Deutsche Bundesbank

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Heute mit den Mythen zum Brexit, die Verslumung in Griechenland und dem aktuellen Stand zum Coronavirus.

Eigentlich sollten Verbraucher binnen Sekunden eine falsche von einer echten Banknote unterscheiden können. Dennoch gelingt es Kriminellen immer wieder, Falschgeld unters Volk zu bringen. Was passiert eigentlich, wenn man unwissentlich mit gefälschten Scheinen bezahlt? Und wie sollte man sich verhalten, wenn man Falschgeld entdeckt?

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird. Heute: Der Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Wirecards spektakuläres Angebot und der tödliche Angriff auf Friedrich von Weizsäcker.

Mit allen verfügbaren Mitteln stemmte sich der scheidende EZB-Präsident Mario Draghi gegen die Eurokrise. Die Auswirkungen spüren die Menschen in Europa bis heute. Doch auch die Kritik am Kurs der Notenbank tobt seither. Ist Draghi nun der Schrecken der deutschen Sparer - oder doch der Retter der Eurozone? 

Seit rund zehn Jahren läuft der Immobilienboom in Deutschland schon. Doch nun könnten die Zeiten rasant wachsender Mieten vorbei sein, heisst es in einer neuen Studie. Anders sieht es beim Kauf von Wohnungen aus.

Eigentlich sollten Verbraucher binnen Sekunden eine falsche von einer echten Banknote unterscheiden können. Dennoch gelingt es Kriminellen immer wieder, Falschgeld unters Volk zu bringen. Währungshüter sehen angesichts der jüngsten Zahlen aber keinen Grund zur Sorge.

Erstmals seit sieben Jahren sind die Reichen rund um den Globus in der Summe nicht mehr reicher geworden - im Gegenteil. Besonders deutlich trifft es die Superreichen.

Am 1. Januar 2002 verschwand die D-Mark als offizielles Zahlungsmittel und der Euro kam. 17 Jahre später hat die Bundesbank alle Euro-Noten runderneuert - vor allem, um Geldfälschern das Leben zu erschweren.

Banknoten gehen durch viele Hände. Das kann Spuren hinterlassen. Doch keine Sorge: Beschädigte Geldscheine sind nicht automatisch wertlos. Oft kann man damit sogar noch bezahlen.

Die Tage des 500-Euro-Scheins sind gezählt. Ob mit dem Ausgabestopp wie erhofft Schwarzarbeit und Terrorfinanzierung zurückgedrängt werden, scheint allerdings fraglich.

Am 26. April 2019 stellt die Deutsche Bundesbank die 500-Euro-Note ein. Ab Ende Mai sollen stattdessen neue 100er und 200er Noten mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen erscheinen.

Finanzminister Scholz wirbt seit Monaten für starke deutsche Banken. Kanzlerin Merkel plädiert für Zurückhaltung der Regierung bei einer eventuellen Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank. Auch die «Wirtschaftsweisen» melden sich in Berlin zu Wort.

Bezahlen mit Bargeld gilt Kritikern als umständlich und zeitraubend. Doch Verzögerungen an der Ladenkasse entstehen nicht unbedingt durch das Kramen im Geldbeutel nach Scheinen und Münzen.