Brüssel

Maybrit Illner hat mit einer hochkarätig besetzen Runde über den türkischen Einmarsch in Nordsyrien und die Folgen für Deutschland diskutiert. Der frühere Aussenminister Sigmar Gabriel warf CSU-Politiker Manfred Weber "Volksverdummung" vor. Die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal berichtete von beklemmenden Telefonaten mit ihren Eltern und ein Journalist kritisierte Kriegsparolen in deutschen Moscheen.

Die Strafzölle der USA auf EU-Produkte sind am Freitag in Kraft getreten: Damit gelten zusätzliche Abgaben in Höhe von zehn bis 25 Prozent auf Flugzeugimporte aus der EU - und der Handelskonflikt zwischen der Europäischen Union und den USA spitzt sich weiter zu.

Ob der am Donnerstag in Brüssel ausgehandelte Brexit-Deal zustande kommt, bleibt weiterhin abzuwarten. Doch was steht eigentlich in dem 600 Seiten langen Scheidungsvertrag? Unter anderem geht es um bayerisches Bier.

In letzter Minute haben sich London und Brüssel zusammengerauft und auf ein Abkommen zum Brexit geeinigt. EU-Kommissionschef Juncker und der britische Premier Johnson geben sich erleichtert. Doch dann haut eine kleine Partei im britischen Unterhaus die Bremse rein.

Unmittelbar vor dem EU-Gipfel verkündet EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen Durchbruch im Brexit-Streit. Ein geregelter Austritt ist damit in greifbarer Nähe. Doch der britische Premier Boris Johnson muss noch eine weitere Hürde nehmen: Der Deal muss durchs Parlament.

Meinungsfreudig geht es am Mittwochabend bei Sandra Maischberger zu: Ein Kabarettist bedenkt den US-Präsidenten mit dem A-Wort – und zwei Politiker geraten sich beim Dauerthema Brexit in die Haare.

Die EU und Grossbritannien sind bei den Verhandlungen zu einem Brexit-Deal deutlich vorangekommen. Am Donnerstag und Freitag steht den Staats- und Regierungschefs in Brüssel dennoch ein schwieriger Gipfel bevor. Unterdessen bekommt Boris Johnson zuhause Gegenwind.

Die nordirische DUP hat bereits Teile der neu ausgehandelten Vorschläge zum Brexit abgelehnt. Dennoch zeigt sich Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung vor dem Start des EU-Gipfels vorsichtig optimistisch, dass es noch zu einer Einigung kommen kann. Der Ausgang des Treffens in Brüssel sei aber ungewiss.

Nach einer halb durchverhandelten Nacht ist der Durchbruch immer noch nicht geschafft. In Brüssel überwiegt vorsichtiger Optimismus. Aber der eigentliche Showdown wartet in London.

Kutschprozession und diamantbesetzte Krone: Mit einer prunkvollen Zeremonie eröffnet die Queen das Parlament. Sie gibt damit den Auftakt zu einer turbulenten Woche im Brexit-Streit.

Mit viel Pomp und Zeremoniell wird das britische Parlament am Montag nach einer knapp einwöchigen Pause von Königin Elizabeth II. mit dem "State Opening of Parliament" wiedereröffnet. Premierminister Boris Johnson will indes laut einem Bericht in diesen Tagen mit der EU sprechen - am Samstag soll es dann zum grossen Showdown kommen.

Aus der Parlamentswahl ist die Partei von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki siegreich hervorgegangen. Laut ersten Prognosen kann sie weiterhin ohne einen Koalitionspartner regieren. Das Verhältnis Warschaus zu Berlin und Brüssel könnte kompliziert bleiben.

Seit Wochen, Monaten, Jahren kreist der Brexit-Streit um den sogenannten Backstop für die irische Grenze. Nun soll London angeblich eine Alternative präsentieren.

Vor Kurzem sagte Boris Johnson noch, er wolle "lieber tot im Graben" liegen, als eine Verlängerung der Brexit-Frist zu beantragen. Nun gibt der britische Premier wohl klein bei - und schickt bald einen Antragsbrief nach Brüssel. 

Die EU ist mittelmässig beeindruckt von Boris Johnsons Vorschlägen als Ersatz für den Backstop. Es blieben mehrere Fragen offen, mehr Arbeit sei nötig. Der britische Premier schiebt einmal mehr der Europäischen Union alle Verantwortung zu.

Die USA verhängen neue Strafzölle auf EU-Importe. US-Präsident Donald Trump spricht in dem Zusammenhang von einem "grossen Sieg der Vereinigten Staaten" und führt die Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO) auf seine Präsidentschaft zurück. Brüssel bastelt derweil an einer Retourkutsche.

Der Handelskonflikt zwischen der EU und den USA spitzt sich zu. Washington verhängt neue Strafzölle, Brüssel bastelt schon an einer Retourkutsche. Beide Seiten hoffen indes auf eine Verhandlungslösung.

Schon wieder: Boris Johnson will das britische Parlament erneut in eine Zwangspause schicken. Bereits im September hatte der britische Premier eine solche Pause angesetzt, wurde aber vom höchsten Gericht gestoppt.  

Der britische Premierminister Boris Johnson legt zum Abschluss des Tory-Parteitages in Manchester am Mittwoch seinen bis dato geheimen Brexit-Plan offen. Es ist der wohl letzte Versuch, die bisherige Vereinbarung mit der EU noch einmal zu ändern.

Das Ringen um einen Brexit-Deal geht heute möglicherweise in die finale Runde: London hat angekündigt, der EU an diesem Mittwoch ein "endgültiges Angebot" zu unterbreiten.

Wird London als Alternative für die umstrittene Backstop-Klausel im Brexit-Vertrag Kontrollen im Hinterland der irisch-nordirischen Grenze vorschlagen? Stimmt es, dass Boris Johnson Frauen belästigt hat? Der Premier stellt sich in Interviews.

Mit seiner Kriegsrhetorik stösst der britische Premier in London und Brüssel immer mehr auf Kritik. Doch er will auch weiterhin von "Kapitulation" und "Verrat" sprechen, wenn es um den Brexit geht.

Die EU und Grossbritannien verhandeln nun auch offiziell wieder miteinander. Ob Brüssel und London eine Einigung zum EU-Austritt in sechs Wochen finden, ist aber völlig ungewiss.