Brüssel

Die EU und Grossbritannien verhandeln nun auch offiziell wieder miteinander. Ob Brüssel und London eine Einigung zum EU-Austritt in sechs Wochen finden, ist aber völlig ungewiss.

Durfte Premierminister Boris Johnson das britische Parlament so kurz vor dem Brexit-Datum in eine Pause zwingen? Der Streit um diese Frage ist jetzt vor dem Supreme Court angekommen. Ab Dienstag beschäftigt er das oberste Gericht des Landes - während sich das nächste juristische Tauziehen schon anbahnt. 

Trotz des Gesetzes gegen einen No Deal schliesst der britische Premier Johnson eine Brexit-Verschiebung aus. Die letzte Sitzung vor der Parlamentsschliessung endet mit Tumulten. Der scheidende Parlamentspräsident Bercow macht deutlich, was er von der Pause hält.

Das Gesetz brechen, zurücktreten oder provozieren: Viele Optionen hat der britische Premierminister Boris Johnson nicht mehr, wenn er sein Versprechen einhalten will, Grossbritannien zum 31. Oktober aus der EU zu führen. Schliesst er am Ende doch noch einen Deal mit Brüssel?

In Grossbritannien steht am Montag das nächste Kapitel im grossen Brexit-Drama an: Nach einem Besuch in Irland wird Boris Johnson im Parlament erwartet. Dort will der Premier erneut über Neuwahlen abstimmen lassen, ansonsten müsste er sehr wahrscheinlich – gezwungen vom Parlament – in Brüssel erneut um eine Fristverlängerung bitten. Dort sähe man einer Verlängerung positiv entgegen.

Anne Will sucht mit ihren Gästen nach der Methode hinter dem Wahnsinn von Boris Johnson. Dessen Parteifreund Greg Hand muss sich von Norbert Röttgen so Einiges anhören.

Neuwahl, Rücktritt oder doch noch ein Deal mit der EU? Der britische Premierminister Boris Johnson steckt in der Klemme. Kann er sich aus dem Brexit-Schlamassel noch einmal befreien? Theoretisch bleiben ihm noch fünf Optionen.

In den vergangenen Tagen musste Premierminister Johnson diverse Rückschläge einstecken. Auch in der kommenden Woche muss er sich auf viel Widerstand gegen seine Pläne gefasst machen: Das gesetzliche Verbot eines No-Deal-Brexit hat die letzte Hürde im Parlament genommen.

Johnsons Strategie des maximalen Drucks auf seine Gegner ist zum Bumerang geworden. Die Gegner eines No-Deal-Brexits haben den Spiess umgedreht. Nun ist er es, dem die Zeit davonläuft. In Brüssel beobachtet man das Geschehen mit Staunen.

Die Entscheidung, seine Gegner aus der Fraktion zu werfen, fällt Boris Johnson auf die Füsse. Der Unmut über den britischen Premier wächst. Selbst Johnsons Bruder hat nun genug.

Die Abgeordneten im Unterhaus entscheiden die Brexit-Machtprobe mit Premierminister Johnson für sich. Auch eine Neuwahl dürfte ihm vorerst verwehrt bleiben.

Im britischen Unterhaus steht am Nachmittag die erste Sitzung nach der Sommerpause an. Zu erwarten sind dramatische Debatten über den Brexit - und am Ende womöglich dramatische Ereignisse. Die Szenarien. 

Premierminister Boris Johnson beteuert, keine Neuwahl zu wollen. Gleichzeitig heisst es in Regierungskreisen, er werde genau das anstreben, sollte er die Auseinandersetzung um den No-Deal im Parlament verlieren.

Die Spuren der beiden Weltkriege in Europa wurden beinahe vollkommen von der Erde getilgt, meistens erinnern nur noch Fotos an die zerstörten Städte und Schauplätze. Die folgenden Collagen verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart.

Mit grosser Geste kündigte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker vor einem Jahr an, die halbjährliche Zeitumstellung abschaffen zu wollen. Der Zeitpunkt schien günstig. Mittlerweile stockt das Projekt aber gewaltig. Kann das Vorhaben noch gelingen?

Berlin und London haben im Streit über den britischen EU-Austritt Gesprächsbereitschaft signalisiert - jetzt trifft der britische Premierminister den französischen Präsidenten. In der Sache stossen seine Forderungen bei der EU bislang auf Ablehnung.

Rund zehn Wochen vor dem Brexit-Termin am 31. Oktober bewegt sich rein gar nichts zwischen London und Brüssel. Daran ändert auch ein neuer Vorstoss des britischen Premierministers Boris Johnson nichts. Er beisst damit in Europa zwar auf Granit, hat aber trotzdem noch einiges vor.

Rindfleischproduzenten aus den Vereinigten Staaten bekommen künftig besseren Zugang zum Markt der Europäischen Union.

Am Freitag beginnt die lange Sommerpause des britischen Parlaments. Für Boris Johnson dürfte sie wohl ausfallen, denn nach seiner Amtseinführung als Premier hat er heikle Aufgaben zu erledigen.

Deutliche Worte aus Edinburgh: Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon vermutet, dass Boris Johnson Grossbritannien insgeheim ohne Deal aus der EU führen will. Darüber könne alles "Getöse" nicht hinwegtäuschen.

Boris Johnson und seine neue Regierung gehen offenbar davon aus, bei den Verhandlungen mit der EU über einen geregelten Brexit kein neues Abkommen hinzubekommen.

Spätestens Anfang nächster Woche soll ein Verdächtiger, der im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Paris steht, nach Belgien ausgeliefert werden. Der 39-Jährige war vor gut einem Monat gefasst worden.

Boris Johnson ist neuer britischer Premierminister. Am Donnerstag hat er seine erste Rede im House of Commons gehalten - und eine lange Liste von Versprechungen und Superlativen abgegeben.