Die Klausel kann sich auch nur Lionel Messi in den Vertrag schreiben lassen: Der Star des FC Barcelona darf Medienberichten zufolge den Verein im Jahr 2020 ablösefrei verlassen und den Kontrakt einseitig aufkündigen. Doch Sorgen müssen sich FCB-Fans keine machen.

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Fussball-Superstar Lionel Messi darf nach Medienberichten den spanischen Meister FC Barcelona ablösefrei verlassen. Obwohl im Vertrag des Argentiniers eine Ablöse von 700 Millionen Euro festgeschrieben sei, habe sich Messi per Klausel das Recht vorbehalten, seinen Vertrag zu jedem 30. Juni 2020 einseitig zu kündigen, berichteten am Freitag die Zeitung "El País" und andere Medien unter Berufung auf den Verein. Der Vertrag des 32-Jährigen war 2017 bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden.

Die katalanische Zeitung "El Periódico" schrieb am Freitag, Messi habe zwar nicht die Absicht, Barça zu verlassen. Der Mannschaftskollege von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen habe aber auf die Klausel bestanden, um Einfluss auf die Einkaufspolitik üben zu können. Er wolle, dass Barcelona auf höchster Ebene konkurrenzfähig bleibe.

Messi gehört seit 2004 zum Profiteam des FC Barcelona

Messi gehört schon seit 2004 dem Profiteam des FC Barcelona an und somit der dienstälteste Spieler des Clubs. Nach Medienberichten hatte der fünffache Weltfussballer in diesem Sommer bei seiner Clubführung darauf gedrängt, dass der brasilianische Offensivstar Neymar nach zwei Jahren bei Paris Saint-Germain nach Barcelona zurückgeholt wird. Diesen Wunsch konnte ihm Clubboss Josep Bartomeu ihm aber noch nicht erfüllen.

Die Katalanen holten zwar in den vergangenen zehn Jahren sieben Primera-División-Titel, der letzte Triumph in der Champions League liegt aber schon vier Jahre zurück. In der laufenden Saison belegen die Blaugrama mit nur vier Punkten aus drei Begegnungen lediglich Platz acht. Der Rückstand auf Tabellenführer Atlético Madrid beträgt bereits fünf Zähler. Messi kam aber wegen einer Verletzung noch nicht zum Einsatz.  © dpa

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