten-Prinzip der Europawahl vor dem Aus?

Am 23. Juni 2016 stimmten die Briten für den EU-Austritt. Nun will der einstige Brexit-Wortführer Boris Johnson sein Werk als Premierminister vollenden. Hat er einen Plan?

Klimaschutz hört nicht an Ländergrenzen auf, sagt "Fridays For Future". Zum ersten internationalen Klimastreik der Bewegung werden Teilnehmer aus 16 Nationen erwartet. Eine Nachricht aus Brüssel dürfte ihnen übel aufstossen.

Wer wird künftig die EU in Brüssel führen? Beim Gipfel suchen Kanzlerin Merkel und ihre Kollegen eine Lösung, mit der alle leben können. Ein äusserst schwieriges Unterfangen.

Manfred Weber, Margrethe Vestager, Frans Timmermans - oder eine grosse Überraschung? Die Regierungschefs der EU müssen entscheiden, wer ihr Favorit für den Posten des Kommissionschefs ist. Einen klaren Favoriten gibt es bisher nicht.

Wer wird Präsident der Europäischen Kommission und damit der vielleicht mächtigste EU-Vertreter? Der Machtkampf ist in vollem Gange.

Brexit-Hardliner Boris Johnson fordert "mehr Klarheit" über das weitere Brexit-Vorgehen. So lange es die nicht gibt, will der Favorit auf den Posten des britischen Premierministers die 44 Milliarden Euro Schulden nicht an die EU zurückzahlen.

In der Regierung in Rom brodelt es ohnehin gewaltig. Nun greift die EU-Kommission noch wegen der Staatsfinanzen durch. Für Italien könnte das schmerzhaft werden.

Beim ersten EU-Gipfel nach der Wahl hat es noch keine Einigung auf neues Führungspersonal für die Europäische Union gegeben. In den nächsten drei Wochen soll der Streit beigelegt werden. Möglichst.

Nach der Europawahl sucht die Europäische Union eine neue Führung. Das Machtgefüge in Brüssel ist nicht immer übersichtlich. Ein kleiner Wegweiser.

Im Machtgerangel um Brüsseler Spitzenposten gibt es eine erste Festlegung: Das neue Europaparlament will nur einen der Partei-Spitzenkandidaten zum Nachfolger von Kommissionschef Juncker wählen. Das ist vor allem eine Kampfansage.

Einen extremen Rechtsruck gab es bei den Europawahlen nicht - eine Schlüsselrolle im Parlament könnten in Zukunft dagegen Liberale und Grüne spielen. Und im offenen Rennen um den Chefposten der EU-Kommission hat erstmals eine Frau passable Chancen.

Heute endet die Wahl zum Europaparlament. Auch die Bürger in Deutschland haben gewählt - und dabei Union und SPD abgestraft. Alle Ergebnisse und Informationen zur Europawahl 2019 finden Sie bei uns im Live-Ticker.

Das Europäische Parlament wird vom 23. bis zum 26. Mai 2019 in der Europawahl gewählt. In der EU arbeiten aber noch mehr Organe zusammen - insgesamt sind es sieben. Wir erklären Ihnen hier, welche Aufgaben die EU-Organe haben.

Mihai-Alexandru Hash ist der erfolgreichste YouTuber Rumäniens. Seine Karriere als Influencer begann mit einer Comedyshow, doch irgendwann wollte er mehr als nur Quatsch machen. Seither informiert er seine Follower über Politik. Er fühlt sich verpflichtet, seine Popularität zu nutzen - in einem Land, dessen zutiefst korrupte Regierung den Glauben an die Demokratie erschwert und wo bei Wahlen zwei Drittel der Menschen zu Hause bleiben.