Iran

Die Iranischen Revolutionsgarden haben die Unruhen und Proteste im Iran gegen höhere Benzinpreise für beendet erklärt. Sie unterstellten den USA und Israel, hinter den Unruhen gesteckt zu haben.

Die Proteste entzündeten sich, nachdem die Regierung eine Erhöhung der Benzinpreise bekanntgab.

Wegen der landesweiten Proteste gegen höhere Benzinpreise bleibt das Internet im Iran auf unbestimmte Zeit gesperrt. 

Nachdem in der Nacht zum Dienstag Raketen aus Syrien nach Israel geschossen wurden, macht Israel den Iran dafür verantwortlich - und greift Dutzende Ziele in Syrien an.

Die britische Rundfunkanstalt BBC will ihre Nachrichten nun im Darknet zur Verfügung stellen. Hintergrund ist die mediale Zensur in Ländern wie China, Iran oder Vietnam. Diese hätten versucht, den Zugang zu BBC-Webseiten zu sperren.

Die Europäer wollen das internationale Atomabkommen mit dem Iran retten, während die USA davon nichts mehr wissen wollen. Aber die jüngsten Verstösse der Islamischen Republik verstimmen Aussenminister Heiko Maas.

Arbeiter hätten ein Ölfeld mit 53 Milliarden Barrel Reserven gefunden, sagte Irans Präsident Hassan Ruhani.

Mühsam wurde das internationale Abkommen mit Teheran zur Verhinderung einer iranischen Atombombe ausgehandelt. Nun scheint der Deal auf der Kippe zu stehen. Gleichzeitig feiern Hardliner im Iran eine "Heldentat": die Erstürmung der US-Botschaft vor 40 Jahren.

Die kurdische Autonomieregion in Nordsyrien ist dem türkischen Präsidenten Erdogan schon lange ein Dorn im Auge. Nach der Millitäroffensive der Türkei rufen die syrischen Kurden Baschar al-Assad zu Hilfe. Es bedeutet das Ende ihrer Selbstverwaltung. Was bleibt noch vom Projekt "Rojava"?

Irans Präsident Hassan Ruhani legt sich mit dem konservativen Klerus und den politischen Hardlinern an: Er fordert ein Referendum über die politische Ausrichtung des Landes. 

Warum das Verhältnis zwischen den USA und dem Iran seit Jahrzehnten von Feindseligkeiten geprägt ist.

Mit Sanktionen will US-Präsident Trump den Stopp der türkischen Offensive in Nordsyrien erzwingen. Dabei hat er selber den umstrittenen Einmarsch überhaupt erst ermöglicht. Eine prominente Kritikerin spricht von "Trumps Saigon".

Zwischenfälle mit Tankern hatten den Konflikt zwischen dem Iran und mehreren westlichen Staaten angeheizt. Nun meldet Teheran eine Explosion auf einem Öltanker vor der Küste Saudi-Arabiens. Die Details dazu sind zu Beginn so nebulös wie bei vergangenen Vorfällen.

Für die Frauen im Iran wird der Donnerstag ein historischer Tag: Zum ersten Mal dürfen sie ein Fussballspiel live im Stadion verfolgen. Ein Tabubruch nach 40 Jahren. Allerdings gilt die neue Regelung nur für Länderspiele und hat noch einen Haken. 

An der Grenze zu Nordsyrien stehen Erdogans Truppen für eine türkische Militäroffensive bereit. US-Präsident Trump lässt die Kurdenmiliz im Stich, verkündet den Abzug seiner US-Soldaten und rudert nach Kritik mit verstörenden Tweets wieder zurück. Wer spielt welche Rolle in dem komplizierten Konflikt? Politikprofessor und US-Experte Thomas Jäger von der Universität zu Köln klärt auf.

Ein Jahr ist es her, dass der Journalist Jamal Khashoggi ins saudische Konsulat in Istanbul ging und nicht mehr herauskam. Er wurde ermordet. Für Saudi-Arabien gibt es praktisch keine Konsequenzen. Deutschland steht mit seinen Sanktionen weitgehend alleine da.

Urlaub in Saudi-Arabien? Das erzkonservative Land möchte ausländische Touristen anlocken, die künftig ein Visum für eine relativ geringe Gebühr direkt am Flughafen erhalten können. Ob das Königreich damit zu einem Traumziel wird, darf allerdings bezweifelt werden. Denn vor allem für Frauen gelten nach wie vor sehr strenge Regeln.

Verantwortlich, aber nicht schuldig? Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman spricht über die Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi. Er übernimmt Verantwortung, will von dem Verbrechen aber nichts gewusst haben.

Deutschland, Frankreich und Grossbritannien seien unfähig, den Atomdeal mit dem Iran am Leben zu halten, sagt der iranische Präsident Ruhani. Nach seinem Treffen mit Kanzlerin Merkel droht er nun den Europäern.

ls Reaktion auf die Angriffe auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien schicken die USA etwa 200 Soldaten in das Land.

Die Angriffe auf die saudischen Ölanlagen Mitte September werfen weiter Fragen auf. Zwar spricht einiges dafür, dass der Iran dahintersteckt, doch sind der Öffentlichkeit bisher nur wenige gesicherte Informationen bekannt. Was wir wissen und was nicht.

Eine Lösung des Iran-Konflikts scheint in weiter Ferne. Irans Präsident Hassan Ruhani will sich erst auf ein Gespräch mit Donald Trump einlassen, wenn die USA einen Schritt auf ihn zugemacht haben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält von dieser Haltung nicht viel. 

Als US-Präsident Donald Trump vor zwei Jahren erstmals vor die UN-Vollversammlung trat, drohte er Nordkorea noch die totale Zerstörung an, Machthaber Kim Jong Un verspottete er als "Raketenmann". Inzwischen ist der Konflikt mit Nordkorea aus dem Fokus geraten. Dafür droht nun ein Krieg mit dem Iran.