• Der FC Barcelona bleibt mit seiner Aufholjagd ohne Erfolg und scheitert erstmals seit 2007 wieder im Achtelfinale.
  • Mit vier Toren in Hin- und Rückspiel war Weltmeister Mbappé der entscheidende Mann.


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Lionel Messi und Co. warfen alles nach vorn, doch ein zweites Wunder gegen Paris Saint-Germain wie vor vier Jahren blieb aus. Der FC Barcelona mit Marc-André ter Stegen im Tor konnte mit dem 1:1 (1:1) am Mittwoch bei PSG das 1:4 aus dem Hinspiel nicht mehr wettmachen und schied im Achtelfinale der Champions League aus. Damit revanchierte sich PSG auch für das schmerzhafte Achtelfinal-Aus in der Saison 2016/17, als Barca nach einem 0:4 im Hinspiel noch mit einem 6:1 das Weiterkommen geschafft hatte.Kylian Mbappé brachte PSG per Foulelfmeter in Führung (30.), für Barcelona traf Superstar Lionel Messi (37.). Dazu verschoss Messi einen Foulelfmeter (45.+3). Damit schieden die Katalanen erstmals seit 2007 wieder im Achtelfinale der Königsklasse aus.Trotz der deutlichen Hinspiel-Pleite wollte sich der 26-malige spanische Meister mit dem Ausscheiden noch nicht abfinden. Angeführt von Messi starteten die Katalanen einen Sturmlauf und erspielten sich zahlreiche Chancen wie beim Lattenschuss von Sergino Dest (23.). Doch das erste Tor gelang den Franzosen, bei denen Superstar Neymar wegen einer Adduktoren-Verletzung weiter fehlte. Stattdessen durfte mal Julian Draxler in der Startelf ran.

Nachdem Clement Lenglet dem Argentinier Mauro Icardi in die Hacken trat, verwandelte Mbappé den fälligen Strafstoss. Schon im Hinspiel hatte der Weltmeister dreimal getroffen.Doch Messi hatte kurz darauf mit einem Traumtor in den Winkel die passende Antwort parat. Der sechsmalige Weltfussballer hätte sogar noch vor der Pause den Führungstreffer für Barça erzielen können, doch seinen schwachen Strafstoss lenkte Keylor Navas an die Latte.Auch im zweiten Durchgang lief das Spiel nur in Richtung Tor der Pariser, die sich rund um den eigenen Strafraum verschanzten. Es sollte reichen. Denn die Gäste vergaben weiter grosse Möglichkeiten wie durch Messi (62.) oder Sergio Busquets (70.). (br/dpa)