Brüssel

Mit seiner Schmähkampagne gegen Jean-Claude Juncker hat sich Viktor Orban in vielen Teilen Europas und ganz besonders in Brüssel unbeliebt gemacht. In Deutschland hat der ungarische Präsident zumindest noch einen Fürsprecher: Horst Seehofer lehnt Orbans Anti-EU-Kampagne zwar ab, nimmt den "Demokraten" aber gleichzeitig in Schutz.

Wieder ein Krisengipfel. Zum zweiten Mal binnen drei Wochen müssen die EU-Staats- und Regierungschefs beraten, ob sie dem innerlich zerrissenen Grossbritannien mehr Zeit für den Austritt geben.

Seit bald drei Jahren bekommen Grossbritannien und die EU die Kuh nicht vom Eis, die sich Brexit nennt. Aus einer smarten Abkürzung ist für viele Bürger und Beobachter ein Unwort geworden. Selbst die Kanzlerin kann das Thema nicht mehr hören, muss aber in Brüssel zum x-ten Male daüber reden.

Bundeskanzlerin Angela Markel unterstreicht in einer Fragestunde vor den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, beim EU-Sondergipfel in Brüssel für einen Aufschub des Brexits zu plädieren: "Die Verlängerung sollte so kurz wie möglich sein, uns aber eine gewisse Ruhe geben, dass wir uns nicht alle zwei Wochen wieder mit dem gleichen Thema befassen müssen."

Kommt der Flexi-Brexit? Nicht nur EU-Ratspräsident Donald Tusk kann sich eine flexible Verlängerung der Frist für Grossbritanniens EU-Austritt vorstellen. Auch Angela Merkel befürwortet diese Lösung offenbar. 

Premierministerin May sucht im Brexit-Streit Rückendeckung in Deutschland und Frankreich. Wird sie ein Chaos beim EU-Austritt noch verhindern können? Am Mittwoch soll auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel Klartext geredet werden.

Staats- und Regierungschef beraten über Brexit-Aufschub. Kann das Chaos noch verhindert werden?

Vor dem EU-Gipfel am Mittwoch geht Premierministerin May nochmal Klinken putzen in Berlin und Paris, telefoniert mit Kollegen in ganz Europa. Kein Wunder: Für Grossbritannien und die EU-Staaten steht viel auf dem Spiel. Wie die schier unendliche Brexit-Geschichte weitergehen kann.

Wird die Frist für den Austritt Grossbritanniens aus der EU noch einmal verlängert? Und wenn ja, wie lange geht das Brexit-Drama noch weiter? Oder kommt es an diesem Freitag zum harten Bruch? In London und Brüssel stehen Entscheidungen von enormer Tragweite an. Das besagt der Fahrplan für die kommenden Tage.

"Wie lange denn noch?", fragt Anne Will etwas genervt in der jüngsten Ausgabe ihrer Talkshow bezüglich des zähen Austritts Grossbritanniens aus der EU. In der Tat zieht sich der Brexit schon genauso lange hin, wie die Talkshow darüber. Viel Neues ist bislang bei beidem nicht herausgekommen. Nun schlägt Günter Verheugen bei Will eine radikale Lösung der verfahrenen Situation vor.

Theresa May muss bis kommenden Freitag einen Grund für den erneuten Aufschub des EU-Austritts liefern. Gelingt ihr das nicht, könnte es doch zum harten Breixt kommen. Während sich im Vereinigten Königreich also weiterhin alles hinzieht, geht an einer anderen Stelle ganz schnell: Die britischen Reisepässe sind schon auf den Brexit vorbereitet.

Nach jetzigem Stand soll Grossbritannien die EU am nächsten Freitag (12. April) verlassen.

Die Autokonzerne BMW, Daimler und VW haben nach Erkenntnissen der EU-Wettbewerbshüter illegale Absprachen zu Technologien der Abgasreinigung getroffen. Dies teilte die EU-Kommission am Freitag in Brüssel auf Basis eines vorläufigen Ergebnisses der Ermittlungen mit.

Vom 23. bis 26. Mai 2019 finden die Wahlen zum Europaparlament statt. Erfahren Sie alles über Funktionen, Bedeutung und Fraktionen des Europaparlaments.

Verschiebt sich der Brexit nun um zwölf Monate? Dafür plädiert immerhin der EU-Ratschef Donald Tusk.

Die britische Premierministerin Theresa May will die EU um eine weitere, möglichst kurze Verlängerung der Frist für den Austritt des Landes aus der Europäischen Union bitten.

Mehrere Abgeordnete verschiedener britischer Parteien wollen den "No Deal"-Brexit mittels eines Gesetzes verhindern. 

Neue Schlappe für Premierministerin May: Nach der dritten Niederlage für ihr Brexit-Abkommen droht ein chaotischer Bruch am 12. April oder eine lange Verschiebung des EU-Austritts. Kann sich May noch halten?

Wird das Unterhaus in London in dieser Woche im Brexit-Streit eine Lösung finden? Wie lange kann sich Premierministerin Theresa May noch in ihrem Amt halten? Die nächsten Tage in London werden spannend.

Die Konjunktur hat sich in der gesamten Eurozone abgekühlt, doch kein anderes Land trifft es so hart wie Italien. In Brüssel macht man sich grosse Sorgen um das EU-Mitgliedsland. Auch dass der hoch verschuldete Staat im Süden Europas nun auf Investitionen aus China setzen will, versetzt den alten Kontinent in Alarmstimmung.

China, Industrie und Klima: Beim EU-Gipfel in Brüssel standen wichtige Zukunftsthemen auf der Agenda - neben dem unvermeidlichen Brexit.

Die britische Regierung und die verbleibenden 27 EU-Mitgliedsländer haben Zeit gewonnen, um einen Chaos-Brexit zu vermeiden. Mehr aber auch nicht. Nach der Verschiebung des Austrittstermins auf dem EU-Gipfel liegt der Ball jetzt wieder in London.

Kritik im Bundestag am Chaos in London: Die Kanzlerin plädiert als Konsequenz für noch mehr Europa - und nicht weniger. Kein Verständnis hat sie für Bedenken gegen europäische Rüstungsvorhaben.

China, Industriepolitik, Klima: Beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs gibt es viele drängende Themen. Doch den grössten Raum könnte das Brexit-Chaos einnehmen.