Thomas Müller hadert: Der FC-Bayern-Star will sich nach einem Gespräch mit Trainer Niko Kovac alle Optionen für die Zukunft offen halten.

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"Wenn das Trainerteam mich in Zukunft nur noch in der Rolle des Ersatzspielers sieht, muss ich mir meine Gedanken machen. Dafür bin ich einfach zu ehrgeizig", sagte der Münchner Fussball-Profi in einem "Kicker"-Interview am Mittwoch. "Ein Trainer muss vor jedem Spiel schwierige Entscheidungen treffen. In den vergangenen fünf Spielen war allerdings ein Trend zu erkennen, der mich nicht glücklich macht."

Fünfmal nacheinander hatte Müller zuletzt bei Spielbeginn auf der Bank gesessen. Die "Sport Bild" (Mittwoch) berichtet, dass Müller vom FC Bayern im Winter die Freigabe haben möchte.

Thomas Müller: Fokus wieder aufs Sportliche legen

"Die Medien haben in den letzten Tagen wild spekuliert. Daran werde ich mich nicht beteiligen. Jetzt geht es darum, den Fokus wieder voll auf das Sportliche zu legen, um die nächsten Wochen mit dem FC Bayern erfolgreich zu gestalten", sagte der 30-Jährige.

Nach der Aussage von Kovac, dass Müller bei "Not am Mann" seine Spiele bekommen werde, gab es ein Gespräch zwischen Trainer und Spieler. "Als ich nach dem Spiel mit der Aussage konfrontiert wurde, war ich natürlich überrascht. Aber ich bin bei so etwas nicht so empfindlich. Es gab mit dem Trainer bereits ein Vieraugengespräch. Damit ist die Geschichte für mich ausgeräumt", sagte Müller.  © dpa

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